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PC Audio Signal über Sonos Port auf Move streamen


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Guten Tag.

Ich überlege mir einen Sonos Port zuzulegen um das Audio Signal meines PC über 2 Sonos Move (Stereopaar)  wiederzugeben.

Meine Frage ist nicht ob das Möglich ist sondern ob das Audio Signal dann auch mit den Videos auf meinen Monitor synchron läuft, wenn jemand dort schon Erfahrungen gesammelt hat würde ich mich freuen.

 


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15 Antworten

Wenn der PC über einen HDMI-Port verfügt, schaffe dir eine Beam an und verbinde sie mittels Konverter/Audio Extractor. HDMI Out (PC) → HDMI In (Konverter). Ein 2. HDMI-Kabel an die Beam anschließen und mittels des beiliegenden Toslink-Adapters an → SPDIF Out (Konverter). Im Anschluss wird der PC als “TV” erkannt, man wird entsprechend durch die Einrichtung geleitet. Ich verwende diesen Amazon Basics Konverter, klappt alles, wie es soll.

Ist hier halt günstig, wenn der PC über zwei HDMI-Ports verfügt, falls man auch den Monitor über HDMI anschließen möchte.

 

Ich habe Erfahrung mit PC an Connect (Vorgängermodell des Port). Die Frage der Lippensynchronität ist das kleinste Problem, die ist durch die Komprimierungseinstellungen Automatisch/Unkomprimiert gewährleistet, schwerwiegender sind die Aussetzer, die vermutlich nicht ausbleiben werden. Port zu Move dürfte ein Experiment bleiben; ich weiß nicht einmal, ob der Move ‘Autoplay’-fähig ist, sich also ein Signal zum Move schicken lässt, ohne dass er mit dem Port gruppiert ist.

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@M.Fuhr 

Ich würde auch von dieser Lösung abraten.

Da am Analogeingang eines Sonosgerätes immer eine AD Wandlung stattfinden muss, kostet diese definitiv ein Delay von 75 ms. Das ist das absolute Minimum und der Optimalfall. Wenn man z. B. einen Play5 mit Analogeingang selber für die Audioausgabe nutzen würde, dann hätte man wenigstens eine reine stabile Kabelverbindung und nur die 75ms Verzug, die man ggf. verkraften könnte. 
Wenn aber das Signal noch wireless im Netzwerk transportiert werden muss und ja die Einstellung „unkomprimiert“ Voraussetzung ist, damit nicht noch mehr Delay entsteht, dann kann das unkomprimierte Signal das Netzwerk schnell an seine Grenzen bringen. 
 

Neben der von Greta genannten Möglichkeit, eine digitale Kabelverbindung mit passendem Sonosgerät zu nutzen, wäre ggf. Airplay noch eine Alternative. Da gehen die Erfolgsberichte aber stark auseinander… kann gut funktionieren, muss aber nicht. 
Dafür muss man sich bei Windows Rechnern eine (meist kostenpflichtige) Software installieren, die Audioausgabe per Airplay ermöglicht. So kann dann direkt den Ton vom PC auf den/ die Move streamen. 
Bei Apple Geräten ist Airplay ja bereits von Haus aus mit an Board.

Gruß,

Ralf

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Guten Morgen.

@Greta A.@Superschlumpf 

Vielen Dank für eure ausführlichen Tips, ich werde es mit den geringeren “übel” und Kostengünstigeren Lösung Airplay probieren.

Sobald ich brauchbare Ergebnisse habe, berichte ich wieder.

Danke

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@M.Fuhr 

Bin gespannt und drücke die Daumen. 
Nutzt du denn einen Windows PC oder einen Mac?
Für Windows würde ich es evtl. mal mit „TuneBlade“ versuchen. 
Kostet 8,99€, aber man kann vor dem Kauf alles testen mit der Einschränkung, dass der Stream nach 10 Min. unterbrochen wird. 
http://www.tuneblade.com

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@Superschlumpf 

Ich nutze einen Windows 10 PC, tuneblade werde ich mal Testen.

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@Superschlumpf

Ich nutze einen Windows 10 PC, tuneblade werde ich mal Testen.

Dann berichte mal… bin gespannt. 

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Hallo @Superschlumpf 

Also ich habe mal ein wenig getestet, zunächst habe ich die Software Tuneblade und noch weitere aus dieser Kategorie probiert, das Ergabnis war aber sehr dürftig, heißt Zeitverzögerungen und teilweise Störungen auf den Sonos Move (mal war eine weg dann wieder da etc.).

Meine Lösung war eine Play 5, ich habe mir testweise eine Play 5 besorgt und dort über Line in das Signal des Computers abgegriffen, die Latenz habe ich auf 113 ms gestellt und damit läuft Syncron.

Ich denke die Lösung ist recht brauchbar und hat den Vorteil gegenüber der Connect Box das ich den zuätzlichen Lautsprecher nutzen kann.

Gruß

Mario

@M.Fuhr, Betonung liegt auf “recht brauchbar”. Wie gesagt, wenn der PC über einen HDMI- oder Toslinkanschluss verfügt, besorge dir eine Beam, sie ist günstiger als ein Play:5 und auf Dauer besser für deinen Zweck geeignet.

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@M.Fuhr

Wenn du nicht auf das Move Stereopaar fixiert warst, dann ist der Play5 auch imo definitiv die beste Wahl, sofern das Delay für dich kein Problem ist. Am Play5 selber kannst du es übrigens auf die minimal möglichen 75ms drücken, wenn du in der App bei „Audiokomprimierung“ fest „unkomprimiert“ einstellst. Der andere Wert, der manuell als Verzögerung eingestellt werden kann, bezieht sich nur auf gruppierte Player und muss natürlich so hoch gewählt werden, dass es störungsfrei läuft. 
 

