Welche NAS

  • 17 December 2008
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Benutzerebene 1
Hallo,

habe mir neulich den ZP90 gekauf und die Bridge100. Ich benötige nun eine Netzwerkfestplatte und habe keine Ahnung davon.

Sie sollte:

- automatisch an und ausgehen (Stromverbrauch)
- 1TB haben
- nicht zu langsam sein
- nicht zu laut (soll im Wohnzimmer unter den Schreibtisch - Hörraum ist aber in einem anderen Raum, wobei ab und zu auch mal im WZ gehört werden soll)

Was muss ich beachten , könnt ihr welche vorschlagen. Ich möchte ein Qualitätsprodukt was aber nicht gerade 100te € kostet.

Vielen Dank.

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34 Antworten

Da es ins wohnzimmer soll, würde ich den Linkstation Mini empfehlen:
http://www.buffalotech.com/products/network-storage/linkstation/linkstation-mini/overview/#prod-overview

Weiß nicht, ob der die Platten ausschalten kann, aber hat einen niedrigen Stromverbrauch (10W glaube ich).
Benutzerebene 1
Ups, die haut ja preislich ganz schön rein. Gibt´s noch günstigere Alternativen (Trekstore?) ???
Ansonsten würde ich nach eine schauen mit eine langsam drehende Platte (5400 rpm), und möglichst einen geregelten Lüfter. Kann dir jedoch keine direkt nennen. Die Samsung Festplatten mit 5400 rpm sind wohl relativ leise.
Benutzerebene 1
Falls eine einigermassen aktuelle Fritz.Box vorhanden ist einfach ne externe 2,5" USB Platte anschliessen. Ausreichend schnell, guenstig und stromsparend.
Benutzerebene 1
Ich habe seit kurzem ein D-Link DNS 323. Das Gerät fasst 2 Festplatten. Mit der momentanen Firmware können Platten bis 1 TB verwendet werden. Den Lüfter halte ich für ausreichend leise. Nur wenn keine Musik läuft und es sonst auch sehr still ist, höre ich ihn aus dem Umgebungsgeräusch heraus.

Soweit ich das überblicke, ist das NAS günstiger als die vielbeworbenen Geräte von Buffalo oder QNap. Der Funktionsumfang soll allerdings auch geringer sein. Für mich war ausschlaggebend, dass RAID Modus 1 (Mirrowing) zur Verfügung steht, um beim Ausfall einer Platte nicht sämtliche CDs noch einmal digitalisieren (ich "flacce" :D) zu müssen.

Aus dem Standby läuft es etwas träge an, aber wer will schon die Festplatten ständig laufen lassen. Das Problem dürften alle NAS haben.
Benutzerebene 1
Das wichtigste ist meiner Meinung nach nicht der Typ der Festplatte sondern....
Wo die Festplatte steht. Alle Platten machen Krach!!
Daher ist die Position entscheidend. Habe bei mit im
Treppenhaus eine NAS Platte und einen Netzwerk Drucker/ Scanner/ Kopierer.

Alternativ gibt es jetzt aber von AVM eine Boxen
die alles in EINEM kann:

DSL Modem
WLAN Router
DECT Telefonanlage (ISDN oder Normal)
Anschluß USB Festplatte möglich (billiger als NAS Platten)
Anschluß Netzwerkdrucker (USB)
LAN Splitter
.....

