Verständnisprobleme...

  • 25 Dezember 2006
  • 8 Antworten
  • 1648 Ansichten

Benutzerebene 1
Hallo zusammen!
Vorab zuerst einmal frohe Weihnachten Euch allen!

Ich habe grosses Interesse an dem SONOS-System, da mir das mit der Displayfernbedienung sehr gut gefällt. Zur Zeit streame ich über ein NAS (FSG-3 von Freecom) über den intigrierten Twonkymediaserver auf ein Philips SLA5520 Musikcient. Da dort aber das Display recht klein ist kommt mir das SONOS-System perfekt vor. Aber es sind doch noch einige Fragen offen die nachstehend aufgeführt sind... .

Ich bin mir nicht so ganz im klaren welche SONOS-Hardware ich für meinen Bedarf benötige.
Ich möchte mein MP3-Archiv über das vorhandenes NAS welches über einen WLAN-Router im Netzwerk verfügbar ist abspielen. Dazu möchte ich diese via dem SONOS-Controler auswählen.
Kann einen ZP80 gleichzeitig am Router und Verstärker anschliessen und dann via des SONOS-Controlers die Musik auswählen oder benötigt man dazu zwingend zwei ZP80's (einen am Router und den anderen am Verstärker)?

Mein Musik-Archiv liegt auf dem NAS in Ordnern die ich in Unterodner wie folgt strukturiert habe (Alben -> Alphabetbuchstabe -> Künstler -> Albumname -> Trackname). Playlisten existieren nicht. Kann ich mich mittels des SONOS-Controlers durch die Ordnerstruktur navigieren oder müssen Playlisten existieren?!

Mein komplettes Archiv ist mittels ID3v1.1 getaggt (Tracknummer - Künstlername - Trackname). Werden zur Anzeige im SONOS-Controlers die ID3-Tags ausgelesen oder die Dateinamen verwendet?

Mein Archiv besteht zur Zeit aus über 45000 MP3's (Tendenz natürlich steigend), die alle einheitlich in 192KB/s vorliegen. Wo ist die Obergrenze des SONOS-Systems? Ist wirklich bei "nur" 40000 Titeln, wie es in den FAQ's steht Schluss?

Ich hoffe Ihr könnt mir meine Fragen beantworten, denn bei dem relativ hohen Anschaffungspreis sollten möglichst alle Fragen im Vorfeld geklärt sein ;-)

Gruß
BlueEye

8 Antworten

Benutzerebene 1
Hallo!
Alle Fragen kann ich nicht beantworten, hier aber meine erste Hilfe:

"Ich bin mir nicht so ganz im klaren welche SONOS-Hardware ich für meinen Bedarf benötige.
Ich möchte mein MP3-Archiv über das vorhandenes NAS welches über einen WLAN-Router im Netzwerk verfügbar ist abspielen. Dazu möchte ich diese via dem SONOS-Controler auswählen.
Kann einen ZP80 gleichzeitig am Router und Verstärker anschliessen und dann via des SONOS-Controlers die Musik auswählen oder benötigt man dazu zwingend zwei ZP80's (einen am Router und den anderen am Verstärker)?"

Es reicht ein ZP 80! Dieser muss aber zwingend per LAN am Router angeschlossen werden, ansonsten: 1 x ZP80 direkt am Router, 1 x ZP 80 am Verstärker....


"Mein Archiv besteht zur Zeit aus über 45000 MP3's (Tendenz natürlich steigend), die alle einheitlich in 192KB/s vorliegen. Wo ist die Obergrenze des SONOS-Systems? Ist wirklich bei "nur" 40000 Titeln, wie es in den FAQ's steht Schluss?"

Soweit ich weiss, ist derzeit bei 50.000 Titeln Schluss (Ver. 2.0)

Ich hoffe, dass es ein wenig hilft!

Frohe Weihnachten!
Benutzerebene 1
Hi,

- man kann auch durch die original-Ordner navigieren
- Tags werden ausgelesen, ZP organisiert intern nach Kriterien wie Alben, Künstler, Composer, Track die Sammlung (nach diesen Kriterien dann auch suchbar); angezeigt werden im Display die Tags
- Playlisten können optional gelesen werden, man kann auch mit dem Controller "on the fly" welche erstellen

Hardware: prinzipiell ist richtig, was HKSOB schreibt, die zwingende LAN Verbindung zum sog. "ersten" Zoneplayer. Dies liegt u.a. daran, dass das SONOSNET nicht mit normalem WLAN kommunizieren kann (das ist auch gut so!). Es gibt aber eine Alternative, dem ZP eine physikalische LAN Verbindung per WLAN/POWERLAN vorzugaukeln: per per LAN/WLAN Bridge. Dies ist im Prinzip ein Router, welcher als "Bridge" geschaltet ist und sich mit dem normalen WLAN verbindet.

Ich habe das schon erfolgreich seit Jahren mit einer Dreambox in Nutzung; mit meinem neuen ZP System muss ich dieses noch probieren, was ich die nächsten Tage mal in Angriff nehme und dann mal berichte.

