CDP per Cinch an ZP90...

  • 11 November 2009
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Benutzerebene 1
...Hallo,

bin seit längerer Zeit begeisterter Sonos-Hörer, möchte aber ab und an mal eine CD per Player hören. Meinen Player habe ich per Cinch direkt an den ZP90 angeschlossen, dafür gibt es ja ein "Cinch In", dann muss ich per CR100 nur noch per "Eingang" "Line IN" wählen. Nun meine Frage, wähle ich nun genanntes "Line In", wird die Musik der gerade abgespielten CD vom Player per Cinch weitergeleitet zum ZP90 in analog IN und von da aus per Cinch analog Out an meinen AMP. Welcher Wandler produziert nun den Klang, der CDP oder der ZP90? Gibt es mit dieser Art Verbindung irgendwelche Klangeinbußen? Wäre es nicht besser der ZP90 hätte einen Digitaleingang und man könnte dann per Cinch vom ZP90 zum AMP?

Sorry, bin etwas verwirrt.

Danke schonmal

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8 Antworten

Benutzerebene 1
Moin Sleazy,

bei dieser Verkabelung...
CD Player > ZP90 Line In > ZP90 Line Out > Amp
..wird das Signal 3x gewandelt, was sicher keine gute Idee ist:
CD > Digital eingelesen im CDP > DA Wandler im CD Player > Line In am ZP90 > AD Wandler im ZP90 (damit die Musik auch an andere ZPs weitergegeben werden kann) > DA Wandler ZP90 > ZP90 Line Out.

Wenn es Dir beim CD Hören nur um das haptische Erlebnis des CD-Einlegens und Booklet anschauen geht, kannst Du natürlich so wie beschrieben verfahren.
Wenn Du aber einen höherwertigen CDP hast, und gerne möglichst "pur" CD hören möchtest, musst Du Amp und CDP direkt verbinden.

Ein Digitaleingang am ZP90 wurde hier im Forum schon gewünscht, ist aber sicher kein "Mainstream" Feature.

Gruß Tim
Benutzerebene 1
Hallo Zerowinger,

das ist mehr als Schade und ja ich habe einen höherwertigen CDP. Dann bleibt mir nichts anderes übrig als an meinem Amp immer die Cinchstripen zu wechseln (mein AMP hat einen Direkteingang, durch diesen Eingang wird "ALLES ANDERE" umgangen).

Witzig ist, ich bilde mir ein das der CDP besser klingt, wenn ich ihn über den ZP90 laufen lasse. Muss ich wahrscheinlich nochmal ein paar Hörsessions machen.

Vielen Dank.

Sleazy
Wenn man mit EAC oder DbPowerAmp nach flac rippt, hat man eine Auslesequalität, die mit den hochwertigsten CD-Playern mithalten kann (nämlich meistens perfekt). Der einzige Unterschied ist dann nur noch der D/A converter. Mit externen D/A-Converter kann Sonos in jegliche High-End Kette mitmachen, und hält durchaus mit höherwertige CD spielern mit. Mein NAD CD-Spieler verstaubt auf dem Dachboden seit ich Sonos (mit externen DAC) habe.
Benutzerebene 1
Es gibt ja hier im Forum wie auch im HiFi-Forum sehr unterschiedliche Meinungen in Bezug auf Sinn oder Unsinn eines externen DAC.

Was ich bisher gelesen habe (in Kurzform):
Grundvoraussetzung sind wohl extrem gute Boxen um den Unterschied überhaupt wahrnehmen zu können.
Ebenfalls müsste der Player wohl deutlich Schwächen haben um einen signifikanten Unterschied zu hören.

Avee, könntest Du mal bitte Deine persönliche Erfahrung zu Deinem externen DAC schildern und dazuschreiben welche Hardware/Boxen Du hast?

Danke 🙂
Benutzerebene 1
Wenn man mit EAC oder DbPowerAmp nach flac rippt, hat man eine Auslesequalität, die mit den hochwertigsten CD-Playern mithalten kann (nämlich meistens perfekt). Der einzige Unterschied ist dann nur noch der D/A converter. Mit externen D/A-Converter kann Sonos in jegliche High-End Kette mitmachen, und hält durchaus mit höherwertige CD spielern mit. Mein NAD CD-Spieler verstaubt auf dem Dachboden seit ich Sonos (mit externen DAC) habe.

Hallo Avee,

ja, da scheinst Du recht zu haben und ich bin von der Klangqualität meines Sonos Systems mehr als überzeugt. Ich hatte einfach den Drang einfach mal wieder eine "echte" CD in eine hochwertige CD Lade zu legen. Man(n) schwelgt in Erinnerungen "alter Zeiten". Aber ganz ehrlich, der Komfort eines Sonos Systems ist erstklassig.


Sleazy

Avee, könntest Du mal bitte Deine persönliche Erfahrung zu Deinem externen DAC schildern und dazuschreiben welche Hardware/Boxen Du hast?

Danke :)


Ich benutze ein DPA Little Bit Three (Einsteigerklasse) DAC mit NAD Verstärker und B&W CDM1 SE Lautsprecher. Zusammen mit dem ZP90 ist das eine Kette von etwas unter 3000 Euro. Den unterschied zwischen Zp90 DAC, DPA DAC und CD Spieler hört man als feine Nuancen. Es ist nicht so daß da auf einen Mal riesige Unterschiede sind, aber Details sind anders. Die Burr-Brown DACs im CD Spieler hören sich etwas weicher, runder an, wo der DPA schärfer und akkurater klingt. Auch unterscheidet sich das Stereobild etwas. Allerdings: solche nuancen entdeckt man nur mit ausgewählten Tracks die sehr gut aufgenommen sind, und man öfters hört. Aber ich glaube das kann man für den ganzen High-End Bereich sagen: die erzielbaren Verbesserungen werden immer weniger im Vergleich zum Aufwand. Am wichtigsten und billigsten sind immer noch gute Lautsprecher die man sorgfältig positioniert. Danach kommen Kabel und Verstärker, und erst wenn man da zufrieden ist, würde ich versuchen, mit eine DAC noch mehr rauszuholen.
Benutzerebene 1
Danke :)

Ich werde erstmal anfangen müssen alles ältere nochmal in Flac zu rippen.

Mich ärgern vor allem schlechte CDs, da nutzt ja das beste Equipment nichts wenn das Ausgangsmaterial schon so schlecht ist. Und wie schlecht einige CDs sind, merkt man erst wenn man in gute Boxen investiert hat...
Zumindest war es bei mir so.
Benutzerebene 1
Ich habe gehört die Kombination ZP90 mit dem DAC des Naim SuperNait soll in etwa der Klangqualität des Linn Majik DS gleich kommen. Hat hier jemand schon Erfahrungen?