maximale Titelzahl erreicht - was tut Sonos gegen das 65k-Limit?


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Eigentlich will ich nicht anfangen, in meiner Freigabe aufzuräumen - aber mit der letzten 55-CD-Box hat mein Sonos-Sytem begonnen, nicht mehr vollständig zu indizieren, es geht jetzt nur noch bis "V" in der Ordner-Ansicht. Kapazitäts-Grenze erreicht!
Laut den Port 1400-status-Aussagen sind auch bereits 58.000 Titel in der Liste, der Rest des bekannten 65.000-Titel-Limits der Datenbank geht wohl auf Kosten umfangreicher Meta-Daten.
Jetzt mögen 65.000 Titel bei Markteinführung ja noch tragbar gewesen sein, doch so eine Datenbank-Grenze ist doch nicht mehr Stand der Technik! Was hat Sonos in Planung, wird dieses Problem behoben? Und wenn, dann wann? Selbst eine Lösung die nur mit neuer Hardware funktioniert, wäre besser als keine Lösung, im englischen Frage-Bereich behauptet jemand dass von den bestehenden und möglichen Sonos-Kunden ca. die Hälfte mindestens nahe an dieser Grenze sind oder bereits darüber hinweg - so wie das System im Moment ist, sind das dann alles die falschen Kunden? Oder ist es das falsche System für die richtigen Kunden?
Es hieß, man denke z.B. über eine Bridge mit SD-Karten-Slot nach - also erweiterbarem Speicher für größere Datenbanken. Würde das System so umgestrickt, dass im Verbund das neueste Gerät mit dem größten Speicher die Datenbank als Master verwaltet, wäre u.U. mit einem einzigen Neukauf auch für Bestands-Anlagen die Grenze zu knacken...
...wenn man davon ausgeht, dass es sich grundsätzlich um ein Problem der Speicherkapazität handelt. Vielleicht hat man bei Sonos auch nur einfach die falsche Datenbank oder eine zu billige Lizenz zugekauft und/oder es handelt sich um ein Software-Limit. Oder beides. Jedenfalls irgendwie frustrierend, eine derart gute Bedienung zu haben und dann geht nichts mehr rein in die Verwaltung - wie ein Ferrari mit Anhängerkupplung halt...

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Stand der Technik ist ein guter Punkt auch in Ihrem Fall.
Die Technik lagert alles auf Cloud Dienste aus, also ist Ihre interne Datenbank auch ein altes Eisen.
Ich persöhnlich habe meine Musik die ich nicht in den Musikdiensten finden kann bei Amazon hochgeladen.
Ich sehe keinen Grund den Speicher zu erhöhen, sondern eher mehr CloudDienste in Sonos zu integrieren.


nun, weil ich aber meine Daten eben nicht gerne in die Landschaft schütten will, sondern nur einfach das System ohne Klimmzüge und ohne Indizierungs-Lücken weiter benutzen, finde ich eine externe Lösung per cloud nicht so prickelnd. Und normale Neukauf-Hörer sind da teilweise nicht anders aufgestellt. Das System kann ja bislang - einen lokalen Speicherort (z.B. ein NAS) vorausgesetzt - durchaus eine normale Stereo-Anlage ersetzen und dabei so gut wie "standalone" arbeiten. Dieses Feature wäre per cloud-Datenbank ja vernichtet, nur um ein anderes zu bekommen. Also cloud-Funktion an sich - kein Problem, die Datenbank prinzipiell in die weite Welt ausgelagert - für mich ein NO-GO, absolut nicht drin...
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https://ask.sonos.com/sonos/topics/65k_limit

und wie viele Titel jemand sammeln darf und wann er sie anhört, ist ja nun keine Entscheidung, die der Hersteller der Streaming Hard- und Soft-Ware zu treffen hat. Ich jedenfalls müsste anfangen gezielt zu löschen, kann mich tagelang hin setzen um nichts falsches zu entfernen - denn in 58.000 Titeln entscheiden Sie mal eben schnell, auf was genau Sie verzichten...
Macht Spaß.
Und im Bekannten- und Kundenkreis bin ich sicher, demnächst die nächsten zu haben, die die Grenze reißen - 2TB Ripnas-Server über die Hälfte voll...
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...nur dass man zu diesem "workaround" wiederum einen passenden UPnP-Server braucht. Mir scheint, ich drehe mich hier im Kreis - mir kommen die Antworten so vor, wie wenn Microsoft auf irgendeinem Speicherlimit (nehmen wir 512k RAM, so fing es an) beharrt, obwohl das kein Mensch will.
Die gewachsene Anlage mit der gewachsenen Musiksammlung zusammen soll ich nach den bisherigen Aussagen also einfach vergessen können, entweder ich lösche Teile (was an sich schon Stress ist und kein positives Kunden-Erlebnis) oder bekomme eben sonst wie nicht mehr alles zu sehen - auf Deutsch: ich kann mir aussuchen, auf welche Daten ich genau verzichte, sonst verzichtet Sonos halt für mich auf irgendwelche Daten, die ich mir dann eben nicht aussuchen kann...
Und Vorschläge wie "Cloud" und "UPnP" verletzen in meinen Augen das bisherige Konzept deutlich in seiner Integrität - das muss man Sonos doch bisher lassen, es funktioniert zumindest als skalierbare Einfachst-Lösung - solange man wenig genug verwaltet.

Mir geht absolut nicht ein, dass bei den bisher antwortenden Sonos-Mitarbeitern niemand auch nur die Notwendigkeit sieht, das Konzept von derartigen idiotischen Begrenzungen zu befreien.