Da habe ich aktuell 6 Geräte für
(was meine Frau der Optik wegen sehr freut)
.. und die Energieversorger wegen der Standby leistung.
Benutzerebene 1
Nachdem mir über das Buffalo-NAS wenig schöne Sachen zu Ohren gekommen sind, habe ich mir das "ReadyNas Duo" (ohne Platten) von Netgear besorgt. Dazu noch eine 500 GiB SATA-Festplatte von WD (lieber als Seagate od. Samsung, ca. €~70,-).
Nachdem das Gerät (wie soviele andere) die redundante Datenspeicherung via Raid 1 beherrscht werde ich mir wohl in nächster Zeit noch eine 2. Platte dazu holen. Der Einbau der Festplatte(n) ist in ca. ~30 Sekunden erledigt und stellt wirklich kein Problem dar, desshalb würde ich auch wirklich davon abraten das ReadyNas mit vorinstallierter Platte zu kaufen (Unterschied €~30,-).
Die Einrichtung über das Webinterface (habe es gleich über die erweiterten Einstellungen konfiguriert und den Wizard ignoriert) verlief Problemlos und das NAS war nach ein paar Minuten einsatzbereit.
Das Gerät besitzt ein Lüfter der sich durch ein leises aber hochfrequente Summen bemerkbar macht. Desshalb wanderte das NAS gleich in den Schrank auf dem die Sonosbridge und der Router stehen. Somit ist es nun praktisch nicht mehr hörbar und die Wärmeentwicklung ist geringer als erwartet.
Das einkopieren der Files über Netzwerkkabel ging relativ schnell vonstatten, Durchsatzraten von ca. 7-8 MBit (bei meiner Uralt-Netzkonfig) finde ich nicht so übel. Einkopieren über WLAN habe ich vermieden weil es sich bei einem geschätzten Upload von ~500-600 KBit doch etwas hinziehen kann.

Einen weniger schöner Aspekt des ReadyNAS ist der Preis (€~250,- nur Gehäuse) den ich doch eher als moderat bezeichen würde, allerdings möchte ich festhalten das das Gerät sehr gut/hochwertig verarbeitet ist und auch die Einrichtung/Festplattenmontage leicht von der Hand geht.

Ich denke mal derjenige der seine CD-Sammlung Jahrelang rippt und die Files akribisch hegt und pflegt will sie dann auch in Sicherheit wissen. Somit geht das Preis/Leistungs-verhältnis, für mich zumindest, in Ordnung.
Die Anforderungen die vorhanden sind machen es etwas schwerig.
Es gibt im unteren Preissegment viele Produkte wobei ich diese alle nicht wirklich empfehlen würde.
Es gibt eine Seite wo Du dich sehr gut über einzelen Produkte verschiender Hersteller informieren kannst: http://forum.nas-portal.org/
Grundsätzlich rate ich von dem Einstatz von Raidsonic Produkten ab. Das liegt an meiner eigenen Erfahrung aber auch an den vielen Problemen von denen Berichtet wird.
Das NAS von dem Earlthegrey schreibt hört sich schonmal gut an aber wie bei vielen Dingen gilt auch bei einem NAS je mehr Geld desto besser.

Ich habe beim Buffalo System auch immer gedacht, das die ausgereift sind aber eine Anfrage beim Support, die sehr schnell und sehr gut beantwortet wurde, hatte ergeben, das auch spezielle Eigenschaften nicht vorhanden waren. Das ist aber schon ein paar Monate her.

Ich empfehle Dir die Hersteller anzuschreiben ohne aufs Geld einzu gehen sondern, was Deine Anforderungen sind und die Antworten abzuwarten.

Für mich wäre wichtig:

Raid1
Spindown (sprich, wenn platten nicht genutzt gehen die schlafen)
Schnelle Durchsatzraten beim 100/1000 Netz.
Leise möglichst passiv.

Ich habe noch einige andere kleinigkeiten aber sagen wir es mal so, kein System konnte die Erfüllen. Ich habe mir ein NAS selber gebaut.


@Earlthegrey: Du erwähnst eine gewisse Sicherheit bei Deinem System. Ein Raid1 stellt zwar eine redundanz der Daten dar aber es ist dennoch nicht sicher. Grundsätzlich sollte man seine Daten noch aktiv auf ein anderes Medium sichern, damit auch ein vermeidliches Löschen (z.B. auch durch ein Firmwareupdate) ausgeschlossen werden kann.
Benutzerebene 1

@Earlthegrey: Du erwähnst eine gewisse Sicherheit bei Deinem System. Ein Raid1 stellt zwar eine redundanz der Daten dar aber es ist dennoch nicht sicher. Grundsätzlich sollte man seine Daten noch aktiv auf ein anderes Medium sichern, damit auch ein vermeidliches Löschen (z.B. auch durch ein Firmwareupdate) ausgeschlossen werden kann.


