Individuelle Einstellungen für mehrere Benutzer


Kann ich nur meine Playlist in meiner SONOS App sehen und andere Familienmitglieder ihre eigene Playlist selbst einrichten ohne meine Daten oder Playliste zu sehen?

Können alle Mitbewohner mithilfe der App ihre eigenen Profile mit individuellen Einstellungen einrichten?

Kann jeder Benutzer sich mit seinen persönlichen Daten in der App anmelden, um Inhalte und persönliche Einstellungen an seine Wünsche anzupassen?

 


15 Antworten

Nein, nein, und nochmals nein.

SONOS ist zwar ein Multi-Room-Audio-System. Der seit mehr als 10 Jahren bereits vielfach bestehenden  Anforderung nach einer Multi-User-Benutzerverwaltung ist SONOS bis dato aber noch nicht nachgekommen.

Benutzerebene 7
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Sonos sieht die Realisierung der individuellen Nutzung wohl eher in der Nutzung mehrerer Accounts bei den Musikdiensten. Trotzdem wäre eine personalisierte Nutzung auch auf Sonosebene schön. 

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Gibt es denn andere Multi-Room-Speakersysteme, die entsprechende Profillösungen anbieten? Mir wäre keiner bekannt. Alle smarten Speaker, die ich je getestet habe, sind auf Fremdeinspeisungen (Spotify, Apple, Deezer, Tidal,..) angewiesen.

Sehe auch den Mehrwert für mehrere getrennte Profile innerhalb eines Haushalts sehr begrenzt, zumal das Abspielen unterschiedlicher Wiedergabequellen auf verschiedenen Geräten parallel ja problemlos möglich ist. Wer in der WG pro Zimmer einen eigenen, abgeschirmten Speaker haben will, der kann ja komplett getrennte Sonosprofile anlegen, oder nicht?

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Warum speichert dann deine Frau ihre Favoriten nicht in der entsprechenden Anwendung, z.B. bei Spotify direkt? Da hat nur sie Zugriff. Und wenn du mit der Musik deiner Kinder nichts zu tun haben willst, warum ist das dann alles in ein Multiroomsystem integriert? 

Und mir ist wie gesagt kein Multi-Room-System bekannt, in dem vom Hersteller der Hardware solche Profile angeboten werden. Von daher muss Sonos sich aktuell aus meiner Sicht eher nicht sorgen, dass irgendwer abwandert.

Ich arbeite übrigens nicht bei Sonos und möchte einfach nur verstehen, für welchen Anwendungsfall das so problematisch ist. Denn entweder will ich ein vernetztes System (da geht dann “Privatsphäre” verloren) oder ich will abgeschottete Medienumgebungen. Da sind dann mehrere verknüpfte Sonos Speaker aus meiner Sicht das falsche Produkt. 

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@Bob23 : weil wir Musik auf dem NAS haben und nicht zwingend einen Streamingdienst nutzen! Zudem finde ich das Argument recht Fragwürdig, dass man für die Kinder ein eigenes System aufbauen soll! Denkst Du, die Kinder akzeptieren es, wenn sie Ihre Musik nur in ihrem Zimmer hören dürfen? 
es gibt keine Diskussipn! Das Bedürfnis ist bei zahlreichen Usern vorhanden und Sonos interessiert es nicht, dass es KUNDEN gibt, die das gerne hätten… Die Streamingdienste haben das erkannt und umgesetzt, Sonos offenbar nicht und kommt mit genau solchen Argumenten und nimmt damit die Kunden damit einfach nicht ernst! 

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Wir haben da andere Erfahrungen mit den Kindern ;-)

Die zahlreichen Anfragen in diversen Blogs zeigen, dass es ein Bedürfnis ist, auch wenn es bei dir offenbar nicht so ist. Das ist ja auch OK!  

Wie gesagt, das Bedürfnis der Kunden ist da, nicht bei allen, aber bei vielen. Gerade bei Haushalten mit diversen Benutzern.

 Wenn Sonos das nicht erkennt (oder erkennen will), dann ist das schade! Viele Kunden würden es begrüßen! Bis heute habe ich auf jeden Fall keine Begründung von Sonos gehört, warum dies nicht gehen würde! Einzige Antwort ist, dass Sonos nicht über ihre Entwicklungen Auskunft gebe.

Übrigens lese ich dieses Bedürfnis nach Profilen schon über mehrere Jahre und würde mir von Sonos wünschen, dass sie solche Anregungen der Kunden etwas ernster nimmt.

Macht damit was ihr wollt… :-)

Benutzerebene 4
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Hallo zusammen,

ich nehme euer Feedback auf und leite es als Verbesserungsvorschlag ans Team weiter.

