SMB für Musikbibliothek



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Hallo,
wie ist der Stand der Dinge? Aktuell kann ich mein Sonos nicht verwenden, was wirklich frustrierend ist! Ich hatte es für den Zweck angeschafft, meine Musikbibliothek in jedem Raum abspielen zu können... inzwischen ist es einfach nur ein teures Radio!

Und bevor hier hier der Vorschlag kommt, ich solle doch SMBv1 reaktivieren, sage ich: NEIN, es ist keine annhembare Lösung eine fast 2 Jahre bekannte und von Viren/Malware oft ausgenutzte Sicherheitslücke wieder zu öffnen (siehe EternalBlue)!

SMBv2 gibt es schon seit 2007, SMBv3 seit 2012 wenn ich nicht irre, jetzt haben wir fast 2019. Wie lange benötigt Ihr denn noch für die Implementierung? So langsam wird es doch mal Zeit oder?

Vielleicht der Entwicklungsabteilung doch mal die Windows2000 Rechner wegnehmen und was aktuelleres hinstellen? Windows 7 vielleicht? Oder ist es zu früh dafür, weil der Support von Microsoft für Windows 7 ja noch bis Anfang 2020 geht
:D

Jetzt aber mal Spaß beiseite: Wie ist der Stand?
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Das neue Gerät greift die Musikdaten bzw. den aktuell abzuspielenden Song per SMBv2/3 ab und fungiert als Distributor zu den alten Geräten
(das neue Gerät muss in diesem Szenario immer aktiv sein, auch wenn es selbst keine Musik abspielt)


Ich glaube das konterkariert die grundsätzliche Philosophie von Sonos Musik dezentral zu verteilen - wobei die meiner Meinung nach mit Airplay2 auch schon aufgegeben wurde (da funktioniert es ja im Prinzip wie von Rocko beschrieben: es reicht eins der neuen Geräte um alle Geräte anzusteuern)
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Die Plex alternative ist für mich keine Option, weil es dort keine Ordnerstruktur gibt.
So dachte ich auch, habe dem Ding dann aber mal eine Chance gegeben, kostet ja nix und ist kein großer Aufwand. Dadurch habe ich gemerkt, dass ich doch keine Ordnerstruktur benötige. ;-)
Dennoch muss ich sagen, dass Sonos an dieser Stelle wirklich überfällig ist. Nur SMBv1 zu unterstützen, geht heutzutage nicht mehr.
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Danke für die freundliche, aber nicht weiterführende Antwort. Das was Du bisher gepostet hast sind doch eher Hypothesen, oder bist Du ein Sonos-Mitarbeiter und gibst hier das erwartete offizielle Statement ab?
Lustigerweise entspricht dein Posting genau Diener Signatur. !-)


Ich habe dazu keine Neuigkeiten und weiß nur, dass die Entwickler sich darüber unterhalten.
Interne Sachen darf ich sowieso nicht publizieren.
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Was glaubst Du, was los ist, wenn Sonos z.B. beim Play:5 d. 1. Gen. den Stecker zieht?
Naja, Stecker ziehen würde ja bedeuten: keine Updates mehr beziehen... ähnlich wie es bei anderen Herstellern auch mit älterren Geräten ist. Die Geräte lassen sich tadellos noch verwenden, werden nur einfach nicht mehr aktualisiert. Und auch wenn es bei Sonos anders laufen sollte, was ist denn die Alternative? Die nächsten 20 Jahre auch noch SMBv1 verwenden wollen? Vorher würde Sonos wegen solcher Mängel Pleite gehen.

Der Punkt ist halt, dass es sich hier um keinen PC bzw. kein PC-BS handelt, welches millionenfach in irgendwelchen Haushalten steht und mit dem wahllos dubiosen Internetseiten besucht werden.
Es ist aber ein Network Enabled Device, dass nicht nur im internen Netzwerk auf Medienbibliotheken zugreift (bzw. zugreifen soll), sondern auch im Internet auf verschiedenste Dienste zugreift und mit dem Hersteller für Updates und ein unbekanntes Maß an Informationen kommuniziert. Ich sehe keinen Grund, warum es beim Thema Sicherheit der Kommunukationsprotokolle anders gehandhabt werden sollte als z.B. ein PC.