Das stimmt, 100% sicher ist es nicht, es schützt lediglich vor einem Festplattencrash, nicht aber davor das z.b. der Controller im NAS versagt oder Daten sonstwie gelöscht werden.

Darum habe ich, wie du schon sagst, die Files auch noch auf anderen Medien gesichert.
Benutzerebene 1
Da es ins wohnzimmer soll, würde ich den Linkstation Mini empfehlen:
http://www.buffalotech.com/products/network-storage/linkstation/linkstation-mini/overview/#prod-overview

Weiß nicht, ob der die Platten ausschalten kann, aber hat einen niedrigen Stromverbrauch (10W glaube ich).


Die Linkstation Mini schaltet sich auf Wunsch alleine aus, aber nicht alleine an, weil - wie mir hier erklärt wurde - Sonos kein Wakeup schicken kann. Für kein NAS.
So gesehen ist die Schlaffunktion witzlos und von mir deaktiviert.

10w Stromverbrauch stimmen, gespiegelt ist sie auch, und sie ist so leise, dass man schon mit dem Ohr direkt dran muss, um sie zu hören - selbst wenn sie Daten liest.
Probleme gabs in 2 Monaten keine.
Ist aber nicht billig - etwa 340€ für 2x500gb.

Obwohl - wenn ich so lese dass bei anderen alleine das Gehäuse schon 250 kostet 😃
Benutzerebene 1
Hallo,

ich persönlich halte RAID1 für ein NAS welches mir Musik zur Verfügung stellt für überflüssig.

Was leider immer wieder viele verwechseln ist, das Raid dient nicht der Datensicherheit, sondern der Datenverfügbarkeit.
Für die Datensicherheit gibt es Backups.

Ein Raid schützt davor, lange Ausfallzeiten zu haben. Geht eine Platte kaputt, gibt es eine Ersatzplatte die den Dienst übernimmt, die andere wird ausgetauscht und während des Betriebes wieder bespielt. Ein Raid schützt aber z.B. nicht davor, wenn ich aus versehen ein Album lösche, dann ist das auch auf beiden Platten weg. Bei einem Backup kann ich es mir wiederholen.

Für Firmen sind RAIDs wichtig, für Privatleute meiner Meinung nach Überflüssig. Weiterer Nachteil eines Raids für diesen Einsatzzweck ist für mich: Es laufen die ganze Zeit 2 Platten. Das heißt mehr Hitze. Mehr Hitze heißt oft Lüfter, davon ab das zwei Platten eh schon lauter sind. Und der Stromverbrauch verdoppelt sich. Eine 3,5" Platte zieht ca. 9 Watt. 2 Stück dann schon 18 Watt. Nimmt man die EcoSerien kommt man vielleicht auf 6-7 bzw. 12-14 herunter.

Ich persönlich habe die Daten auf einer Platte drauf und immer wenn ich etwas verändere, also z.B. ein neues Album hinzufüge, dann mache ich davon eine Sicherung auf eine zweite externe Platte die auch nur für diesen Zweck vorhanden ist. Fällt die eine Platte aus, habe ich die zweite als Sicherheit und ich kann sie auch sofort einsetzen. Lösche ich ausversehen etwas, ich habe eine Sicherung. Ich hab einen geringen Stromverbrauch und keinen Lüfter, weil eine Platte auch gut ohne Lüfter auskommt, es ist also leise.

Ich habe also alle Vorteile vereint, ohne die Nachteile eines Raids zu haben.

Grüße

strauch
Benutzerebene 1
Ich habe also alle Vorteile vereint, ohne die Nachteile eines Raids zu haben.


Hi,

alles nicht von der Hand zu weisende Vorteile. Nur eine Voraussetzung:
Konsequenz beim Backup.
Wenn ich mich früher durchringen konnte, 2 Backups pro Jahr zu erstellen, dann war es viel ;)

So bin ich mit einem Raid1-System jetzt zufrieden, dass mir die Arbeit abgenommen wird und ich mich entspannt und einigermaßen sicher zurücklehnen kann.
Meine NAS bietet mir auch die Möglichkeit, automatische Backups von allen möglichen Partitionen des PCs zu erstellen, und das Nachts, ohne mein Zutun.

