Konzeptfrage


Benutzerebene 1
Hi,

möchte mir ein Sonos in folgender Kombination zulegen:
- Connect fürs Wohnzimmer (daran die 5.1 Anlage - optischer Ausgang)
- Play1 fürs Bad
- Play 3 fürs Schlafzimmer

Der Router ist im Vorraum, also die ganze Wohnung nur über WLAN im iNET.

Nun meine Frage:
- Kann sich die Connect-Box ins WLAN verbinden um ins iNET zu kommen oder muss ich eine Bridge direkt mit dem Router verbinden?

Danke, LG rappit

25 Antworten

Hallo,
egal welche Sonos Komponente:
Eine MUSS per Kabel an den Router angeschlossen werden!
Benutzerebene 1
Super, danke.

Also LAN-Kabel zum Connect ziehen oder 50 Euro in ne Bridge investieren ^^
Abzeichen
Oder 25 Euro bei ebay. Da man eine Zeitlang kaum ein Sonosgerät kaufen konnte, ohne eine Bridge dazu zu bekommen, und die meisten diese gar nicht benötigen, ist das Angebot bei ebay sehr groß.
Oder von mir geschenkt ;-)
Schick mir Deine Adresse per PM und ich schick am Montag eine raus.
ich bräuchte noch 2 mal eine Play3, hat die auch jemand zu verschenken? :D

und wech ....
Abzeichen +2
Warum sollte das so sein?
Solange alle Komponeten ein ordentliches Wifi Signal bekommen ist alles gut.

heffekopp schrieb:

Hallo,
egal welche Sonos Komponente:
Eine MUSS per Kabel an den Router angeschlossen werden!

Benutzerebene 1
Abzeichen +2
Du hast hier ´nen uralten Fred exhumiert ...
Benutzerebene 7
Abzeichen +3
@embee,
vor 4 Jahren war das noch so.
Mittlerweile ist das anders.
Wie Tom schon sagt, du schlägst ein totes Pferd :D
Gruß
Armin
Abzeichen +2
Grins. Jetzt sehe ichs auch.. Aber der Gaul hat noch gezuckt.
Benutzerebene 7
Abzeichen +3
Eigentlich nicht mehr, obwohl ich bei größeren Setups immer noch BRIDGE oder heutzutage den BOOST empfehle.
Gruß
Armin
Benutzerebene 6
Dennoch ...
embee schrieb:

Warum sollte das so sein?
Solange alle Komponeten ein ordentliches Wifi Signal bekommen ist alles gut.

... gegen das SONOS-Net kann kein herkömmliches SOHO-WLAN gegen anstinken !
- rein technologisch schon nicht möglich.
- "normale" SOHO-WLANs arbeiten mit P2P-Kommunikation zum AP
- das SONOS-Net kennt Direkt-Routing.
Abzeichen +2
Moin Peter.