Wenn ich zukünftig verkaufen und empfehlen soll, muss ich also dem Kunden erst mal auf den Zahn fühlen, ob er eventuell gedenkt, eine etwas größere Sammlung anzulegen und ihm dann was anderes ans Herz legen, ist es das, was sich Sonos vorstellt???
Wahlweise soll ich in Zukunft vielleicht fragen, ob ein geeigneter UPnP-Server läuft bzw. ob ich oder der Kunde einen im Umfeld irgendwie zum Laufen bringt?
Und dass die Mehrheit der Sonos-Zielgruppe alle Daten oder zumindest Metadaten gar bedenkenlos in die Cloud hängen wollen, damit man an Hard- und Firm-Ware das Limit nicht beseitigen braucht, glaube ich nicht.
Und ich zweifele auch ein wenig, ob man in diesem Punkt bei den bisher antwortenden Sonos-Mitarbeitern das  eigene Geschäftsmodell so ganz erfasst hat, das ich im Übrigen in vielen Punkten dem Apple-Modell für sehr ähnlich halte.
Da mag es gewollte Einschränkungen der Anwendungsmöglichkeiten geben - schon um die Stabilität und Integrität zu wahren. Nur liegen die gewollten Einschränkungen bestimmt nicht darin, den Kunden dauerhaft am Anlegen und Verwalten großer Sammlungen zu hindern oder wahlweise der Konkurrenz in die Arme zu teiben. Das Grundkonzept hat von vornherein beinhaltet, dass Windows-Freigaben mit Musik drauf ohne weitere Hilfsmittel und ohne jegliche Klimmzüge verwaltet werden können. Komplett. DAS IST EINE SONOS KERN-KOMPETENZ, DASS SICH DER KUNDE UM SO WAS KEINEN KOPF MACHEN MUSS, weil Sonos darüber nachdenkt.
...scheint aber bisher in der Frage "65k-Limit" nicht stattzufinden.
Das das kein "Problem" sei, sondern eine "Idee" weise ich nochmals zurück, für mich ist das sogar ein Problem ersten Ranges, weil es tatsächlich für die halbe Kundschaft die absolute Kern-Funktion einschränkt und nicht nur an einer Pille-Palle-Wunsch-Vorstellung sägt.
Ich verweise nochmals auf das o.g. Link https://ask.sonos.com/sonos/topics/65k_limit

Vielen wird das Problem vielleicht auch beim Lesen erst aufgehen, wenn sie entsetzt feststellen, dass sie nur bisher nicht gemerkt haben, dass sie bereits ebenfalls betroffen sind...
Wer den Füllstand nachsehen will: http://<ip-adresse-des-Sonos-Geräts>:1400/status/tracks_summary - bei mir z.B.:

TitleMAX  65000
COUNT  58089
Store Size  3604480
Store Used  3604468
Entries Size  262144
Entries Used  101653
Conflicts  111392

Da ist also der "Store Size" aufgebraucht.
Ich könnte jetzt die SMD-Flash-Roms aus meinen Geräten ausbauen und durch größere ersetzen, wenn die Hardware die einzige Begrenzung wäre, die Firmware mehr adressieren könnte, ginge danach mehr (und nur dann). Doch das will ich offen gesagt erst mal gar nicht, ich finde, bevorzugt der Hersteller sollte sich da bei einem nicht ganz billigen Produkt was einfallen lassen...
Und jetzt klinke ich mich hier erst mal aus und warte ab, ob es Resonanz von anderen gibt.
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Und ich bin ehrlich gesagt auch nicht dabei, dass es sich um eine "Idee" handelt und nicht um ein Problem. Wenn ich nämlich ZZ-Top hören will, habe ich ein Problem...
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Der Kundendienst hat das Problem ja zur Idee umgemünzt (!?) - es besteht natürlich weiter, ich kann meine Sammlung nicht mehr komplett nutzen. Eine Lösung will/kann/soll der Kundendienst weder anbieten, noch in Aussicht stellen und bügelt die Sache ab, ob aus eigenem Desinteresse oder auf Weisung von oben spielt aus meiner Sicht auch keine Rolle.

Hier nur ein kleiner Nachschlag von der Kommunikation mit dem Support,

zuerst mein abschließendes Statement, nachdem man den Support-Fall in die "Ablage rund" verschoben hatte:

Hallo noch mal Herr XXXXX,

Nur mal zur Vertiefung und (falls das die Firmenleitung noch nicht gemerkt hat) zur Weiterleitung:

http://www.audio.de/ratgeber/multiroom-loesungen-im-vergleich-1504598.html

Schauen Sie sich mal den Nachsatz der Audio-Empfehlung an: "Musik- Sammler stoßen eventuell mal auf Kapazitätsgrenzen."
Die Begrenzung hat also spätestens vor über einem halben Jahr den Weg in die Fachpresse gefunden, das System wird durch die Blume nur mehr den "dümmsten anzunehmenden Benutzern" empfohlen und entsprechend wird den "Sammlern" unter dem Stich zur Konkurrenz "Raumfeld" geraten. Bei einem "normalen" Produktmanagement müssten spätestens da die Alarmglocken angehen - Kernkompetenz in Gefahr!!!

Wie gesagt: dieses echte Problem im eigenen Forum zur "Idee" zu machen, entsprechende Fälle ungelöst zu schließen, mag bei Ihnen intern so geregelt sein - ist für Dritte aber nicht nachvollziehbar.
Wenn man sich eventuell irgendwann zu einer Lösung entschließen sollte, hätte ich gerne Nachricht, auch ohne Details und auch wenn das Ergebnis lange noch nicht fertig ist
- wenn ich dann überhaupt noch Sonos habe und empfehle.

und die Antwort des Support:

Sehr geehrter Herr Kühne,

ich habe Ihnen mehrfach versucht zu verdeutlichen, dass das Portal frage.sonos.com hier der richtige Ort für Ihre Hinweise ist. Auch wenn dies für Sie offenbar nicht nachvollziehbar ist ändert das nichts an dem Umstand, dass ich nichts für Sie tun kann. Den Verlauf des Vorschlags können Sie im Portal folgen.