Ich bin halt ein bequemer Mensch :p

Gruß
Günni
Benutzerebene 1
Wie du schon selber schreibst, es gibt die Möglichkeit automatisiert Backups zu erstellen, anders mache ich es auch nicht, sonst wäre ich da auch nicht so Konsequent.
Wobei ich es gerade beim Musikarchiv einfach finde, zumindest bei mir ändert sich das nicht so oft.
Benutzerebene 1
Heute möchte auch ich nun auch meine Meinung zum Thema „NAS“ sagen.
Vorerst aber ein Hinweis:
in der ct (magazin für computertechnik) Nr 5 vom 16.2.2009 findet Ihr unter dem Titel „Terrabytes im Netz“ ab Seite 104 drei gute Artikel zu dem Thema NAS.
Weiterhin ein Artikel „Musik liegt in der Luft“ über 3 Audioverteilsysteme:
• Logitech Squeezebox
• Philips Streamium
• Sonos.
Ein guter Überblick – ct ist überhaupt eine sehr gute Computerzeitschrift, nach meiner unmassgeblichen Meinung sogar die Beste.

Ich meine, wer SONOS kauft, zeigt, dass er/sie bereit ist etwas Geld zu investieren. Daher sollte man beim Massenspeicher nicht zu sehr knausern.
Ich habe mich für den Fujitsu-Siemens Home Server entschieden und bin vollauf zufrieden.

Nahezu lautloser Lauf, sehr einfache Installation (wie ja auch beim SONOS), erweiterbar bis zu 4 Terabyte (intern), extern noch mehr. Redundante Speicherung der Daten möglich, automatische Sicherung der Daten von allen Computern im internen Netz. Mehr Funktionen als bei den erwähnten NAS.

Hier einige Sprüche des Hersteller (mit dem ich weder verwandt oder sonst verbunden bin)
Der SCALEO Home Server ist die neue Medienzentrale in Ihrem Heimnetzwerk. Fotos, Filme und Musikdateien können Sie zentral und sicher ablegen und von überall aus dem vernetzten Heim sowie aus dem Internet abrufen.
• Betriebssystem Windows® Home Server:
• Wächst mit Ihren Anforderungen: aufrüstbar mit zusätzlichen internen und externen Festplatten via USB 2.0 und eSATA
• Wiederherstellung von Dateien in Ordnern und auf Computern
• Backup-Funktion für die tägliche automatische Datensicherung
• Microsoft® Mirroring-Funktion für die automatische Erstellung von Kopien auf verschiedenen Festplatten
• Stellen Sie Ihre Medien über eine Internetverbindung zur Verfügung
• Energie sparen: “immer verfügbar” anstelle von “immer eingeschaltet” - Sie entscheiden, wann Ihr System Energie verbraucht
• geringe Geräuschentwicklung / einfache Bedienung

• Intel® Celeron® Prozessor
• original Microsoft® Windows® Home Server
• 4 Laufwerkeinschübe, vorinstalliert sind ein oder zwei 500 GB SATA Festplatten
• 512 MB DDR2 RAM und 256 MB Flash Memory
• Anschlüsse: 1x Gigabit LAN, 4x USB 2.0, 2x e-SATA
o Zusätzliche Software: TwonkyMedia UPnP Server

Zum Preis: Wie ich gehört habe wird das Gerät zuweilen auf – ich bin doch nicht blöd – und ähnlichen Märkten geradezu verschleudert. Ich habe von Preisen um 350 EUR gehört.
Auch andere Hersteller bieten (Medion, HP, ..) Homserver an.
Mir gefiel der SCALEO Home Server am besten.
Benutzerebene 1
Wie du schon selber schreibst, es gibt die Möglichkeit automatisiert Backups zu erstellen, anders mache ich es auch nicht

Na ja, ein Backup von der Backup-Platte? Automatisch? Dann sollte ja wohl die Backup-Backup-Platte dauern eingeschaltet sein...:p

Was ist dabei mit dem erwähnten Stromverbrauch...?