Und kurz mal off-topic: Es ist lustig wie unterschiedlich es in Foren im Bezug auf Geräte verschiedener Hersteller zugeht und wie ein und dieselbe Frage beantwortet wird, z.B.: Es funktioniert nicht, was kann ich machen?

- Antwort in einem x-belieben PC-Forum: hast Du schon dies und das versucht, Du könntest diese Komponmente ersetzen, dies und das Firmware-Update hilft, etc.

- Antwort in einem Apple-Forum: Kauf dir nen Neuen!

- Antwort im Sonos-Forum: Pech, geht nicht, auch nicht mit nem Neuen!
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Und kurz mal off-topic: Es ist lustig wie unterschiedlich es in Foren im Bezug auf Geräte verschiedener Hersteller zugeht und wie ein und dieselbe Frage beantwortet wird, z.B.: Es funktioniert nicht, was kann ich machen?

- Antwort in einem x-belieben PC-Forum: hast Du schon dies und das versucht, Du könntest diese Komponmente ersetzen, dies und das Firmware-Update hilft, etc.

- Antwort in einem Apple-Forum: Kauf dir nen Neuen!

- Antwort im Sonos-Forum: Pech, geht nicht, auch nicht mit nem Neuen!


Die Antwort im Sonos-Forum wäre: Benutz doch einfach Plex...
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Die Antwort im Sonos-Forum wäre: Benutz doch einfach Plex...

Entschuldigung, ich korrigiere mich:

- Antwort im Sonos-Forum: Pech, geht nicht, auch nicht mit nem Neuen! Aber ihr könnt Software eines Drittanbieters nutzen, für dessen Installation und Funktionalität wir keinen Support übernehmen, um die volle Funktionalität unserer Geräte wiederherzustellen.

Besser? ;)


Nicht, wenn man auch neuere Modelle besitzt. Stichwort "Multiroom" – wenn nicht alle Geräte auf dem gleichen Stand sind, geht nichts mehr: Gruppierung klappt nicht, weil die Synchronisierung der Komponenten untereinander nicht mehr gegeben ist.
Ja richtig, in diesem Fall würden alle alten Modelle nur noch untereinander funktionieren. Aber ich Frage nochmal, was die Alternative ist, wenn es, wie Du schreibst, keine Lösung gibt? Ewig auf veraltete Technologien setzen und hoffen, dass es trotzdem eine Weile irgendwie gutgeht?
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Kapiere ich nicht, Plex ist ganz offiziell.

Und hast Du den Artikel auch gelesen? Zitat: "Beachte, dass Sonos keinen Support für das Einrichten des Plex-Servers bietet." Also genau was ich gesagt habe, es ist der Dienst eines Drittanbieters, für den Sonos keinen Support bietet.

...meinetwegen könnte Sonos die 'Sonos-Musikbibliothek' einstellen, es ginge mir am A... vorbei.
Ja, auch eine Variante... einfach das Problem ignorieren. Aber falls Du es noch nicht gemerkt hast, in diesem Foren-Thread geht es um die Leute, denen es nicht am A... vorbeigeht ;)
Unabhängig davon ob es einem egal ist oder nicht, schaut es aber nicht so gut aus mit dem Thema.


Immerhin konnten dank Perpugilliam und anderen ja schon einige Fragen in diesem Thread beantwortet werden, woraus sich meiner Meinung nach zwei Konsequenzen unabhänig von den verschiedensten Lösungsansätzen ergeben. Hier was wir erfahren haben, in diesem und in verlinkten Threads:

• Die alten Sonos Geräte lassen sich scheinbar technisch nicht mehr auf einen aktuellen SMB-Stand bringen, da der verbaute Speicher für das OS zu klein ist und dies nicht mehr zulässt.


Konsequenz 1 - weicher Übergang:
Neuere Geräte werden auf einen aktuellen technischen Stand gebracht. Alte Geräte greifen die Musikbiliothek nicht direkt ab, sondern werden durch ein anderes Mittel bedient. Sei es ein Sonos-Lautsprecher der neueren Generation, der die alten speist oder ein separates Sonos-Gerät speziell für diesen Zweck oder ein Sonos-Medienserver der auf dem NAS installiert werden kann (ähnlich Plex, nur von Sonos mit offiziellem Support).