Mit freundlichen Grüßen,

XXXXXX XXXXX

Ich übersetze mal, das heißt in etwa: "der Anstand verbietet mir zu sagen, was ich von Ihnen denke".
Wenn ich also meine Sammlung in einem absehbaren Zeitrahmen wieder im Ganzen nutzen will,  kann ich bei so viel verständnisvoller Kundenfreundlichkeit dann eigentlich nur noch den o.g. Empfehlungen der Fachpresse folgen...
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also ich halte Musiksammlungen mit so dermaßen vielen Titeln allerdings auch für unsinnig - die meisten Besitzer solch großer Sammlungen haben meiner Vermutung nach noch nicht mal die Hälfte ihrer Musiksammlung jemals angehört. Warum also soll Sonos diese Sammelwut einiger weniger ausbaden? Vielleicht wäre folgender Ansatz gut: Ein Tool, welches unter Windows oder OSX läuft, und aus den Sonos-Playern Playcounts für jeden Titel ausliest, um festzustellen, welche Titel man tatsächlich niemals hört (um diese anschließend zB an einen anderen Speicherort zu verschieben). Eine Playcount-Funktion in die Musikbibliothek einzubauen, dürfte ja nicht allzu schwer für Sonos sein.
Auf der englischsprachigen Seite haben es ja schon viel mehr Leute gemerkt...
...und dass die kleinen Support-Mitarbeiter da nichts gegen machen können, ja nicht mal dürfen, das ist mir klar.

Aber sie könnten das priorisieren, statt hier weiter "keine Neuigkeiten" zu berichten.
Und priorisieren heißt: dem Produktmangement eine offizielle Stellungnahme ab-nötigen, was da jetzt geschehen soll.
Was macht man mit den Kunden, die Sonos haben/wollen UND deutlich über 65.000 Titel gesammelt haben?
Sollen wir nach PM-Meinung:
a) weiter in der Luft hängen bleiben und hoffen
b) den Mund halten, Sonos verkaufen/nicht anschaffen und uns was anderes suchen oder
c) davon ausgehen, das man uns endlich erhört hat und an einer brauchbaren Lösung arbeitet
?????
Es muß doch da einen oder mehrere geben, der/die dazu die Richtung sagen können und dürfen!!!!!
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Hallo Martin,

die Kategorie Problem ist den Fällen vorbehalten, bei denen eine Lösung mit der Konfiguration zu tun hat, nicht mit den Voraussetzungen des verwendeten Systems.

Egal wie man es dreht und wendet - Ihr Sonos-System wird nicht mehr als 65.000 Titel indizieren können.

Obwohl ich (persönlich) gesprochen für eine Erhöhung dieses Limits bin, wäre ich z.B. viel eher an einer echten UPNP-Implementation interessiert, sodass die Sonos-Begrenzung komplett umgangen werden kann.

MfG,

Björn L.
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Stand der Technik ist ein guter Punkt auch in Ihrem Fall.
Die Technik lagert alles auf Cloud Dienste aus, also ist Ihre interne Datenbank auch ein altes Eisen.
Ich persöhnlich habe meine Musik die ich nicht in den Musikdiensten finden kann bei Amazon hochgeladen.
Ich sehe keinen Grund den Speicher zu erhöhen, sondern eher mehr CloudDienste in Sonos zu integrieren.


das ehe ich genauso. Statt NAS alles in die Cloud zu verlagern ist absolut keine Option.
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also ich halte Musiksammlungen mit so dermaßen vielen Titeln allerdings auch für unsinnig - die meisten Besitzer solch großer Sammlungen haben meiner Vermutung nach noch nicht mal die Hälfte ihrer Musiksammlung jemals angehört. Warum also soll Sonos diese Sammelwut einiger weniger ausbaden? Vielleicht wäre folgender Ansatz gut: Ein Tool, welches unter Windows oder OSX läuft, und aus den Sonos-Playern Playcounts für jeden Titel ausliest, um festzustellen, welche Titel man tatsächlich niemals hört (um diese anschließend zB an einen anderen Speicherort zu verschieben). Eine Playcount-Funktion in die Musikbibliothek einzubauen, dürfte ja nicht allzu schwer für Sonos sein.
Kommen Sie auch zu mir und zu allen anderen unsinnigen Sammlern und Besitzern zu vieler Dateien nach Hause und sortieren auch gleich Bücher, Wäsche und Geschirr - um uns mal klar zu machen, was man alles nicht braucht? Räumen Sie doch meinen Server gleich komplett auf und den PC obendrein!!!

Auch wenn ich Titel nicht anhöre, will ich vollen Zugriff haben, ohne dauernd nachdenken zu müssen, was wenig benutzt, doppelt, schlecht einsortiert oder sonst wie unsinnig ist - wenn ich mich zwei Wochen hinsetze und sortiere, komme ich vorläufig bestimmt wieder weit unter das Limit, nur um es später regelmäßig wieder zu reißen
- wissen Sie, genau dazu ist aber eine Datenbank-Lösung: einfach das Vorhandene verwalten! Eine traumhafte Lösung um sich die Zeit zu schenken ohne dauernd was zu löschen
- geht wunderbar, wenn der Hersteller dieser Lösung nicht veraltete, willkürliche Limits setzt.
Und wenn Sie im englischen 65k-limit-Thread mal nachgelesen hätten, sind die Besitzer von Sammlungen über 50.000 Titeln nach Untersuchungen, die Sonos wohl selber hat machen lassen, inzwischen in der Mehrheit. Die Mehrheit möglicher Kunden, die dann Sonos einfach nicht mehr kauft, weil das Produkt nicht zu ihren Bedürfnissen passt.
Es ist ganz einfach: die werden mit den Füßen abstimmen, ob Sie große Sammlungen jetzt unsinnig finden oder nicht. Ich will doch nichts an Sonos verkaufen, ich wollte eigentlich was kaufen, dafür bezahlen - dafür muss man mir aber was geben, was ich gebrauchen kann und nicht darauf beharren, wie unsinnig ich mich verhalte.
Und mit jedem derartigen Kommentar bin ich auch mehr auf dem Sprung, mir einen Raumfeld-Streamer zu kaufen, der hat das 65k-Limit nämlich einfach nicht (!) und spielt auch Dateien bis 24Bit/192kHz ab. Nicht dass man so ein Format bräuchte, das finde ich auch unter klanglichen Gesichtspunkten durchaus zweifelhaft - doch wenn man mal Daten in solchen Formaten hat, kann man sie per Sonos einfach nicht anhören, nicht mal in CD-Qualität, einfach gar nicht - genau wie meine Dateien von "W" bis "Z". Dafür, das nicht zu können, brauche ich keine Geräte für zig Hundert Euro...
Ihnen geht nicht auf, dass die Grenze überall gezogen sein könnte? Eigentlich braucht man ja auch keine 6500 Tracks, da könnte Sonos doch noch was sparen, mein Opa hatte sogar höchstens 50 Platten im Schrank, das hat eigentlich gereicht - Ja wir gehen gleich runter auf 650 Titel!!!!...
...da habe ich Ihre/ Sonos' Philosphie doch verstanden oder?
Und DAS schafft Sonos sogar per Firmware Up- ...halt, Entschuldigung: Down-Grade, ohne jegliche, anstrengende Hardware-Änderungen. Und dann können Sie noch viel mehr aktuelle und mögliche Kunden belehren, mit wie wenig man auskommt.
Und diese Belehrten werden Sonos dann belehren, dass sie sogar ohne Sonos auskommen! Und letztlich wird Sonos auch seinem Support dann ähnliches mitteilen, denn überflüssige Firmen brauchen auch keine Mitarbeiter.