Denn der Hintergrund ist sicherlich ein sehr oft gewünschter:
Stereoanlage im WZ, Rechner + LAN + WLAN + evtl. NAS im Büro. Im Büro brauche ich aber keinen ZP, da ist ja der Rechner da zur Wiedergabe.
Benutzerebene 1
So,
ich hatte nun Gelegenheit das mal einzurichten. Nach einigen Experimenten ging zwar die Bibliothek auf dem NAS, aber kein Internetradio, nun geht alles 🙂 ich versuche es mal zu verdeutlichen:

Hardware
Büro: Fritzbox SL WLAN als WLAN Router / DSL Zugang; Rechner und ein NAS Icybox2000 am Netzwerk der Fritzbox über einen Hub 4x1.
Wohnzimmer: 1xZP80, verbunden über LAN und einen 4fach Hub (wegen der Dreambox...) mit einem AccessPoint DLINK DWL-900AP+ (altes Modell eines AP...) sowie Strom und digital out.
Küche: 1x ZP80 nur an Strom und Audio out.

Dreh- und Angelpunkt ist der DLINK. Dieser ist als Wireless Client eingerichtet, bei Bridge- oder Repeater Modis ging Inet-Radio nicht.
Aufgrund des Alters des DLINK habe ich eine Verbindung nur mit WEP 128 bit hergestellt (reicht aber aus wenn nicht noch kritische Firmennotebooks o.ä. dran hängen und alle weiteren Einstellungen wie SSID public und MAC Filterung aus- bzw. eingeschaltet sind).

Weiterhin ist der DHCP Server am DLINK eingeschaltet, mit einem eingeschränktem Bereich, hier 198.162.1.151 bis ...199. Der DHCP Server an der Fritzbox ist nur bis ...149 eingestellt. Der DLINK vergibt nun an die beiden ZP80 die Adressen 198.162.1.151 und 152; das spielt zwar scheinbar keine Rolle wegen SonosNet, doch nur diese Einstellung funzt bisher (die Fritzbox "sieht" die beiden ZP auch als "SonosZP" mit ihrer MAC und IP). Der DLINK hat eine feste IP Adresse 192.168.1.150.

Aus mir noch nicht verständlichen Gründen schaltet der DLINK auf 11Mbit/s (22 wären eigentlich möglich), damit funktioniert der Party-Modus sowohl vom NAS als auch mit Inet-Radio. Getrennter Betrieb, etwa I-Radio in der Küche und NAS im WZ, bricht ab. Dies wird an der Datenrate liegen, u.a. weil ich ausschließlich FLAC Dateien auf dem NAS liegen habe. 2 verschiedene I-Radiostationen geht.

Ich mutmaße mal, dass es 2 Lösungen gibt:
  • Jeder Zoneplayer erhält seinen eigenen "Wireless Client" (was allerdings nicht im Sinne des Erfinders ist)
  • modernerer Access Point


ICh halte Euch auf dem Laufenden, wenn ich das mal probiert habe 😃
Benutzerebene 1
Hallo zusammen!
Vielen Dank für Eure Unterstützung, dies hilft mir schon sehr weiter.
Bleibt weiterhin die Frage wie zukunftssicher die Lösung in meinem Fall bezgl. der Titelbegrenzung 40000-50000 Tracks ist?!
Wäre nett wenn der Support sich hierzu äussern könnte.
Einem Kauf steht sonst eigentlich nichts mehr im Wege, obwohl der Anschaffungspreis schon ein tiefes Loch in die Portokasse reissen würde 😉

Gruß
BlueEye
Benutzerebene 1
Hallo!

Also ich bevorzuge die Lösung, so wie sie Sonos vorgibt, da ich keine zeit, keine Lust habe, auf experimenteller Ebene meinem Hobby nach zu gehen...;-)

Außerdem:
Die analoge Ausgabe des Sonos Players ist der digitalen und der analogen Schnittstelle der Soundkarte überlegen, und zwar deutlich. Fragt mich nicht warum, aber ich habe außer der Technik auch den Klang zum Hobby und bin da absolut sicher! Wer allerdings nur ein paar einfache Lautsprecher betreiben will oder eh mit sehr niedrigen Datenraten speichert, der kommt mit der PC-Lösung sicherlich auch gut zurecht!
Kleine Anmerkung: 50.000 Tracks ist ein schätzwert. Tatsächlich hängt es von den Tag-Informationen ab. Also wenn man viele/ausführliche Tags hat kann schon früher schluß sein.

Oft kann man das Comment-Tag löschen, dieser braucht Sonos nicht und da steht bei heruntergeladene tracks (oder hast du alle 45.000 gekauft ;)) oft viel unnützes drin.
Benutzerebene 1
Kleine Anmerkung: 50.000 Tracks ist ein schätzwert. Tatsächlich hängt es von den Tag-Informationen ab. Also wenn man viele/ausführliche Tags hat kann schon früher schluß sein.

Oft kann man das Comment-Tag löschen, dieser braucht Sonos nicht und da steht bei heruntergeladene tracks (oder hast du alle 45.000 gekauft ;)) oft viel unnützes drin.


Hallo Avee,
vielen Dank für die Info!
Mein Datenbestand ist nur auf Tracknummer, Interpret und Titelname getaggt. Alle anderen Tags sind entfernt.
Also könnte es durchaus sein, dass ich mehr als 50000 Tracks in Archiv stellen kann?

Gruß
BlueEye
Ich glaube die 50.000 ist optimistisch angegeben, aber mit so knappe Tags denke ich daß vielleicht auch ein wenig mehr ginge. Allerdings ist das reine Spekulation.

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