Gruß
Günni
günni,
ich stimme Dir im großen und Ganzen zu nur sehe ich das in kleinen Punkten anders.
Ich habe in meinem NAS ein Raid1. Und dies hat den Grund das ich die Daten immer erreichen möchte ohne einen Ausfall. Das sichern auf eine externe Platte wäre natürlich eine Möglichkeit auch automatisiert zu sichern gingen aber es dauert dennoch seine Zeit, wenn Du ein paar mehr Daten hast, weil Deine Sync Software ja erstmal prüfen muß was geändert wurde.

Das ist bei ein paar Gigs kein Problem aber bei ein paar hundert schon. Auch ist die Aussage von Dir nur dann richtig, wenn ich nicht mit unterschiedlichen Benutzernrechten arbeite und meine beiden Platten das selbe Dateisystem haben. Ich weiß nicht ob Du bei Ext3 auch die Berechtigungen Syncen kannst.


@mikael: schönes Teil nur nahezu Lautlos ist für mich immer ein Problem, weil ich bisher recht oft überrascht war, was die als leise definieren.
Ein Lüfter bedeutet sehr oft lärm und wenn nicht sofort dann nach einiger Zeit. Auch bedeutet jede Platte krach, wenn die nicht richtig entkoppelt sind und das hat FuSi in der vergangenheit oft versucht aber nciht wirklich geschafft. Wobei das Gerät schon mal nicht schlecht aussieht und eine recht gute Ausstattung mitbringt. Ob ein WHS für ein NAS nicht etwas überdemensioniert ist, ist eine andere Frage.
Berichte aber bitte, falls Du Zuschlägst. Nebenbei bezfeifel ich den Preis würde sagen ab 500 € ist realistischer.

Vorerst aber ein Hinweis:
in der ct (magazin für computertechnik) Nr 5 vom 16.2.2009 findet Ihr unter dem Titel „Terrabytes im Netz“ ab Seite 104 drei gute Artikel zu dem Thema NAS.
Weiterhin ein Artikel „Musik liegt in der Luft“ über 3 Audioverteilsysteme:
• Logitech Squeezebox
• Philips Streamium
• Sonos.
Ein guter Überblick – ct ist überhaupt eine sehr gute Computerzeitschrift, nach meiner unmassgeblichen Meinung sogar die Beste.


Bei mir war heute noch keiner in der Post 😞 Hoffentlich morgen....
Benutzerebene 1
Na ja, ein Backup von der Backup-Platte? Automatisch? Dann sollte ja wohl die Backup-Backup-Platte dauern eingeschaltet sein...:p

Was ist dabei mit dem erwähnten Stromverbrauch...?


Festplatten lassen sich automatisch ein und ausschalten. Es läuft also nicht die ganze Zeit. Sondern nur wenn gesichert oder wiederhergestellt wird. Bei einem Raid 1 werden bei jedem Zugriff beide Platten gebraucht.

günni,
ich stimme Dir im großen und Ganzen zu nur sehe ich das in kleinen Punkten anders.
Ich habe in meinem NAS ein Raid1. Und dies hat den Grund das ich die Daten immer erreichen möchte ohne einen Ausfall.


Ein Raid1 schützt dich nur dann vor einem Ausfall wenn du ein Hotplugfähiges hast, ansonsten musst du auch das System herunterfahren und die Platten tauschen. Das gleiche mache ich auch. Geht die Datenplatte kaputt, fahr ich das System herunter und tausche die Backupplatte gegen die Datenplatte. Starte wieder und fertige ein neues Backup an. Aufwand und Ausfallzeit identisch und der Datenverlust bei einem Musikarchiv dürfte nahezu 0 sein.

Das sichern auf eine externe Platte wäre natürlich eine Möglichkeit auch automatisiert zu sichern gingen aber es dauert dennoch seine Zeit, wenn Du ein paar mehr Daten hast, weil Deine Sync Software ja erstmal prüfen muß was geändert wurde.

Man steht ja nicht dabei und schaut zu.

Das ist bei ein paar Gigs kein Problem aber bei ein paar hundert schon.

Das Problem sind nicht die Datenmengen, sondern die Dateianzahl und die ist durch Sonos eh schon auf 65000 begrentzt.