Also entweder Sie kommen zum Aufräumen, oder Sie machen mal einen intelligenteren Vorschlag.
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also ich halte Musiksammlungen mit so dermaßen vielen Titeln allerdings auch für unsinnig - die meisten Besitzer solch großer Sammlungen haben meiner Vermutung nach noch nicht mal die Hälfte ihrer Musiksammlung jemals angehört. Warum also soll Sonos diese Sammelwut einiger weniger ausbaden? Vielleicht wäre folgender Ansatz gut: Ein Tool, welches unter Windows oder OSX läuft, und aus den Sonos-Playern Playcounts für jeden Titel ausliest, um festzustellen, welche Titel man tatsächlich niemals hört (um diese anschließend zB an einen anderen Speicherort zu verschieben). Eine Playcount-Funktion in die Musikbibliothek einzubauen, dürfte ja nicht allzu schwer für Sonos sein.
Habe auch einiges an der Antwort umgeschrieben, als ich gemerkt hatte, das Sie kein Mitarbeiter sind - doch ist Ihr Kommentar auch derart auf der bisherigen Sonos-Linie, dass die Antwort durchaus für (mitlesende) Mitarbeiter taugt.
Und ich bleibe dabei: das mit dem Aufräumen (auch wirklich verglichen mit anderen IT- und Lebensbereichen) ist einfach eine Entscheidung des Kunden. Aufräumen kann jeder mit oder ohne Sonos, das hat mit dem Produkt erst mal nichts zu tun und darf auch nicht vermischt werden.
Wenn es der klaren Mehrheit der möglichen oder bestehenden Kundschaft allerdings beliebt mehr oder weniger sinnvoll über das willkürliche Limit hinaus zu sammeln - und das ist inzwischen eben offensichtlich nicht nur bei mir der Fall, dann hat nicht die Kundschaft sich dem System anzupassen, sondern das System der Kundschaft. So ein Gerät oder System ist ja eigentlich nur als Vereinfachung für bestehendes gedacht, nicht als "Aufräum-Zeigefinger". Wobei ich das auch missverstanden haben könnte, vielleicht will Sonos seine Kundschaft ja disziplinieren, könnten sie dann aber auch gleich als Geschäftsziel auf die Startseite schreiben. Ich halte das allerdings eher für eigene Faulheit, die Aussortier-Faulheit der Käufer einer eigenen, mit echtem (vor allem gedanklichen) Aufwand verbundenen Weiter gegenüber zu stellen, nach dem Motto: "wir brauchen nur unverändert zu fertigen und teuer zu verkaufen, bei Problemen streng Du Dich mal selber an, lieber Kunde. Dazu kannst Du ja einfach Deine Sammlung an Sonos anpassen, außerdem deligieren wir Dich bei Fragen zur "Kundenarbeit" auf 'frage.sonos.com' um, damit sparen wir uns noch zusätzlich etliche eigene Gedanken".
Meine Sammlung ist übrigens tatsächlich so groß und wächst aus echtem Interesse, 20-30% ließen sich zwar unter riesigem Aufwand jederzeit aussortieren - aber irgendwann auch der Anteil wieder mit Gewolltem voll...

Und Sonos habe ich gekauft und verbreitet ohne die Überwindbarkeit dieses mir irgendwann zwischenzeitlich auch bekannt gewordenen Limits ernst genug zu nehmen - zum Problem wird das ja erst mit dem tatsächlichen "Überlauf", es stehen bei mir selbst schon Sonos-Geräte für um die 1500€, ebenfalls sammelnden Kunden habe ich noch sehr viel teurere Sonos-Anlagen verkauft. Und jetzt komme an dem Problem (es bleibt ein Problem) nicht vorbei, selbst wenn ich selber eine (meiner Meinung nach völlig schwachsinnige) Aufräum-Aktion meiner eigenen Daten vornehme, kommt der richtige Ärger erst, wenn bei den ersten Kunden der Überlauf passiert: bei denen kann und darf ich nämlich nicht einfach aufräumen - und bevorzugt dafür wollte ich hier eine simple Lösung erfahren, selbst wenn ich darauf warten müsste - Pustekuchen.
Dass dann Sonos im Prinzip aber derart standhaft an einer willkürlichen Grenze aus dem letzten Jahrzehnt fest  hält bzw. diesen einzigen echten Schwachsinn des sonst so brauchbaren Systems verteidigt (bei Neu-Anlage würde man heutzutage vermutlich nicht 2 hoch 16, sondern eher 2 hoch 32 mögliche Titel verwenden und entsprechend Speicher vorsehen ), gar den "Überlauf" als vom Kunden verschuldet hin stellt, bringt mich auf die Palme, das merken Sie. Dabei gleicht
Die bisherige Aussage ist definitiv: "das ist so, nimm was anderes, wir äußern und dazu nicht, und jeder von uns, den Du da erreichen könntest, hat dazu ohnehin nichts zu sagen".
Und dieses "Probem-Lösung-an-die-Kunden-Auslagerungs-Forum" dient dabei einzig dazu, das Produkt-Management von diesen lästigen Kunden abzuschirmen.

