Endlich ist es so weit! Vor ein paar Wochen haben wir euch unseren neuesten tragbaren Speaker vorgestellt, und heute freue ich mich riesig, verkünden zu können, dass der Sonos Play offiziell auf sonos.com und im Laden in deiner Nähe erhältlich ist.
Der Play wurde als der vielseitigste Baustein in deinem Sonos-System konzipiert – ein echter Home-Speaker, der dich eben auch zufällig auf deinen Reisen begleiten kann. Schauen wir uns mal die Produktspezifikationen, die technischen Details und all die coolen neuen Sachen an, die der Sonos Play so drauf hat.
Basics
Sonos Play Features:
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Stereoklang
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24 Stunden Akkulaufzeit
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IP67-Schutzklasse (wasserfest)
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sturzsicher
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WiFi 6, Bluetooth 5.3
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Ladestation inklusive
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praktische und abnehmbare Trageschlaufe
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Gruppieren unterwegs
Die Hardware-Bedienelemente zur Wiedergabe nutzt du, indem du die Wiedergabe/Pause-Taste einmal drückst (Wiedergabe oder Pause), zweimal (zum nächsten Titel springen) oder dreimal (zum vorherigen Titel zurück).
Es gibt auch eigene Lautstärketasten, eine Sprachsteuerungstaste (für Sonos Voice Control und Alexa), einen Mikrofon-Schalter (der auch Auswirkungen auf Automatic Trueplay hat), eine Bluetooth-Kopplungstaste und eine Power-/Sleep-Taste. Er hat eine Mikrofon-LED an der Oberseite, eine Status-LED vorne und eine Power-LED an der Unterseite, zusammen mit drei Mikrofonen und einem Umgebungslichtsensor oben.
Audio
Lass mich direkt zur am häufigsten gestellten Frage kommen: Wie schlägt sich der Play im Vergleich zum Move 2 und Roam 2? Der Play ist quasi das Kind der beiden, ein 50/50-Split – von der Größe her näher am Roam 2, aber beim Audioprofil näher am Move 2. Er ist wirklich der „genau richtige“ Goldlöckchen-Speaker. Eine Sache haben sie alle gemeinsam: Automatic Trueplay stimmt jeden Speaker auf die einzigartige Akustik der Umgebung ab, in der du ihn benutzt.
Während der Roam maximale Portabilität und das kleinste Design bietet, ist dort nur Platz für einen Hoch- und einen Tieftöner, was die Fähigkeit zur präzisen Stereo-Wiedergabe einschränkt. Für mich liegt der Roam bei der Portabilität leicht vorne, aber der Play lässt den Roam 2 in Sachen Soundqualität meilenweit hinter sich.
Der Move 2 ist größer und wuchtiger, was ihm im Vergleich zum Play mehr Tiefgang verleiht, ihn aber auch weniger praktisch macht, um ihn mal eben in den Rucksack oder ins Handgepäck zu werfen. Ab einem gewissen Pegel übernimmt der Move 2 die Führung bei der maximalen Lautstärke und dem allgemeinen Bass-Response. Aber gerade bei niedrigeren Lautstärken wirst du sie vielleicht gar nicht so leicht unterscheiden können.
Der Play verfügt über drei digitale Class-H-Verstärker, die einen Mitteltöner und zwei Hochtöner antreiben, was eine Stereo-Trennung wie beim Move 2 ermöglicht. Aber im Gegensatz zum Move 2 hat er auch zwei Passivstrahler an Bord, um tiefere Bässe zu liefern.
Und natürlich kannst du ganz einfach zwei Play-Speaker über WLAN koppeln, um eine noch breitere Soundbühne zu bekommen. Ein kleiner Tipp: Um die beste räumliche Trennung zu erzielen, solltest du dein Stereo-Paar nicht zu nah beieinander aufstellen. You've gotta keep 'em separated.
Akku und Laden
Ich sage es ganz offen: Der Sonos Play kommt mit einer wirklich coolen Ladestation, aber er enthält keinen Netzadapter. Ich weiß, dass das für Frust sorgen kann, und wir haben intern viel darüber diskutiert.
Letztendlich ging es darum, dass wir uns ernsthaft verpflichtet haben, unsere Umweltauswirkungen zu reduzieren. Wir haben festgestellt, dass USB-C-Ladegeräte bei unseren Kunden mittlerweile allgegenwärtig sind, und wir wissen, dass ein potenziell großer Teil der beigelegten Ladegeräte zu Elektroschrott werden würde.
Für alle, die sich für Nachhaltigkeit interessieren, lade ich euch ein, unsere Nachhaltigkeitsverpflichtungen anzusehen, um mehr zu erfahren. Schaut euch zum Beispiel unsere Arbeit an den weltweit ersten Sound Sanctuaries an! 💙
Zum Aufladen des Sonos Play empfehlen wir einen USB-PD-zertifizierten 15V / 3A (45W) Netzadapter. Mit einem 45W oder höheren USB-PD-Adapter lädt der Play in etwa 1 Stunde von 0 auf 50 % und in etwa 2 Stunden von 50 auf 100 % (insgesamt 3 Stunden von 0 auf 100 %). Der kleinste unterstützte Adapter ist 9V / 2A (18W). Wenn der Adapter schwächer ist, blinkt die Ladestation rot und der Speaker lädt nicht.
