Streaming-Server vs. Netzfreigaben

  • 7 April 2009
  • 4 Antworten
  • 2132 Ansichten

Benutzerebene 1
Hallo,

ich habe noch keinen SONOS, aber möchte vorab folgendes wissen:

SONOS kommt ja mit normalen Netzfreigaben zurecht - oder?
Andererseits: welche Streaming-Server werden zusätzlich unterstützt / welche nicht ?
Kann man Netzfreigaben und Streaming-Server (z.B. iTunes od. Twonky) parallel nutzen?
Welche funktionalen Unterschiede (Vor-/Nachteile) haben "Netzfreigabe" ggü. "Streaming-Server" mit dem SONOS ?

Thx für Antworten
andy

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4 Antworten

Die Standard-Funktionalität von Sonos basiert auf Netzfreigaben.

Sonos Unterstützt offiziell nur WMP11 und Rhapsody als streaming-Server. Inoffiziell gehen auch Asset upnp und den Linn-Server.

Generell funktioniert Sonos am besten mit Freigaben. Mit Server ist das stöbern langsamer, und man kann Tracks nur einzeln in die Abspielliste einfügen. Sonos hat mehr Fähigkeiten als andere Netzwerkplayer, deswegen ist ein externer Server nicht notwendig. Hierdurch ist die Bedienung flüssiger. Andere Produkte verlagern die "Hirnarbeit" auf einen Computer, wodurch man eine längere Leitung hat wenn man mit dem System interagiert. Sonos hat selber genug Power, daß sie nur noch den externen Speicherplatz braucht, nicht aber die Rechenkapazität. Somit reicht jede NAS ohne spezielle Fähigkeiten (außer SMB).

Das einzige wo einen Server Sinn macht, ist wenn Sonos an seine Limits stößt. Denn der Sonos-Index ist auf 65000 Tracks begrenzt. Ansonsten bietet WMP 11 zusätzlich möglichkeiten und DRM-geschützte Tracks abzuspielen, und asset upnp erlaubt die eigene Einteilung der Darstellung.

In der Benutzung sieht es so aus, daß man Tracks von Servern einzeln in die Abspielliste einfügt, und Sonos sie dann spielt wenn sie dran sind. Es ist egal ob auch Tracks von anderen Quellen (NAS, Napster) in der Liste stehen.
Benutzerebene 1
Hallo Avee,

danke für die Erklärungen!

65000 Tracks ist ja schonmal eine realistische Grenze...

Andererseits:
Angenommen ich habe eine CD mit 10 separaten MP3-Tracks, nun wandel ich diese 10 Einzeltracks in 1 gesamten Track um und erstelle ein cue-sheet-file mit der (natürlich korrekten) Info der enthaltenen Einzeltracks. Kann SONOS dieses cue-sheet laden und die darin enthalten 10 Einzeltracks verarbeiten? Wenn SONOS dann dies als 1 File betrachtet, würde das ja die Grenze etwas relativieren...

andy
Cue sheets werden leider nicht unterstützt. Wurde schon mal vorgeschlagen, wurde aber nicht umgesetzt.
Benutzerebene 1
Hallo Avee,

danke für die Erklärungen!

65000 Tracks ist ja schonmal eine realistische Grenze...

Andererseits:
Angenommen ich habe eine CD mit 10 separaten MP3-Tracks, nun wandel ich diese 10 Einzeltracks in 1 gesamten Track um und erstelle ein cue-sheet-file mit der (natürlich korrekten) Info der enthaltenen Einzeltracks. Kann SONOS dieses cue-sheet laden und die darin enthalten 10 Einzeltracks verarbeiten? Wenn SONOS dann dies als 1 File betrachtet, würde das ja die Grenze etwas relativieren...

andy


Hallo andy,

anstatt cue-Sheets kannst du von den 10 mp3 Tracks eine Playliste anlegen (nicht in SONOS, sondern auf dem PC/Mac, also z.B. iTunes-Playliste, m3u/pls-Playliste usw.) und diese Playliste dann von SONOS indexieren lassen. Die 10 mp3s müssen dazu nicht von SONOS indexiert werden - so kann man dieses 65.000 Limit etwas nach hinten erweitern.

Sie dazu auch mein Posting im Thread "65.000-Limit mittels Playlisten umgehen?":

http://forums.sonos.com/showthread.php?t=12564