 

Gruß

Nils

Danke für die Info.

Meine Meinung nach ist ein SONOS Multi-Room-System für eine Familie ggf mehrere Mitbewohner  nicht optimal.  Es fällt die Privatsphäre, die für viele Leute sehr wichtig ist.

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Wie von den Vorrednern schon erwähnt könntet ihr die privaten bzw. individualisierten Playlists über die jeweiligen Spotifyaccounts (oder eben andere Anbieter) realisieren. Damit könnte dann theoretisch die Person, die den Sonos Account verwaltet noch immer sehen, was abgespielt wird, aber zumindest hat jeder seinen eigenen Musikaccount. Privatsphäre ist innerhalb einer Wohnung ja schon dadurch nicht gegeben, dass man die wiedergegebenen Inhalte zB auch durch die Tür oder im Nebenraum hören kann. 

Nicht ideal, aber einen viel besseren Workaround wird es nicht geben. 

 

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Es ist einfach nur traurig, dass Sonos den viel geäußerten Bedürfnisse ihrer Kunden nicht nachkommt. Wie oben auch erwähnt bringen das AppleMusic, Spotify und Co. fertig. Nur Sonos weigert sich seit Jahren auf die Wünsche der Kunden einzugehen. Die sollen akzeptieren, was Sonos bestimmt…. Es könnte sich irgendwann rächen, dann ist ja noch genug Zeit um dann zu jammern, warum die Kunden.auf andere Systeme wechseln… 

Schade!

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Ihr wollt das Bedürfnis einfach nicht sehen! Meine Frau möchte eigene Favoriten abspeichern, wärmend ich nicht zwingend die Musik meiner Kinder in meiner App zu sehen brauche. 
Das hat mir einem eigenen Profil pro User in der App zu tun und nicht mit dem sonst hervorragenden System! 

[...]

Und mir ist wie gesagt kein Multi-Room-System bekannt, in dem vom Hersteller der Hardware solche Profile angeboten werden. Von daher muss Sonos sich aktuell aus meiner Sicht eher nicht sorgen, dass irgendwer abwandert.

Sorry, das ist doch aber kein Argument. Würde SONOS hier dem von vielen Usern bereits sehr lange gewünschten Feature einmal nachkommen, dann wäre dies mal wieder ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal so wie es das ganze System in seinen Anfängen mal war. So bleibt mittlerweile aber nichts mehr übrig was SONOS von der ebenbürtigen (oder teilweise sogar überlegenen) Konkurrenz unterscheidet.

Bzgl. der sich dann ergebenen Möglichkeiten hätten solche Profile bzw. eine Userverwaltung sogar den Charme administrative Rechte (wie z.B. Updates oder Konfigurationen) auf einen Nutzer beschränken zu können.

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Da hast du natürlich recht, durch weitere Innovationen würden sowohl Sonos als auch die User profitieren. Aber es wäre eben genau das: Eine Neuheit auf dem Markt, eine Weiterentwicklung des bestehenden Angebots. In den Posts wurde teilweise suggeriert, es bestünde im Vergleich zu Wettbewerbern ein durch Ignoranz erzeugtes Defizit. Und da sehe ich die Nicht-Existenz eines entsprechenden Angebots schon als Gegenargument :).

 

Vielleicht ist es auch auf Basis der bestehenden Softwarelösung technisch gar nicht so trivial, verschiedenen getrennten Profilen die parallele Steuerung über ein und dasselbe System zu erteilen. Das ist aber nur Mutmaßung meinerseits...

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Okay, das mit der Speicherung auf dem NAS ist dann eine ungünstige Kombi, das sehe ich ein. Das Kinderproblem empfinde ich noch immer als recht diffus, denn sie könnten ja ein separates System in ihrem Zimmer nutzen (damit du ihre Musik nicht sehen musst) und im Rest der Wohnung das reguläre System.

 

Der Vergleich zwischen Streaminganbietern und Sonos bleibt schwierig, weil es Anbieter von verschiedenen Technologien sind.

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Okay, das mit der Speicherung auf dem NAS ist dann eine ungünstige Kombi, das sehe ich ein. Das Kinderproblem empfinde ich noch immer als recht diffus, denn sie könnten ja ein separates System in ihrem Zimmer nutzen (damit du ihre Musik nicht sehen musst) und im Rest der Wohnung das reguläre System.

 

Der Vergleich zwischen Streaminganbietern und Sonos bleibt schwierig, weil es Anbieter von verschiedenen Technologien sind.

PS: Meine persönliche Erfahrung mit Kindern (Teenies?) und Musik ist übrigens, dass man es eh nicht schafft, von deren Musikgeschmack nichts mitzubekommen, grade wenn die die Boxen potent sind :D.

 

 

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