So... und wenn's reicht, dann reicht's!
Da ich hier und vom Support nichts erfahren habe, was ich nicht schon vorher wusste, auch absolut nichts erreichen kann außer hohem Blutdruck, "entfolge" ich jetzt der eigenen Frage, lösche meinen account und dann kann Sonos meinetwegen machen, was es will. Allerdings ohne mich, sofern sich niemand meldet und mir bei der Aufhebung des Limits Vollzug meldet, werde ich diese Marke in Zukunft weder kaufen, noch verkaufen, noch empfehlen.
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Hallo Martin,

ich habe Ihr 'Problem' in eine 'Idee' umgewandelt. Die Nachricht bleibt offen, sodass andere Nutzer sich an der Diskussion beteiligen und diese mit einem +1 unterstützen können.

Neue Informationen zum eigentlichen Thema habe ich leider nicht.

MfG,

Björn L.

Klasse: Sowie der Support ein Problem (ich kann seit Monaten keine Ordner ab dem Buchstaben "W" mehr aufrufen) zur Idee umbenennt, ist es kein Problem mehr!!!
DAS ist ja genau der Lösungsansatz, den ich gesucht habe.
Ich danke dem Support, dass ich jetzt kein negatives Problem mehr habe, sondern eine positive IDEE. Das musste mir nur mal jemand mitteilen. Da fühlen sich doch alle gleich besser.
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Hallo Sonos,

vor langer Zeit hatte ich mal einen Vorschlag zur Lösung des 65k Problems gemacht, welches ja wohl hauptsächlich ein Hardwareproblem ist:
Könnte die Datenbank nicht auf 2 Geräte verteilt werden? Ich gehe mal ganz naiv davon aus das die meisten Leute mit so vielen Titeln auch mehrere
Sonos Komponenten haben.....
Würde das gehen?

Ich habe jetzt schon so viele Titel auslagern müssen, das ist dermaßen schade!

.
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Just my 5 cents ... die Diskussion, wer wie große Musiksammlungen auch immer hatm scheint mir eher müßig - Fakt ist, dass die 65k-Grenze für manche und auch für mich eine Einschränkungen darstellt, von der ich gerne hätte, dass Sonos deren Behebung priorisiert. Ich denke, es sind mittlerweile nicht nur ein paar User, die sich darüber freuen würden - und ein neues Verkaufsargument ist es auch. Ich beispielsweise warte mit dem Kauf, bis sich das Thema gelöst hat.

Mir gefällt der Vergleich mit den 512 KB RAM - damals hat Microsoft auch gedacht, das reicht problemlos - und wie sie sich irrten ...

Grüße, Yil
Benutzerebene 2
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Cool - bei mir funktioniert der Workaround. Ich fasse das Thema hier noch einmal zusammen:

1. Problembeschreibung: Sonos stellt gegenwärtig im System eine Speichergröße bereit, die zur Indizierung der Musikbibliothek verwendet wird. Sie beträgt: MAX 65.000 (Titel) bzw. Store Size 3.604.480 (Einheit?) sowie Entries Size 262.144. Wie viel davon belegt wurde, lässt sich für Euch mit dem folgenden Link herausfinden: http://(ip_der_sonos_komponente):1400/status/tracks_summary
Große Musiksammlungen können so nicht vollständig indiziert werden, zumal die MAX Titel Anzahl dann deutlich unter 65.000 sinkt, wenn man die Metadaten gut gepflegt hat (und z.B. kein Thumbnails, sondern Albumcover mit 500 x 500 Pixeln oder mehr in die Dateien eingebunden hat). Ich habe das Spaßes halber mal probiert, und bei etwas über 54.000 Titeln war bei mir Schluss. Sehr unglücklich ist darüber hinaus, dass die meisten Alben nicht vollständig indiziert waren und laufend Dateien aus einem Album fehlen. Also nix für Hörbuchfreunde ...

2. Sonos erläutert im engl. Forum, dass das Thema Speicher aus Kompatibilitätsgründen nicht "angefasst" werden kann. In diesem Forum habe ich keine brauchbare Erläuterung gefunden. Wäre ja mal schön, wenn sich an dieser Stelle ein Produktmanager einmischen würde ...

3. Es gibt einen Workaround, auf den mich User "Schlemiel" gebracht hat: dieser besteht darin, keine MP3-Dateien zu indizieren, sondern nur Playlisten (M3U-Dateien). Diese sind nicht nur viel kleiner, sondern sie sind als textbasierter Container mit (fast) beliebig vielen Dateiverweisen befüllbar. Man kann sich das so vorstellen: anstelle der Musikdatei selbst wird nur der Verweis zum Speicherort inkl. Name indiziert. Zum besseren Größenvergleich hier ein paar beispielhafte Größenangaben: während eine typische MP3-Datei etwa 4,5 MB groß ist, beträgt der Verweis in der M3U-Datei lediglich 16 KB (Faktor 288!!!). Und selbst bei einer Durchschnittsgröße von 2 MB beträgt der Faktor, um den sich der Speicher vergrößert, immerhin noch 128.
Als Nachteil sei erwähnt, dass die „kleinste Einheit“ bei Sonos damit nicht mehr der einzelne Song ist, den mal auswählt, sondern eben die Playlist. Als Kompromiss bietet sich an, keine Monster-Playlisten mit 500 oder mehr Titeln), sondern für jedes Album eine eigene Playliste anzulegen. Die ist schnell durchsucht, wenn ihr ein ganz spezielles Lied sucht.