Also bis jetzt läuft auch ohne Mesh alles super.
Keine Aussetzer.
Ich sehe wie sich jeweils einer der Knoten die Daten aus dem Netz zieht. (Bei Gruppenbetrieb)
Alle Geräte liegen im Moment auf einem AP, dessen Auslastung meist um die 30 Prozent.
Mein Play:1 steht in der Matrix dauerhaft auf grün.
Der Play:3 schwankt zwischen grün und gelb.
Der connect schwankt zwischen gelb und orange.
Alle 3 haben dabei perfekten Empfang. Die Empfangseinheite des connect scheint älter oder schlechter zu sein.
Zwei Knoten kommen später noch dazu. Bin gespannt ob das Verhalten dann kippt.
Benutzerebene 6
Hallo Michael,
no problem und alles gut. - meine Aussage ist ja auch kein Widerspruch.
Das Ganze wird eh erst relevant, wenn man sich im Grenzbereich bewegt und da ist SONOS dann halt rein technologisch überlegen.
Solange alle funktioniert besteht ja auch kein Bedarf etwas zu ändern.
Abzeichen +2
Das denke ich auch.
Momentan habe ich 4 APs über 4 Etagen in zwei Häusern (EG, OG,Keller, Dach) verteilt.
Angebunden über einen Comware Gigabit Switch mit Gateway nach aussen.
Um etwas zu verbessern müsste ich also mindestens 2 Boosts anschaffen.
Hardwaretechnisch sind sie nicht stärker. Nur eben isoliert von den restlichen Clients.
Vorsichtshalber habe ich jetzt 2 benachbarte APs auf dem gleichen Kanal laufen, für den Fall dass ein Gerät auf den zweiten AP springt. (Das mit den Kanaälen hatte ich irgendwo im Forum gelesen.)
Weisst Du ob das wirklich notwendig ist? (Gefällt mir nicht wirklich.)
Oder muss ich selber mit einem Lautsprecher wandern und ausprobieren?
Benutzerebene 6
Wenn Du kein echtes Mesh-WLAN betreibst solltest Du tunlichst vermeiden, dass 2 benachbarte APs (also die, die sich gegenseitig sehen können) auf ein und dem selben Kanal laufen.
Wenn Dein WLAN-System 802.11r unterstützt oder von einem Controller gesteuert wird, dann regelt der das WLAN-Roaming sowieso.
- da ist der selbe Kanal eher kontraproduktiv, da sich beide die selbe AirTime teilen müssen und sich somit der effektive Durchsatz verringert.

Die 2 BOOSTs wäre auch kein Problem, wobei ja auch einfach ein LAN-Kabel am PLAYer reicht.
Ich habe selbst 2 BOOSTs/BRIDGEs laufen und zusätzlich einige PLAYer (CONNECT / AMPs/ P3s / P1er / PB) per LAN angeschlossen.
- wo ich es nicht brauche oder es stört sind z. T. bei den PLAYern dann die WLAN-Interfaces deaktiviert.
Das ganze läuft einwandfrei und bestens neben 4 UBNT APs.
Abzeichen +2
Kingt gut.
Ja das Roaming klappt auch so nach einem reconnect.
Danke Peter, Du also auch UBNT

Das mit den Boost lasse ich auf jeden Fall sein.
Macht bei mir technisch keinerlei Sinn.
Habe gerade das hier gefunden. (siehe Anhang)
Damit klärt sich einiges.


Kann mir jemand technisch erklären wie die Mesh Kommunikation zwischen 2 nicht verkabelten Komponenten funktioniert?

Ich beziehe mich auf den folgenden Satz:
"Deine Lautsprecher müssen daher nicht mehr direkt mit dem WLAN-Router kommunizieren, sondern können über einen beliebigen nächstgelegenen Sonos-Player eine zuverlässige Verbindung herstellen."

Ist der nächstgelegene Player immer der (oder auch einer) mit dem Kabel?
Dann würde sich erklären dass ein Sonos nur ab mindestens einer verkabelten Komponente funktioniert.

Sorry Jungs dass ich so technisch bin...

Edit: 802.11r habe ich nicht. Und VoIP kommt mir nicht auf die APs. ;-)
embee schrieb:

[...] Kann mir jemand technisch erklären wie die Mesh Kommunikation zwischen 2 nicht verkabelten Komponenten funktioniert?

Ich beziehe mich auf den folgenden Satz:
"Deine Lautsprecher müssen daher nicht mehr direkt mit dem WLAN-Router kommunizieren, sondern können über einen beliebigen nächstgelegenen Sonos-Player eine zuverlässige Verbindung herstellen."


Bei Sonos über das Spanning Tree Protocol.
Abzeichen +2
Hi Peri,
STP. Sowas habe ich Firmennetzen schon öfter aufgebaut. Das ist schon klar.
Aber welche Wege werden benutzt um den Mesh zu bilden? Aus meiner Sicht können sich zwei WM:1 Lautsprecher ohne LAN Kabel nicht direkt verbinden. Ich glaube auch eher nicht dass jeder Lautsprecher noch einen eigenen AP aufmacht. Vielleicht könnte der minimum eine verkabelte Lautsprecher tethern und auf das LAN routen.
Hm
Ich weiß zwar nicht wo Du den Screenshot her hast, ich kenne diese Hilfeseite nicht, aber das Zitat ...


embee schrieb:

[...] Ich beziehe mich auf den folgenden Satz:
"Deine Lautsprecher müssen daher nicht mehr direkt mit dem WLAN-Router kommunizieren, sondern können über einen beliebigen nächstgelegenen Sonos-Player eine zuverlässige Verbindung herstellen."