Konsequenz 2 - harter Ausstieg:
a.) Neuere Geräte werden auf einen aktuellen technischen Stand gebracht. Für alte Geräte gibt es keine Lösung, ein synchrones abspielen einer lokalen Medienbiblithek auf neuen und alten Geräten ist nicht möglich. Streaming-Dienste können aber nach wie vor auf allen Geräten abgespielt werden.
b.) Die Funktionalitäten für lokale Medienbibliotheken wird komplett herausgenommen und man muss sich eines Drittanbieters wie Plex bedienen, für den Sonos keinen Support bietet.
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Ja Sonos braucht neben SMB1 auch NTLMv1. Dann warten wir mal ab was passiert.

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Moin moin!

Ich belebe auch mal diesen Thread. Musste mich gerade auch durchkämpfen um herauszufinden das Sonos SMB1 und das alte ntlm auth = yes benötigt.. 

 

Sonos das ist eine Implementierung die ich nichtmal einem Azubi zuschreiben würde…

Schwach.

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Das Problem ist auch nicht SMB1, sondern NTLMv1. Das wurde deaktiviert, während SMB1 weiterhin funktioniert, aber eben nur mit NTLMv2. Aber ja, Synology sollte dem Endbenutzer die Wahl lassen, vielleicht mit mehreren Warnhinweisen bei Aktivierung. Prinzipiell sehe ich aber eher Sonos hier unter Zugzwang als Synology.

Sehe das genauso wie du, SMB1 sollte auf Grund der Verschlüsselungstrojaner sowiso baldigts aus allen OS verschwinden…

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Ich hab mir nun zu Weihnachten auch ein paar Sonos-Geräte gegönnt und bin nun die letzten Stunden an dem gleichen Problem verzweifelt. Meine Diskstation läuft bereits ebenfalls auf der 7beta, was dann eine Einrichtung der Musikbibliothek unmöglich macht. Das ist doch nicht deren ernst, dass SONOS noch immer SMB1 und NTLMv1 voraussetzt. Ich könnte echt schreien :rage:

 

Dann könnte es eng werden ;) ich glaube sie werden es nicht mehr support via DSM7 und Sonos wird kaum was dagegen unternehmen (who knows), dass es funktioniert wird. 

 

ich habe die Musiklibrary nun mit extern HD an den Router gehängt ;) nun klappt es wieder.

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Ich finde, man soll es auch nicht übertreiben. Es gibt die Information aus sicherer Quelle, das am Übergang zu Version 2 gwarbeitet wird. Und zwar seit gut 5 Jahren. Das ist eine viel zu kurze Zeit, so schnell ist das nicht zu schaffen. Das ist auch kein Problem, denn es ist noch nicht einmal 10 Jahre, dass dringend empfohlen wird, die mit so einigen nicht mehr bearbeiteten Sicherheitslücken gesegnete Version 1 nicht mehr zu verwenden. Man kann von Sonos eine so schnelle Reaktion wirklich nicht verlangen. Warten wir, bis empfohlen wird, Version 2 nicht mehr zu verwenden, dann wird Sonos so weit sein und auf Version 2 umsteigen.

Um ehrlich zu sein, habe ich die Investition in Sonos-Geräte immer gescheut - sind halt echt kein Schnäppchen. Aber es hat sich ein Mal mehr behauptet, dass wer billig kauft, kauft zwei Mal.
War mit meinen anderen Lösungen nie richtig zufrieden und hab nun diesen Weg eingeschlagen. Und nun fängt es so schon wieder an - ich könnte echt schreien! 
Vor allem ist die Sicherheitslücke von NTLMv1 echt schon bestimmt seit 5 Jahren bekannt. Es gab damals einen riesen Aufschrei, als Microsoft dies im Standard deaktiviert hat. Aber es ist und bleibt eine krasse Sicherheitslücke. Diese Ignoranz kann ich echt nicht verstehen! 