Auch ist die Aussage von Dir nur dann richtig, wenn ich nicht mit unterschiedlichen Benutzernrechten arbeite und meine beiden Platten das selbe Dateisystem haben. Ich weiß nicht ob Du bei Ext3 auch die Berechtigungen Syncen kannst.

Keine Ahnung ich arbeite mit HFS+, da wird alles mitgesichert. Bei NTFS ebenfalls.
Benutzerebene 1
günni,
ich stimme Dir im großen und Ganzen zu nur sehe ich das in kleinen Punkten anders.


Ich glaube du verwechselst mich mit jemandem, der mir ähnlich sieht... 😃
Bin da nämlich ganz deiner und meiner Meinung..


Gruß
Günni
Benutzerebene 1

Ein Raid1 schützt dich nur dann vor einem Ausfall wenn du ein Hotplugfähiges hast, ansonsten musst du auch das System herunterfahren


Jetzt lass mal die Kirche beim Dorf :p
Ich gönne dir ja deine Sparversion, aber du musst das jetzt nicht bis aufs Blut verteidigen...


Gruß
Günni
Benutzerebene 1
Meine Version ist Effizienter nicht Sparsamer. Er spricht davon das er mit Raid1 die Ausfallzeit reduzieren will. Ich sage ledeglich das die Ausfallzeit ggü. der Backupversion nur dann geringer ist wenn er ein hotplugfähiges System hat. Denn sonst muss er genauso wie ich das System herunterfahren und einen Plattenwechsel zu vollführen.

Wenn ich das mal aus meiner Sicht mit einer pro contra Liste aufführen darf:

Pro Raid:
- Es wird in Echtzeit ein Duplikat angelegt.
- Ich kann den Plattentausch etwas hinauszögern, da das System erstmal weiter läuft.

Contra Raid:
- Es verbraucht mehr Strom.
- Die Hardware kostet mehr Geld.
- Lösche ich eine Datei ist sie weg - auf beiden Platten.
- Oft nur mit Lüfter zu bekommen, da leistungsfähigere Hardware nötig und 2 Platten gekühlt werden wollen.

Pro Backup:
- Es verbraucht weniger Strom, da nur eine Platte und nicht 2 dauerhaft laufen müssen.
- Die Hardware ist günstiger, da ich kein Raid brauche.
- Lösche ich eine Datei habe ich ein Backup und kann sie wiederherstellen.
- Will heißen die Sicherheit ist sogar höher als beim Raid.

Contra Backup:
- Ich benötige eine Backupsoftware und muss mir eine Backupstragie ausdenken und einrichten.
- Beim Defekt muss ich direkt die Platten tauschen.

Wo sich beide nichts tun:
Ausfallzeiten sind bei beiden identisch. Ein Raid hat im Produktivbetrieb den Vorteil das ich immer den aktuellen stand auf beiden Platten habe. Ist für ein Musikarchiv aber unwichtig, das sich der Datenbestand nicht laufend ändert.

Ich verstehe einfach die pauschalen Empfehlungen zum RAID 1 die man im Internet laufend liest einfach nicht. Ich finde ein Backup sinnvoller und es ist günstiger. Bin ja schon froh das hier keiner ein Raid5 empfiehlt 🙂.

Ich glaube kaum das jemand zuhause eine hohe Verfügbarkeit benötigt. Wichtiger ist hier leise Hardware und geringer Stromverbrauch.
Benutzerebene 1

Ich glaube kaum das jemand zuhause eine hohe Verfügbarkeit benötigt. Wichtiger ist hier leise Hardware und geringer Stromverbrauch.


Wenn deine Backup-Platte, so wie du es sagst, permanent wg. automatischem Backup immer mitläuft, sehe ich hier keinen Vorteil.

Eine NAS hat schließlich auch einen Standby-Modus und läuft so deutlich Energiereduziert.

Und wie gesagt: ich denke, dass sich die meisten User schlichtweg keinen Kopf machen möchten bezüglich Datensicherheit und permanenter Backups. Und für diese User ist die Raid1-NAS die ideale Lösung.

