SMB für Musikbibliothek



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Und einen Feature Request für SMB1 Unterstützung  habe ich bei Synology auch gestellt...

Benutzerebene 4
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Das Problem ist auch nicht SMB1, sondern NTLMv1. Das wurde deaktiviert, während SMB1 weiterhin funktioniert, aber eben nur mit NTLMv2. Aber ja, Synology sollte dem Endbenutzer die Wahl lassen, vielleicht mit mehreren Warnhinweisen bei Aktivierung. Prinzipiell sehe ich aber eher Sonos hier unter Zugzwang als Synology.

Benutzerebene 3
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Moin zusammen,

 

nachfolgend der Link zum entsprechenden Beitrag im Synology Forum, Sonos ist dort explizit erwähnt:

https://community.synology.com/enu/forum/20/post/139200

 

Es gibt seit heute ein Update seitens Synology unter dem o.a. Link:

eine „Special Version“, die kompatibel mit NTLMv1 ist...

 

 

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Das Problem ist auch nicht SMB1, sondern NTLMv1. Das wurde deaktiviert, während SMB1 weiterhin funktioniert, aber eben nur mit NTLMv2. Aber ja, Synology sollte dem Endbenutzer die Wahl lassen, vielleicht mit mehreren Warnhinweisen bei Aktivierung. Prinzipiell sehe ich aber eher Sonos hier unter Zugzwang als Synology.

Sehe das genauso wie du, SMB1 sollte auf Grund der Verschlüsselungstrojaner sowiso baldigts aus allen OS verschwinden…

Benutzerebene 1
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…Bei beiden großen NAS-Herstellern ist mittlerweile die Installation einer VM nahezu ein Kinderspiel.

Für eine Synology-Box benötigt man das Paket des Virtual-Machine-Managers und es kann los gehen. Eine rudimentäres Win10 oder ein minimaler Win-Server reicht und schon kann man dort auch den SONOS-Desktop-Controller (incl. dem SONOS-HTTP-Server-Dienst für die MB) dauerhaft laufen lassen…

Davon würde ich abraten, da das teuer lizensiert werden muss, vorausgesetzt man möchte es legal betreiben. Es ist z.B. nicht zulässig ein Windows 10 Pro zu virtualisieren, außer dies geschieht als eine lokale virtuelle Instanz in einem Windows System. Eine virtuelle Instanz auf einem Virtualisierungs-Server (z.B. NAS) setzt eine Windows VDA (virtual desktop appliance) mit E3/E5 Subscription oder Windows 10 Enterprise (oder Educational) Lizenz mit Software-Assurance voraus. Das sind auf legalem Wege schon mal ein paar hundert Euro...

…Bei beiden großen NAS-Herstellern ist mittlerweile die Installation einer VM nahezu ein Kinderspiel.

Für eine Synology-Box benötigt man das Paket des Virtual-Machine-Managers und es kann los gehen. Eine rudimentäres Win10 oder ein minimaler Win-Server reicht und schon kann man dort auch den SONOS-Desktop-Controller (incl. dem SONOS-HTTP-Server-Dienst für die MB) dauerhaft laufen lassen…

Davon würde ich abraten, da das teuer lizensiert werden muss, vorausgesetzt man möchte es legal betreiben. Es ist z.B. nicht zulässig ein Windows 10 Pro zu virtualisieren, außer dies geschieht als eine lokale virtuelle Instanz in einem Windows System. Eine virtuelle Instanz auf einem Virtualisierungs-Server (z.B. NAS) setzt eine Windows VDA (virtual desktop appliance) mit E3/E5 Subscription oder Windows 10 Enterprise (oder Educational) Lizenz mit Software-Assurance voraus. Das sind auf legalem Wege schon mal ein paar hundert Euro...

Dass ein legales Vorgehen eine gültige Lizenz voraussetzt ist unumstritten. Bei Deiner Aussage oben bin ich mir aber nicht sicher ob das so stimmig ist !? - zumindest beschreiben Andere dies recht abweichend … 

» [PC-Welt:] Lizenzfrage: Darf man Software in der VM verwenden?