4. Ok, wie geht’s:

A. Gastaccount für Eure NAS (dort, wo ihr Eure Musiksammlung eben habt) einrichten und Leserechte für die gesamte Musiksammlung vergeben (Achtung: sicherheitsrelevante Nachteile beachten)
B. Ein spezielles Verzeichnis anlegen, in dem ihr Eure Playlisten als M3U-Dateien ablegt (und sonst nix).
C. Sonos Musikbibliothek für genau dieses Verzeichnis einrichten. Da (wegen A.) der Sonos-Zugriff über den Gastaccount möglich ist, werden keine Anmeldedaten (Benutzer, Passwort) benötigt.
D. Musikbibliothek indizieren
E. Im Ordner „Importierte Playlisten“ findet Ihr nun Eure Playlisten-Sammlungen.
F. Abspielen. Es werden erfreulicherweise auch alle Metadaten der jeweiligen Musikdateien angezeigt.

5. Hinweis zum Erstellen von Playlisten: ich nutze dafür den kostenlosen VLC (http://www.videolan.org/vlc/), in den man ganze Ordner per drag and drop kopieren kann. Er extrahiert alle Musikdateien und bietet dann die Option, diese Liste als Wiedergabedatei (Playliste, M3U) zu speichern. DANACH müssen noch die Pfade kontrolliert und angepasst werden: aus /Volume/Musik/… mache ich bei mir //Diskstation/Musik/…, da Sonos mit absoluten Pfaden nichts anfangen kann und den relativen braucht sowie den Namen der Netzwerkkomponente. Auch das geht: //(ip_der_NAS)/Musik/…
Eine andere Möglichkeit, Playlisten zu generieren, bietet iTunes. VLC funktioniert für mich jedoch unkomplizierter. Ein hübsches kleines Beta-Programm zum Generieren von Playlisten findet sich hier: http://www.anderware.org/dev/download_file.asp?filename=m3u4u_094_exe.zip

So, und nun viel Spaß damit. Gruß Yil
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Hallo allerseits,

ich habe mein Problem jetzt anders gelöst.

Ich kann jeden nur Subsonic empfehlen.

Hier ein Link dazu: http://www.subsonic.org/pages/sonos.jsp

Die haben eine Anwendung, mit der ich dann einen Musikdienst im Controller hinzufügen kann und so habe ich Zugriff auf meine vollständige Musiksammlung. Ist super einfach und recht gut aufgebaut. Ich habe mir direkt das Premiumpaket geholt. Für rund 12 Euro im Jahr ist mir das der Spaß wert. Denn darauf zu hoffen oder warten bis Sonos hier Abhilfe schafft erscheint mir nicht sinnvoll
Benutzerebene 2
Abzeichen +2
... das ist der Sinn und Zweck einer Community, Kunden teilen ihre Erfahrungen und häufig helfen Sie somit weiteren Kunden mit ähnlichen Problemen.

Hallo Moritz M., hallo Daniel H. und alle anderen Mods,

natürlich helfen wir Nutzer uns hier gegenseitig. Was sollen wir denn auch sonst tun? Vor etwa 5 Monaten etwa gab Daniel H. in einem anderen Thread sinngemäß bekannt, dass Sonos hier alles mitliest (was ich stark hoffe), sich aber grundsätzlich nicht zu Änderungen und Neuerungen äußern wird.

Ganz ehrlich: WAS ist das denn für eine Aussage?

Ich habe auch Jahre für amerikanische Software-Unternehmen gearbeitete und will mal etwas aus der Schule plaudern, vielleicht ist es ja für den einen oder anderen und vielleicht auch für Sonos interessant:

US-Konzerne denken US-gesteuert, insbesondere in Sachen Software. Sie haben einen Markt von etwa 320 Millionen Menschen direkt vor der Haustüre, und ihr täglich Brot ist es, sich primär nach diesen Kunden zu richten, wenn sie denn überhaupt kundenorientiert denken und arbeiten. Europa ist für die meisten Entwickler, Produktmanager (PM) etc., die ohnehin überwiegend im US-Mutterhaus sitzen, sehr weit weg - so weit, dass Sprachanpassungen z.B. nicht auf der obersten Prio stehen und meist Aufgabe der regionale PMs sind. Wir haben mal bei einem Gesamt-Meeting eines meiner ehemaligen Arbeitgeber US-Kollegen aufgefordert, auf einer leeren Europa-Karte Deutschland zu markieren - das war unglaublich, was da herauskam: Deutschland war in ihrer Wahrnehmung kaum größer als die Niederlande und irgendwo in der Nähe von Warschau zu finden ...

Das hieß: Deutschland und die Wünsche der dortigen Kunden waren für die US-PMs und die Entwickler nicht wichtig, und genau diesen Eindruck hinterlässt Sonos auch in diesem Forum. Wichtig war nur der Umsatz - Rest egal.

Ich vermute weiterhin, dass die für Deutschland verantwortlichen Sonos-Kollegen überwiegend kaum Gehör im US-Mutterkonzern finden und vermutlich nicht einmal selbst eine Roadmap kennen (zur Erläuterung: eine Roadmap beschreibt die zukünftigen Entwicklungsstufen einer Hard- und Software und wird meist über 1-3 Jahre in die Zukunft geführt). Die Gründe sind neben der leider typischen US-Ignoranz ggü. Deutschland und anderen anderen „Nicht-US-Minimärkten“ meist auch, dass es solche Roadmaps entweder kaum gibt (was ganz schön peinlich wäre) oder sie zu einem Staatsgeheimnis erhoben werden, weil die ach so böse Konkurrenz ja etwas davon abschauen könnte. Dort vermute ich auch die Herkunft des generellen Informationsverbotes - per order di mufti (sprich: von der US-Geschäftsleitung kommend).