Klanglich gesehen bist du imo mit dem Play5 auf jeden Fall deutlich besser beraten, als mit einer Beam. 
Und ob die größeren Soundbars oder ein Amp sich für den Anschluss als PC Lautsprecher eignen, lasse ich mal dahingestellt. ;-)

Aus meiner Sicht hast du alles richtig gemacht.

 

Die Arc ist höchstens was für maßgeschneiderte PCs mit Platinüberzug, stimmt.^^

Der Vorteil bei der Beam liegt darin, dass der PC als “Fernseher” registriert wird, wodurch die Latenz auf für den Menschen nicht mehr hörbare 30ms gedrückt wird. Ob es klanglich einen Unterschied zwischen Beam und einem einzelnen Play:5 gibt, darüber maße ich mir kein Urteil an; dürfte sich ziemlich die Waage halten.

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@Greta A. 

Wie gesagt… akzeptables bzw. persönlich nicht wahrnehmbares Delay sollte schon die Voraussetzung bei Analogverbindung sein. 
Mit Aussagen zu klanglicher Qualität bin ich sonst auch eher zurückhaltend, da das viel Geschmacksache ist, aber ab gewissen technischen Unterschieden ergibt sich ein Qualitätsunterschied allein aufgrund der Voraussetzungen des Gerätes. 
Und zwischen Beam und Play5 finde ich diesen „genetischen“ Unterschied schon enorm. 
Ich glaube, wenn du dazu nen Umfrage Thread eröffnest, wird die Meinung recht eindeutig ausfallen. 
Pro Beam würde imo höchstens die ggf. bessere Sprachwiedergabe bei Filmmaterial sprechen, sofern der Ton in DD5.1 vorliegt. 

Ich war vorgestern beim Saturn und da stand schon der neue Play:5; dürfte es zumindest gewesen sein, denn gleich daneben stand der Move und der Farbfaktor war geradezu identisch.

Welche technischen Unterschiede, die Beam sieht aus wie ein plattgedrückter Play:5, sie dürfte auch den Umfang/das Volumen eines Play:5 haben.

 

Ich glaube, da spielt die Erwartungshaltung eine große Rolle. Hört man von verschiedener Seite, dass die Beam schlecht klingt, übernimmt man die Meinung häufig unbewusst und vernimmt das Klangbild, das man erwartet zu hören.

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@Greta A. 

Also ich und viele andere User, die es hier in vielen Threads so geschildert haben, hören sich Lautsprecher an (und das möglichst in realistischer Umgebung und nicht z. B. im Saturn Markt). Und dann vergleicht man und trifft seine Wahl. 
Und da haben meine Ohren die Beam im Vergleich zur Play5 eindeutig verlieren lassen. 
Den einzelnen echten Hochtöner der Beam meine ich z. B. mit technischem Unterschied. Die Mittel-/Tieftöner sind ebenfalls andere (imo weniger leistungsfähige) Chassis. Zur Verstärkerleistung macht Sonos ja keine Angaben, aber ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass die digitalen Endstufen des Play5/Five mehr Leistung erzeugen. 
 

Aber ist ja auch nicht schlimm… jeder ist seines Glückes Schmied.

;-)

Ich hab dem TE ja nur beigepflichtet, dass ICH seine Entscheidung richtig finde. 

Bitte meine Beiträge nicht als Kritik missverstehen. Wie hört man sich Lautsprecher in realistischer Umgebung an? Bestellen und bei Nichtgefallen zurückschicken? Ich für mein Teil bin der Meinung, dass es keine Objektivität gibt, nur Subjektivität.

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Bitte meine Beiträge nicht als Kritik missverstehen. Wie hört man sich Lautsprecher in realistischer Umgebung an? Bestellen und bei Nichtgefallen zurückschicken? Ich für mein Teil bin der Meinung, dass es keine Objektivität gibt, nur Subjektivität.

Alles gut… Meinungsvielfalt ist meistens eine Bereicherung. ;-)

Was objektiv oder subjektiv ist, mag manchmal schwierig zu entscheiden sein, aber Klangvolumen, Leistung, Dynamik, Frequenzgang, Membranfläche etc. sind imo bei Lautsprechern schon objektiv messbare Werte. Wie man deren Auswirkung im Ergebnis empfindet ist imo durchaus subjektiv. 
 

Und zum Thema „Testen in realistischer Umgebung“... 

Ja, genau so sollte man das imo machen. In den eigenen vier Wänden anhören. 
Jeder HiFi Enthusiast, der sich Passivboxen für mehrere tausend Euro anschaffen möchte, lässt die sich vom Fachhändler in seinem Wohnzimmer zum Testen an den eigenen Verstärker anschließen. 
Da der Fachhandel leider inzwischen oft vom Versandhandel abgelöst wurde, gehen Hersteller wie Nubert oder Sonos den Weg, einen zeitlich großzügigen und unverbindlichen Test daheim durchführen zu können. Das Thema „Umweltbilanz“ leidet da natürlich schon arg drunter, was aber ein Thema für sich wäre. 
 

Und da es hier eh schon ziemlich off topic geworden ist, sollten wir, falls Bedarf besteht, evtl. lieber einen eigenen Thread „wie vergleicht oder bewertet man Lautsprecher“ eröffnen. ;-)