Vorhandene Lizenzen nutzen

Die Aktivierung von Windows 10 ist auch mit einem gültigen Produktschlüssel für Windows 7, Windows 8 oder Windows 8.1 möglich – sofern er nicht noch zum Einsatz kommt. Wenn Sie also noch ein altes Notebook haben, das Sie nicht mehr verwenden, sollten Sie einen Blick auf die Gehäuseunterseite werfen. Oftmals finden Sie dort einen Aufkleber mit einer Lizenznummer für Windows 7 oder 8. Mit dieser lässt sich Windows 10 dann entweder direkt bei der Installation oder nachträglich unter „Einstellungen –› Update und Sicherheit –› Aktivierung“ aktivieren. Ältere Windows-Produktschlüssel sind nämlich nicht an eine bestimmte Hardware gebunden und können daher auch noch Jahre später auf einem neuen Rechner oder eben in einer virtuellen Maschine genutzt werden.

… ist mir ehrlich gesagt aber auch egal, da ich a.) im Besitz gültiger Lizenzen bin, und b.) die Lizenzfrage nichts an der technischen Realisierbarkeit / Möglichkeit ändert.

Benutzerebene 1
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… ist mir ehrlich gesagt aber auch egal, da ich a.) im Besitz gültiger Lizenzen bin, und b.) die Lizenzfrage nichts an der technischen Realisierbarkeit / Möglichkeit ändert.

Das Thema eine vorhandene Lizenz BareMetal zu nutzen, bzw. von Windows7 auf Windows10 upgraden und ein Windows Desktop-OS als virtuelle Instanz auf einem Virtualisierungsserver zu nutzen sind lizenztechnisch zwei komplett unterschiedliche Dinge. Meine Aussagen oben entsprechen dem Lizenzrecht von Microsoft.

Natürlich darf man seine Windows-Lizenz weiterverwenden auf einem Endgerät (z.B. Desktop, Laptop) und auch ein Upgrade auf Windows 10 machen. Man darf sich sogar auf dem Endgerät, auf dem dieses Windows läuft, innerhalb dieses Windows eine virtuelle Instanz eines Windows Desktop OS hinzufügen. ABER es ist nicht zulässig ein Windows Desktop OS mit einer OEM oder Retail Lizenz auf einem Virtualisierungsserver zu betreiben.

Das ist tatsächlich kein einfaches Thema, hat mich im Rahmen einer Lizenzprüfung ca. 2 Wochen Zeit gekostet, bis alle Rückmeldungen von Microsoft und der Lizenzrechts-Abteilung eines Distributors kamen.

 

Und natürlich ist es “technisch” umsetzbar was Du schreibst, sogar sehr einfach. Da Du das hier im Forum aber quasi als Empfehlung (Lösungsweg) schreibst, muss auch die legale Seite dessen betrachtet werden.

 

[...]

Und natürlich ist es “technisch” umsetzbar was Du schreibst, sogar sehr einfach. Da Du das hier im Forum aber quasi als Empfehlung (Lösungsweg) schreibst, muss auch die legale Seite dessen betrachtet werden.

Hi @Rocko , unumstritten - ja, und ich will mich auch überhaupt nicht über dies Thema mit Dir streiten.
Aber ich unterstelle einfach, dass jeder hier im Forum rechtlich selbst für sich verantwortlich und auch so erwachsen ist, dass er selbst über sein Tun und Lassen entscheiden kann und auch muss.

Wenn Du Dich satte 2 Wochen mit der Klärung und den Details beschäftigt hast ist das lobenswert.
Als Besitzer offizieller und legaler Lizenzen (keine OEM oder Retail) reichen mir aber die MICROSOFT-SOFTWARE-LIZENZBESTIMMUNGEN - DEUTSCHLAND, und dort steht unter 

(iv)    Verwendung in einer virtualisierten Umgebung. Diese Lizenz erlaubt Ihnen die Installation von lediglich einer Instanz der Software zur Verwendung auf einem Gerät, unabhängig davon, ob es sich bei diesem Gerät um ein physisches oder virtuelles Gerät handelt. Wenn Sie die Software auf mehreren virtuellen Geräten verwenden möchten, müssen Sie eine separate Lizenz für jede Instanz erwerben. 

Und bei dem o. zitierten Artikel von PC-Welt gehe ich ebenfalls davon aus, dass der oder die Autor(en) zuvor das eingehend rechtlich geprüft haben was dann der Öffentlichkeit präsentiert haben. Die Frage ist halt nur welches diese “Ältere Windows-Produktschlüssel sind [die] nicht an eine bestimmte Hardware gebunden” sind und wie man das heraus bekommt. - aber auch das ist nicht meine Aufgabe da es mich nicht betrifft.

Also nichts für ungut und Respekt für Deine “Fürsorge” auch den Anderen gegenüber, damit sie sich nicht zu unrechten Schritten verleiten lassen. :wink: Für mich ist das Thema jedoch erledigt.