... bezieht sich auf die Boosteinrichtung, sprich SonosNet. Über WLAN gibt es kein MeshNet.

Wählen zwischen der Standardeinrichtung und der BOOST-Einrichtung


Gruß,
Peri
Abzeichen +2
Das ist aus der offiziellen Seite für den boost. Einer der 4 links aus dem Text.
Den link kann ich noch mal suchen falls Du magst.

Ok also kein richtiger Mesh.
Nur der boost als als zusätzlicher AP und ein oder mehr verkabelte LS die tethern wenn der Empfang Richtung boost nicht ausreicht.
Alles klar. Dann wird es technisch erklärbarer.

Aber STP ist ja dazu da um einzelne redundante Verbindungen kommunikationsfrei zu halten damit keine loops entstehen. Wo diese loops auftreten können bleibt dann offen.
Doch, richtiges Mesh, bloß vereinfachte Darstellung, denn wie das SonosNet tatsächlich aufgebaut ist, fällt anscheinend unter das Betriebsgeheimnis.

Der Boost/ein verkabelter Player fungiert als Netzwerkbrücke.
Abzeichen +2
Ja ist wie beim Handy.
Es wird fleissig getethert.
Alle mit der gleichen ID wahrscheinlich. Beim handy funktioniert wlan tethering nur mit Datennetz also zb umts. So ist das hier auch. Das Kabel ersetzt das umts. Das ist die Erklärung dafür warum die boost Konfig ohne boost mind. Eine verkabelte Komponente braucht.

Wir hatten uns gerade nur missverstanden. 🙄
'Boosteinrichtung' ist sowieso missverständlich, da man dafür keinen Boost braucht. Diese Bezeichnung wurde erst 2014 mit der 'Standardeinrichtung' eingeführt.

Scheint, als sei das WLAN-Modul modifiziert.
Abzeichen +2
Lustige Sachen diskutieren die da.
Benutzerebene 6
embee schrieb:

Ok also kein richtiger Mesh.
Nur der boost als als zusätzlicher AP und ein oder mehr verkabelte LS die tethern wenn der Empfang Richtung boost nicht ausreicht.
Alles klar. Dann wird es technisch erklärbarer.

Ne, falsch - echtes Mesh !
- und ich meine wirklich ECHTES Mesh.
- nur min. ein Gerät muss halt einen Uplink vom LAN haben.
In der Regel läuft STP dann nur im SONOS-Net (also dem SONOS-eigenen-WLAN)
Das gilt aber nur so lange, wie Du nur mit einem Uplink ins SONOS fährst.
Sind mehr wie ein Gerät per LAN verbunden, läuft STP auch über Deine LAN-Strecken und den / die Switche.
- problematisch wird es immer dann wenn Web-SMART- / bzw managed Switche im Einsatz sind, die aber wider besseren Wissens nicht richtig Konfiguriert sind :cool:
- ist BPDU-Forward auf den SONOS-Ports nicht aktiviert schießt Dich die Loop-Protection ins Nirvana :)

Und btw, jedes SONOS-Gerät ist als Node AP und Client zur gleichen Zeit.
Und das SONOS-Net unterstützt Direct-Routing.
- nimmt also den "billigsten Weg", auch wenn das nicht die STP-default-Route ist :)
- und vorallem auch mit redundanten Routen :$
- das ist ja das gaile an diesem SONOS-Net (Boost-Mode) :)
Das Ganze funzt btw. auch mit RSTP mit Root-Bridge außerhalb von SONOS (siehe meine PN von eben) ... und das sogar sehr gut und weit schneller und zuverlässig :)
- da steigt dann aber der "normale FLS" verständlicher Weise aus.

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