Warnung vor SONOS-PLAYLISTEN aus dem Angebot von Streaming-Diensten


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Bin frustriert.  Viele meiner aufwendig erstellten Sonos-Playlisten funktionieren nicht mehr oder nur noch marginal. Foren und Google-Suche hat ergeben, daß offenbar von dem Erstellen umfangreicher  Sonos-Playlisten aus dem Angebot von Streaming-Diensten wie Tidal, Spotify usw. DRINGEND abgeraten werden muß. Ändert sich beim Streaming-Dienst technisch etwas, oder stellt man z.B. selber von SD auf HD um usw. quittiert das Sonos dann bei den vorher erstellten Playlisten gnadenlos mit dem Fehler "Titel ist nicht korrekt codiert". Die Playlisten des Streaming Dienst selber unter Sonos funktionieren dagegen immer tadellos.
@Sonos: das ist doch Mist. Wenn man das technisch nicht hinbekommt, dann sollte man wenigstens darauf hinweisen, dass das dauerhaft nicht funktioniert. Ein echtes Manko, was mir technisch auch nicht wirklich einleuchtend, denn mache alten Titel funktionieren weiterhin.

Gibt es hier schon eine Lösung oder Workaround. Oder werde ich nicht drumherum kommen, mühevoll alle Sonos-Playlisten sukzessive auf Streaming-Dienst-PlayListe umzustellen - ein riesiger Aufwand. Wobei dann das Mischen aus anderen Quellen wie z.B. NAS auch nicht mehr funktioniert. Ein dicker Teil der Sonos-Freiheit wäre für mich eingeschränkt.  Sehr schade.
Dirk


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3 Antworten

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@halsband 

Hi Dirk,

Leider ist es genau so, wie du es beschrieben und recherchiert hast. Allerdings ist das imo technisch nachvollziehbar, da Sonos ja nur den Link zum Streamingdienst als Favorit abspeichern kann, der zu diesem Zeitpunkt aktuell ist. Änderungen, die da später beim Dienst erfolgen, können ja nicht automatisch übernommen werden, da kein ständiger Abgleich stattfindet. 
Bei den Titeln deiner Playlist, die noch funktionieren, ist der Link also gleich geblieben. Bei den anderen hat er sich leider geändert. 
 

Man sollte imo Sonos Listen daher eher nur zur temporären Nutzung oder für überschaubare Playlisten verwenden. Größere Sammlungen von Playlisten sollten besser immer auf dem Server des Musikdienstes gespeichert werden. 
 

Gruß,

Ralf

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Hi Ralf,

Es wird so sein wie Du sagst. Die Kröte muß man z.Zt. also wohl schlucken. Da aber Musik-Begeisterte darüber nicht informiert wurden, werden tw. riesige Playlisten liebevoll gepflegt, bis man irgendwann feststellt, dass man diese in die Tonne kloppen kann. Die Google-Suche bringt hier Dutzende frustrierte Beiträge. 

Außerdem dürfte das m.E. bis auf wenige Ausnahmen (Song nicht mehr im Portfolio des Dienstes) auch nicht sein. Ich habe z.B. das Abo von Tidal von Standard auf Hifi umgestellt - und vielleicht ändere ich die Qualitätsstufe irgendwann ja auch noch einmal. Einige Lieder in den Playlisten funktionieren - die meisten aber nicht. Die implementierten Tidal-Liste in "Mein Sonos" dagegen funktionieren einwandfrei. ALLE. Und auch diese benutzen ja nur "Verweise" auf die Datenbank des Dienstes. Ich kann nicht glauben, dass man das technisch nicht lösen könnte ... Stichwort "Anwender-Freundlichkeit". 

Ich denke, dass die perfekte Implementierung von Streaming-Diensten sukzessive das wichtigste Kaufargument für Sonos werden wird ... und für einige schon ist. Dazu gehört die Betriebssicherheit, ein korrekter Umgang mit "Daten-Leichen" und die Anpassung an geänderte Codierungen usw. 

Dachte halt, das wäre alles schon lange kein Thema mehr.

Dirk

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@halsband

Ich gebe dir Recht, Dirk, dass hier ein „warnender“ Hinweis nicht schaden könnte. Die Sache anders umzusetzen, sehe ich aber tatsächlich als schwierig bis nicht machbar an. Man würde nämlich mit viel Aufwand eine sich ständig abgleichende Schnittstelle zwischen Sonos und jedem Streamingdienst benötigen, die veränderte Links auf Seite des Streamingservers anpasst. Das wäre mega aufwändig und die Dienste hätten da wohl sogar nicht einmal Interesse dran. 
Man sollte imo eher ganz deutlich kommunizieren, dass die gesamte Verwaltung des Streamingaccounts über den Server des Anbieters erfolgt und nur dort ohne manuelles Eingreifen bei Veränderungen auf Serverseite angepasst wird. 
Was Sonos macht, ist letztendlich nix anderes, als wenn man im Browser eine URL als Favorit ablegt. Wenn die gelöscht oder geändert wird, passt der Favorit im Browser einfach nicht mehr und muss angepasst werden. 
Ist blöd, aber ist halt so. 
Und die Streamingdienste ändern in der Tat im Hintergrund oft etwas an Serverpfaden etc.k wovon man im Regelfall aber eben nix mitbekommt. Aber jeder Titel hat z. B. für jede Qualitätsstufe einen eigenen Link.