Dabei gab ihr Executive Patrick Spence am 29.9.2015 folgendes Statement ab, dass über APA/dpa lief: "Insgesamt werde Software zur Differenzierung in dem Geschäft immer wichtiger, betonte er". Ihn mag ich, den Patrick Spence, er hat es kapiert. Vielleicht sollte er mal Ihren Marc Whitten (Chief Product Officer) oder gleich Ihren John McFarlane (CEO) für diese Sichtweise gewinnen. Die Software macht's. Und an dieser Stelle kann sich Sonos mit Stolz geschwellter Brust doch vor die Konkurrenz stellen und seine Erfolge feiern. Kaum einer der ernst zu nehmenden Konkurrenten (Teufel Raumfeld, Harman/Cardon Omni, Bose Soundtouch u.a.) bekommt die Mischung aus Hard- und Software so gut hin wie Sonos. Die einen haben Bedienungsschwächen, bei den anderen hapert’s mit der Synchronisation innerhalb von Gruppen, beim nächsten gibt es viel weniger Streaming-Partner, andere haben Probleme mit der Optik/Haptik/Design – die Liste ist lang.

Ganz ehrlich, Sonos: bei den vielen Vergleichstests, die laufend Sonos als Platzhirsch ausweisen, würde ich echt einen auf dicke Hose machen.

Und mit dem Selbstbewusstsein ist dann auch ein nächster Schritt nach vorne in Richtung Kunden viel leichter möglich (bei allen Risiken, die immer da sind): hört auf die Kundenwünsche, tretet mit Euren treuen Kunden in einen DIALOG und nehmt sie ernst.

Gerade vor dem Hintergrund dieser Gedanken ist es mir absolut unverständlich, was diese ewige Geheimniskrämerei soll – das ist ja fast peinlich. Und von Kunden-DIALOG kann bei Sonos keine Rede sein. Ihr bedauernswerten Mods müsst Euch den ganzen Tag Beschwerden und Frustration antun, weil ihr (quasi am Ende der Sonos-Informationskette sitzend) entweder einen Maukorb verpasst bekommen habt oder tatsächlich über keine Info zu den kommenden Produktentwicklungen verfügt.

SONOS: it’s about high time to go to the next level: customer interaction.

Bitte baut zentral/regional Top 50 Kundenwünsche auf, gebt sie kontinuierlich zur Bewertung und zum review an Kunden frei, plant explizit Entwicklungsressourcen für diese Kundenwünsche ein, kommuniziert mit den Kunden, verfasst NDAs (non disclosure agreement: Geheimhaltungsvereinbarungen) und ladet international zu „Inside Sonos Software Groups“ ein, baut regionale Stammtische auf, führt Listen über gelunge Third Party Software, publiziert zentral funktionale workarounds (von denen es zum Glück einige gibt), macht Kunden zu Fans, lasst Euch was einfallen – aber um Himmels willen: beginnt bitte einen ernst zu nehmenden DIALOG (hier sprechen beide Seite miteinander!). Es ist Zeit für ein Umdenken!

Ansonsten macht sich der Frust unter Euren Kunden immer breiter, und Mängel in der Funktion bauschen sich zu Dimensionen auf, in die sie eigentlich nicht gehören. Und stark frustrierte Kunden pushen sich gegenseitig hoch, verkaufen ihr Sonos-Equipment und wenden sich frustriert und ratlos wieder dem Markt zu. Auf eBay gibt es bereits eine Menge gebrauchter Sonos-Produkte zu kaufen ...

Und ein Wort an Ihren CEO John McFarlane: „With more than 20 years of experience in national and international software business I am deeply convinced that active and progressive customer interaction has a strong capability to significantly rise revenue.“

Euer treuer Kunde Yil

Warum Sonos das Limit nicht behebt ist vermutlich ein Hard- und Softwareproblem, so ähnlich wie nach Einführung der IBM-basierten PC-Architektur der Arbeitsspeicher auf 640 kB begrenzt war. Das war fest im Desgn verankert und begründet sich vermutlich aus Hard- und Software. Wäre es nur eine "kleine" softwareseitige Änderung, hätte Sonos hier wohl längst reagiert.


Danke für deine Info's. Ich sehe laut den Command's
http://:1400/status
http://:1400/status/free

das es ein Linux Derivat ist .

http://:1400/status/free liefert :
running /usr/bin/free
total used free shared buffers
Mem: 126956 50720 76236 0 5244
Swap: 0 0 0
Total: 126956 50720 76236

jetzt wäre es intressant , welche Einheit /usr/bin/free liefert , sind es KB ( KiloBytes ) ? Dann hätte das System einiges an Memory ?

http://:1400/status/df liefert

running /bin/df
Filesystem 1K-blocks Used Available Use% Mounted on
/dev/root 12248 12248 0 100% /
/dev/nandjffs 36608 4852 31756 13% /jffs

d.h. das interne Root Filesystem "/" hat 12 MB und Filesystem /jffs hat 36 MB , also warum es da ein 65k-Limit gibt ....

Der Workaround mit Subsonic auf einem Raspberry Pi II finde ich toll , das wäre ein vertretbarer Aufwand. Cool wäre auch eine
Lösung für ein NAS ( ich habe ein QNAP im Einsatz ) , eine Subsonic Anwendung installieren und man hat ein WorkAround
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Gut recherchiert! Hier ne Anleitung für Subsonic auf RPi II: https://www.itsfullofstars.de/2015/05/subsonic-on-raspberry-pi/
Benutzerebene 2
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Ich habe "damals", als iTunes Match raus kam meine komplette Music zu Apple geschoben.

Du hast sicher recht, Streaming is eine prima Alternative, aber sie hat auch ihre Nachteile, und aus meiner Perspektive haben beide Variante des Musikhörens ihre Berechtigung.

Gerade aber Apple entscheidet gelegentlich aus unerfindlichen Gründen, dort gekaufte Musik nicht immer "vorrätig" zu halten, sondern einfach von der Plattform zu entfernen. So kann es passieren (mir selbst schon einige Male), dass Du einen gekauften Titel nicht mehr abspielen kannst, weil Apple ihn nicht mehr "vorrätig" hat. Das finde ich dann doch recht ärgerlich, und wenn man die Titel dann doch lieber lokal speichern möchte, habe ich da sehr großes Verständnis. Außerdem denken viele, dass es bestimmt schon genug "gläserne Hörer" gibt - Apple weiß exakt, was Du wann und wo hörst. Und auch hier habe ich Verständnis, dann nicht jeder diese Einstellung hat, da mitzumachen.