Hinweis: Weitere Infos zu den Sonos-Ladeanforderungen findet ihr in diesem Artikel von u/LizFromSonos!
Ein paar hilfreiche Power-Tipps:
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Stromverbrauch: Wenn er voll aufgeladen auf der Station steht, liegt der Standby-Verbrauch bei nur etwa 1,6W. Wenn er nicht auf der Station steht und komplett ausgeschaltet ist (nicht im Ruhemodus), sollte er 1 % oder weniger pro Tag verlieren. In meinen eigenen Tests verlor er in einer gemäßigten Umgebung weniger als 0,5 % pro Tag.
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Powerbank: Wenn dein Handy-Akku unterwegs mal schlapp macht, kann der Play deine Geräte über den USB-C-Port mit bis zu 5V / 1,5A (7,5W) aufladen.
Portabilität
Der Sonos Play besitzt eine praktische Trageschlaufe, die sowohl abnehmbar als auch austauschbar ist und die Flexibilität dieses Produkts echt steigert. Ich habe ihn schon überall aufgehängt: an einem Haken draußen vor der Dusche, an der Ecke eines Stuhls im Garten, am Griff eines Küchenschranks. Das hebt den Sound wortwörtlich auf ein neues Level (Wortspiel beabsichtigt) und macht ihn viel anpassungsfähiger an die Umgebung.
Die Schlaufe ist allerdings nicht unzerstörbar; sie wurde getestet, um bis zum 4-fachen Gewicht des Speakers (der 2,03 kg wiegt) zu halten. Achte darauf, die Schlaufe nicht zu stark zu dehnen, daran zu ziehen oder zu schwingen (wie ich es zu Testzwecken getan habe), dann wirst du feststellen, dass sie für die Ewigkeit gebaut ist.
Dank der IP67-Zertifizierung kannst du den Play bis zu 30 Minuten lang in bis zu 1 Meter tiefes Wasser tauchen. Anders gesagt: Du musst dir keine Sorgen machen, wenn der Play versehentlich in die Badewanne fällt oder in der Dusche nass wird. Denk aber daran, dass andere Chemikalien (wie Poolreiniger oder salziges Meerwasser) unerwartete Schäden verursachen können und vermieden werden sollten.
Netzwerk & Konnektivität
Im Rahmen meiner Tests für das Gruppieren außerhalb des WLANs (mehr dazu unten) habe ich auch die Grenzen von Bluetooth 5.3 ausgetestet. Wenn man sich an die frühen Tage von Bluetooth erinnert, muss man sagen, dass die Reichweite heutzutage echt der Wahnsinn ist.
Zum Beispiel habe ich meinen Play auf die eine Seite des Hauses gestellt, bin dann nach oben auf die andere Seite des Hauses gegangen und habe Musik auf meinem Handy gestartet. Als ich zurück zum Speaker ging, lief die Musik ohne Unterbrechung – also bin ich nach draußen gegangen. Erst als ich beim Nachbarn des Nachbarn ankam (zwei Häuser weiter), gab es die ersten Aussetzer. Wahnsinn! 🤯 Natürlich hängt das komplett von der Umgebung ab, und eure Erfahrungen können abweichen. Probiert es aus und lasst es mich in den Kommentaren wissen.
Die Line-In-Funktion ist auch ziemlich praktisch. Ich habe es mit einem iPod, einem Plattenspieler und einem Handy getestet – alles kam laut und deutlich rüber. Beachte, dass du eventuell die Line-In-Einstellungen (besonders den Eingangspegel) anpassen musst, um den besten Sound ohne Übersteuern zu bekommen.
Neue Features
Eine meiner liebsten neuen Funktionen ist die Möglichkeit, bis zu vier Sonos Play und/oder Move 2 Speaker zu gruppieren, während man kein WLAN hat. Ich habe einen separaten Deep-Dive über das „Gruppieren unterwegs“ geschrieben, also schaut dort für alle glorreichen Details vorbei. Aber so viel sei gesagt – ich freue mich darauf, das zu nutzen, um Grenzen auf neue und aufregende Weise zu verschieben. Sonos auf einem Boot!
Das andere Feature, das ich als das „Ass im Ärmel“ betrachte, ist, dass der Sonos Play als Powerbank für dein Handy oder andere USB-C-Geräte genutzt werden kann. Das ist eine dieser Funktionen, die man wahrscheinlich nicht ständig nutzt, aber wenn man sie mal braucht (sagen wir, mitten im Wald und das Handy geht aus), rettet sie einem den Tag. Er liefert 5V bei bis zu 7,5W und erfüllt den USB BC 1.2 Standard.
Fazit
Der Sonos Play ist ab heute weltweit in Matt-Schwarz und Matt-Weiß für 299 USD / 349 EUR / 299 GBP erhältlich.
Ich weiß, das sind eine Menge Infos. Wenn ihr also Gedanken, Fragen oder Feedback habt, lasst es mich wissen! Ich weiß, dass einige von euch den Play schon in den Händen halten, und ich kann es kaum erwarten zu hören, was ihr denkt. Ich werde in den Kommentaren unterwegs sein, um bei der Diskussion mitzumischen.
