Skip to main content

Trag ihn den ganzen Tag durchs Haus und stell ihn für den Filmabend einfach dazu

Related products:Hardware NewsSoftware News
  • September 8, 2026
  • 0 Antworten
  • 25 Ansichten

Liz P.
Forum|alt.badge.img+1

Hallo zusammen! 👋🏻

Letzter Dienstag war ein großer Tag und wir haben eine Menge neuer Dinge angekündigt. Lasst uns also tief in das Thema „Portable Surrounds“ (tragbare Surround-Lautsprecher) eintauchen: Was sie sind, wie sie funktionieren und was euch erwartet, wenn ihr sie ausprobiert.

 

Was ist das?

Mit Portable Surrounds könnt ihr ein passendes Paar tragbarer Lautsprecher (Move 2 oder Sonos Roam) schnappen und sie als kabellose hintere Surround-Lautsprecher nutzen, während ihr sie gleichzeitig jederzeit mitnehmen könnt. Keine Kabel, kein langer Einrichtungsassistent, kein manuelles Festlegen im System, wo genau euer Sofa steht. Stellt es euch so vor: Anstatt Surround-Lautsprecher fest zu „installieren“, stellt ihr sie einfach dort ab, wo ihr Sound von hinten haben wollt, und das System erledigt den Rest.

 

Die ✨Magie✨ 

Sobald ihr eure tragbaren Lautsprecher registriert habt (eine kurze, einmalige Einrichtung in der App), platziert ihr sie an eurem bevorzugten Ort, und sie verbinden sich innerhalb weniger Sekunden automatisch als linker und rechter Surround-Lautsprecher. Ihr hört einen kleinen Bestätigungston, sobald sie verbunden sind, und das Licht blinkt langsam weiß, während im Hintergrund alles konfiguriert wird. Ihr hebt einen an, um ihn zu bewegen? Beide Surrounds schalten sich sofort stumm. Ihr stellt ihn wieder zurück? Er macht von ganz alleine genau da weiter, wo er aufgehört hat. Ihr nehmt ihn stattdessen in einen anderen Raum mit? Er wird einfach wieder zu einem eigenständigen Lautsprecher. Wenn ihr wirklich bis ins kleinste Detail wissen wollt, wie das funktioniert, schaut euch den Tech-Blog über Portable Surrounds an, den das Team geschrieben hat.

 

Wie das System weiß, wo sie sind 

Es gibt keinen hörbaren Testton, der euch wie bei älteren Setups durch die Mikrofonplatzierung führt. Das Mikrofon-Array der Soundbar empfängt ein leises (praktisch unhörbares) Signal von jedem tragbaren Lautsprecher, um grob herauszufinden, wo er steht, und weist dann automatisch Links und Rechts zu. Wenn es kein eindeutiges Signal empfängt – was in einigen großen, offenen Räumen knifflig sein kann –, fragt es euch einfach in der App, welche Seite welche ist.

 

Die Einrichtung 

In der Sonos App > Tippt auf den Raum mit der Soundbar > Surrounds einrichten > wählt eure beiden tragbaren Lautsprecher aus > folgt den Anweisungen (das System wird um Mikrofonzugriff auf der Soundbar bitten, um die Positionierung vorzunehmen). Beachtet, dass dies ein paar Minuten dauern kann. Sobald sie eingerichtet sind, könnt ihr die Surrounds jederzeit manuell ein- und ausschalten. Das geht entweder über die Einstellungsseite der Soundbar (Surrounds verwenden / Surrounds nicht mehr verwenden) oder direkt über die Audioausgabe-Auswahl, wenn ihr sie schnell wieder als eigenständige Lautsprecher nutzen wollt.

 

Gut zu wissen

  • Vorerst nur hinten – diese funktionieren als hintere Surround-Lautsprecher, nicht als Front- oder Center-Kanal.

  • Passendes Paar erforderlich – beide tragbaren Lautsprecher müssen exakt dasselbe Modell sein.

  • Ein Setup pro Haushalt – nur ein Heimkino-Produkt kann gleichzeitig Portable Surrounds nutzen.

  • Keine gemischten Setups – wenn eine Soundbar bereits über Ethernet verkabelte Surrounds hat, müssen diese zuerst getrennt werden. Verkabelte und tragbare Surrounds können nicht zusammen betrieben werden.

  • Kompatible Soundbars: Portable Surrounds erfordern Soundbars mit einem Mikrofon-Array. Arc SL, Ray und ältere Beam/Playbar/Playbase-Modelle werden daher nicht unterstützt.

  • Updates überprüfen: Stellt sicher, dass alles (App + Lautsprecher) vollständig auf dem neuesten Stand ist. Das ist das Erste, was ihr prüfen solltet, falls die Einrichtung nicht reibungslos verläuft.

 

Häufige Fragen

„Wie weit ist zu weit weg?“ Es gibt keine feste Zahl, die ich euch nennen kann, da es wirklich vom Raum abhängt. Wenn ihr sie in etwa dort platziert, wo ein normaler hinterer Surround-Lautsprecher stehen würde, seid ihr auf der sicheren Seite.

„Muss das Mikrofon eingeschaltet sein?“ Das Mikrofon der Soundbar muss eingeschaltet und unbedeckt sein, damit die automatische Verbindung funktioniert. Die eigenen Mikrofon-Einstellungen eurer tragbaren Lautsprecher spielen hier keine Rolle – als Surrounds funktionieren sie auch dann einwandfrei, wenn deren Mikrofone ausgeschaltet sind.

„Ich habe den Lautsprecher zurückgestellt und er hat sich nicht sofort wieder verbunden. Ist das normal?“ Gebt ihm ein paar Sekunden Zeit. Wenn er die Verbindung immer noch nicht wieder aufnimmt, könnt ihr das über Surrounds verwenden in der App erzwingen.

„Kann ich diese stattdessen als Frontlautsprecher verwenden?“ Nicht mit dieser Funktion. Sonos Fabric öffnet uns jedoch die Tür, um noch viel mehr Dinge mit dem System zu machen. Momentan gibt es keine Neuigkeiten, aber sobald wir etwas Spruchreifes haben, werden wir definitiv darüber berichten.

„Was ist mit Trueplay?“ Ihr könnt euren Heimkinoraum mit oder ohne platzierte Portable Surrounds mit Trueplay einmessen. Das Aufstellen oder Entfernen der registrierten Portable Surrounds macht bestehende Trueplay-Abstimmungen nicht ungültig.

 

Ein Wort vom Produktmanager Ich habe mit Matt, dem Produktmanager für Portable Surrounds, geplaudert und das hatte er zu sagen:

„Heimkino klingt mit hinteren Surround-Lautsprechern besser, aber nicht jeder hat die Steckdosen oder den Platz für dauerhaft installierte hintere Lautsprecher. Andere haben vielleicht den Platz, schätzen aber den zusätzlichen Nutzen und die Flexibilität, einen tragbaren Lautsprecher überallhin im Haus oder darüber hinaus mitnehmen zu können. Portable Surrounds mit der Sonos-Positionierungstechnologie wurden so entwickelt, dass sie sich in jedem Fall mühelos anfühlen – stellt ihr sie hinter die Hörposition, sind sie Surrounds; nehmt ihr sie aus dem Raum, sind sie tragbare Lautsprecher.“

 

Wie immer ist Feedback herzlich willkommen. Das Gute, das „Moment mal, warum geht X nicht?“, einfach alles. Alles, was ich nicht direkt beantworten kann, werde ich an das Team weiterleiten. 🙏