Und ganz zum Schluß gibt es auch noch die Sammler, die einfach Musik sammeln wie andere Briefmarken - für die wäre es sozusagen das Grauen, alles aufgeben zu müssen. Sammler man nicht verstehen, muss man aber akzeptieren 😉
Hallo Zusammen

Mich stört die 65K limite schon lange und da ich ebenfalls Squeezebox verwende wollte ich das beste aus beiden Welten haben. Dazu habe ich eine opensource Bridge geschrieben, welche Logitech Media Server und Sonos verbindet. Das ganze ist in einem frühen Betastadium, funktioniert jedoch bei mir schon sehr zufriedenstellend. Mit dieser Methode umgeht man auch die 65k limite.

Mein Setup: Synology als Storage für meine Tracks, LMS auf Synology und nodejs mit der Bridge auf Synology.

Mehr dazu hier: https://github.com/LMSSonos/LMSSonos
Benutzerebene 7
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Als Nutzer eines "vernünftigen" NAS bietet es sich an, auf einen dortigen Medienserver zurückzugreifen. Auf meinem QNAP läuft Plex, und das sehr gut. Direkter Zugriff auf Plex via Sonos App, ich bin damit zufrieden.
Finde ich auch ne gute Lösung. ?? Hat nur leider nicht jeder ein NAS mit Plex. ?
Finde ich auch ne gute Lösung. ?? Hat nur leider nicht jeder ein NAS mit Plex. ?
Nein, aber die meisten einen PC oder Mac. Die Drittanbieterserver Plex und Subsonic lassen sich als "Musikdienst" in Sonos einbinden, Plex vorläufig kostenfrei, Subsonic möchte dafür $ 12,--/Jahr haben.
Benutzerebene 1
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...im englischen Frage-Bereich behauptet jemand dass von den bestehenden und möglichen Sonos-Kunden ca. die Hälfte mindestens nahe an dieser Grenze sind oder bereits darüber hinweg.


für diese aussage hätte ich ja mal gerne einen link!

das sind eineinhalb jahre musik, nonstop. kein mensch der welt braucht so viel...

ach so, ja dann...
Benutzerebene 3
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Das ist in meinen Augen durchaus zweiseitig zu sehen. Was natürlich "echt" in dem Zusammenhang ist, bleibt ein Rätsel. Man könnte eine "vollständige" Implementierung vorsehen - also möglichst alles, was UPnP so kann - zu trennen in die beiden Kategorien Server und Client.
Im Prinzip ist beides schön - wenn das Sonos-System sich einerseits als Client möglichst an jede Funktion eines Sonos-fremden UPnP-Servers im LAN hängen kann, genauso wie wenn das laufende Sonos-System anderen UPnP-Client-Geräten (z.B. Noxon) als vollwertiger UPnP-Server dienen kann.
Doch das geht, schön wie es ist, beides am Limit-Problem vorbei.
Gemeint ist sicher eine umfangreiche UPnP-Client-Fähigkeit, so dass der Index eines UPnP-Servers mit verwendet werden kann, die eigene Schwäche ausgleicht.
Fragt sich, was dann aus der korrupten (weil per Überlauf unvollständigen) internen Datenbank wird, wie man dann eine Musikdatei richtig adressiert, ob sich die bei Überlauf dann abschaltet, was passiert wenn man Titel sucht und sie dann mehrfach gefunden werden (per Datenbank und per UPnP).
Sicher lösbar, alles Klasse, aber dazu muss auf jeden Fall ein UPnP-Server laufen, was bisher zumindest bei Sammlungen klar unter 65.000 Titeln ja nicht nötig war.
Wenn ich jetzt weitere Sonos-fremde Komponenten und Software zusätzlich zu einem Android/iOS-Gerät für die handliche Steuerung brauche, das aber nur, wenn ich viel Musik habe, wächst sich das Ganze zu einem unheimlichen Gestöpsel aus.
Benutzerebene 3
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Das ist in meinen Augen durchaus zweiseitig zu sehen. Was natürlich "echt" in dem Zusammenhang ist, bleibt ein Rätsel. Man könnte eine "vollständige" Implementierung vorsehen - also möglichst alles, was UPnP so kann - zu trennen in die beiden Kategorien Server und Client.
Im Prinzip ist beides schön - wenn das Sonos-System sich einerseits als Client möglichst an jede Funktion eines Sonos-fremden UPnP-Servers im LAN hängen kann, genauso wie wenn das laufende Sonos-System anderen UPnP-Client-Geräten (z.B. Noxon) als vollwertiger UPnP-Server dienen kann.
Doch das geht, schön wie es ist, beides am Limit-Problem vorbei.
Gemeint ist sicher eine umfangreiche UPnP-Client-Fähigkeit, so dass der Index eines UPnP-Servers mit verwendet werden kann, die eigene Schwäche ausgleicht.
Fragt sich, was dann aus der korrupten (weil per Überlauf unvollständigen) internen Datenbank wird, wie man dann eine Musikdatei richtig adressiert, ob sich die bei Überlauf dann abschaltet, was passiert wenn man Titel sucht und sie dann mehrfach gefunden werden (per Datenbank und per UPnP).
Sicher lösbar, alles Klasse, aber dazu muss auf jeden Fall ein UPnP-Server laufen, was bisher zumindest bei Sammlungen klar unter 65.000 Titeln ja nicht nötig war.
Wenn ich jetzt weitere Sonos-fremde Komponenten und Software zusätzlich zu einem Android/iOS-Gerät für die handliche Steuerung brauche, das aber nur, wenn ich viel Musik habe, wächst sich das Ganze zu einem unheimlichen Gestöpsel aus.