Zudem bietet z.B. die Netgear ReadyNAS Duo eine Hotswap-Möglichkeit (wers braucht :rolleyes:)
Der Austausch einer Platte geht auch ohne Hotswap in 15 Minuten, danach muss ich nicht eine Taste drücken, habe ein verfügbares Musiksystem und die Platte spiegelt sich von selbst im Hintergrund.


Ich verstehe einfach die pauschalen Empfehlungen zum RAID 1 die man im Internet laufend liest einfach nicht. Ich finde ein Backup sinnvoller und es ist günstiger. Bin ja schon froh das hier keiner ein Raid5 empfiehlt 🙂.


Ich verstehe auch deine pauschale Aussage nicht, ein Raid1-System sei völlig überflüssig.
Genausogut könnten wir über deine Lieblingsfarbe diskutieren... :p

Gruß
Günni
Benutzerebene 1
Wenn deine Backup-Platte, so wie du es sagst, permanent wg. automatischem Backup immer mitläuft, sehe ich hier keinen Vorteil.

Die Platte läuft doch nicht laufend. Ich glaube ich muss das anders erklären. Wie oft ändert sich etwas an deiner Musikbibliothek?

Ich selber mache jede Woche eine Backup und es wird nur gesichert, was sich verändert. Da ich selber noch mehr als nur Musik sichere (noch 2 virtuelle Maschinen) dauert dies 30 Minuten.

Das heißt zweit Platte läuft 30min pro Woche. Musik höre ich ca. 2h am Tag am Wochenende eher so 6h. also ca. 22h in der Woche. Hier laufen bei einem Raid beide Platten. Statt nur deren einer.

Und wie gesagt: ich denke, dass sich die meisten User schlichtweg keinen Kopf machen möchten bezüglich Datensicherheit und permanenter Backups. Und für diese User ist die Raid1-NAS die ideale Lösung.

Wenn ich mir eine Raid1 anschaffe, dann habe ich mir schon einen Kopf bezüglich Datensicherheit und permanenter Backups gemacht. Mit dem Thema beschäftigen muss man sich so oder so. Ich sage ledeglich, Raid1 ist eine immer wieder empfohlene Lösung, meiner Meinung nach nicht die Ideale für ein Musikarchiv.

Ich sage nicht das ein Raid "völlig Überflüssig" ist, aber ein Raid hat in anderen Bereichen seine stärken und bei einem Musikarchiv, greifen keine Vorteile eines Raids, eher die Nachteile, die im privaten Bereich noch mehr stören. Als da wären hoher Stromverbrauch, Lärm und Kosten. Ich möchte kein Raid1 NAS in einem Wohnraum haben.

Das Backup ist inzwischen einfach eine gern vergessene Lösung auf die ich Aufmerksam machen möchte.
Benutzerebene 1

Ich sage nicht das ein Raid "völlig Überflüssig" ist


Nee, ne?


ich persönlich halte RAID1 für ein NAS welches mir Musik zur Verfügung stellt für überflüssig.


:rolleyes:


Ich möchte kein Raid1 NAS in einem Wohnraum haben.


Ich auch nicht, deshalb steht es im Arbeitszimmer :p


Das Backup ist inzwischen einfach eine gern vergessene Lösung auf die ich Aufmerksam machen möchte.


Ja, aufmerksam hast du nun gemacht... überzeugt hast du (mich zumindest) nicht. warum auch?
Ich beschäftige mich mit Backups seit mehr als fünfundzwanzig Jahren und bin froh, dass ich nichts mehr manuell starten muss :)


Gruß
Günni
öhm... warum wird hier Raid und Backup miteinander verglichen?
Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
Einmal ist es halt die Verfügbarkeit und einmal ist es die Sicherung vor versehentlichem Löschen.

Ob nun ein Raid im privaten Bereich benötigt wird soll jeder für sich selber entscheiden. Ich halte die Aussage, das dies für ein Musikarchiv nicht notwendig ist für zu pauschal, weil auch ein Musikarchiv recht umfangreich sein kann und somit ein wiederherstellen auch lange dauern kann.

Aber es soll jeder für sich sleber entscheiden.

Ein SATA Raid ist nebenbei immer Hotplugable