Kaum zu glauben, wenn ich nicht zufällig im Hifi-Forum davon gelesen hätte, wäre ich beim nächsten Synology DSM-Update ziemlich überrascht worden, dass plötzlich mit Sonos nichts mehr geht. Und nur weil Sonos uralte unsichere Protokolle verwendet und nichts daran ändert. :rage:

Ich halte meine Systeme in der Regel immer aktuell, so dass ich DSM 7 sicher installiert hätte, wenn es angeboten würde.

Ich bin kein Netzwerkspezialist, sondern nur Anwender. Da kommen ständig Systemupdates von Sonos und da glaubt man, dass solche Protokolle auch aktuell gehalten werden, aber nichts da. Endtäuschend!

Da Synology einer der führenden NAS-Hersteller ist, wird es demnächst ein großes Erwachen bei den Sonos-Kunden geben, die nicht ständig in Foren unterwegs sind und das zufällig mitbekommen, und die Schuld vermutlich erstmal auf Synology schieben.

Bei der Sonos S1/S2 Umstellung bin ich vom Connect auf den Port gewechselt, das war offenbar ein Fehler.

 

 

 

SMBv1 ist Voraussetzung für Systeme unter S1 und S2. Zum Thema warum nur SMBv1 gibt es bereits unzählige Threads, bitte die Suchfunktion verwenden.

 

Für Windows und Mac hat Sonos einen HTTP-Server programmiert, der bei Installation des Desktop-Controllers (Träger) im Hintergrund installiert wird. Da es für Linux-Systeme keinen derartigen Träger gibt, gibt es wahrscheinlich keine Möglichkeit, ein solches HTTP-Dienstprogramm ohne SSH in NAS-Systeme zu integrieren.

So oder so gerät Sonos in der Hinsicht allmählich unter Zugzwang und sollte sich etwas einfallen lassen.

Hallo, 

für alle die auf SMB / CIFS mit SONOS nicht verzichten wollen und die MB mit ihrem NAS bereitstellen möchten … 

Bei beiden großen NAS-Herstellern ist mittlerweile die Installation einer VM nahezu ein Kinderspiel.
Für eine Synology-Box benötigt man das Paket des Virtual-Machine-Managers und es kann los gehen. Eine rudimentäres Win10 oder ein minimaler Win-Server reicht und schon kann man dort auch den SONOS-Desktop-Controller (incl. dem SONOS-HTTP-Server-Dienst für die MB) dauerhaft laufen lassen.

Das Ganze hat sogar noch den Vorteil, dass man bei aktiviertem RDP-Zugriff auf diese VM den Controller als einfache Visualisierung und Steuerung seines SONOS-Systems sogar über Broadcast-Domains hinweg von nahezu jedem x-belibigen Mobile-Device nutzen kann. - man benötigt lediglich einen RDP-Client, welchen es aber für alle Plattformen gibt.

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So oder so gerät Sonos in der Hinsicht allmählich unter Zugzwang und sollte sich etwas einfallen lassen.

Sie haben es bisher nicht getan und sie werden es auch in Zukunft nicht tun. Sie sind keineswegs unter Zugzwang. Im besten Falle werden sie mal wieder verkünden, dass die Entwicklungsabteilung daran arbeitet, was genauso falsch sein wird wie bei den entsprechenden bisherigen Äußerungen, und wird ansonsten so weitermachen wie bisher. Wahrscheinlich aber wird man sich zu dem Thema gar nicht äußern und auch in 30 Jahren noch auf SMB1 setzen, wenn es die Firma so lange gibt.

Man kann eben nicht alles haben. Als Sonos letztes Jahr den ungeschickten Versuch gemacht hat, jene Komponenten, die jetzt als “Nur S1-fähig” bekannt sind, aus dem Verkehr zu ziehen, gab es einen entrüsteten Aufschrei. Nun muss man mit den Unzulänglichkeiten dieser alten Produkte leben.

In einem Multiroomsystem müssen alle Komponenten über die gleichen Eigenschaften verfügen, sonst funktioniert Gruppieren und Synchronisieren nicht; und ein System ist nur so stark wie sein schwächstes Glied, was im Hinblick auf die Musikbibliothek bedeutet, dass die neuesten Produkte auf die Leistung der S1-Hardware heruntergedrückt werden müssen.

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… ist mir ehrlich gesagt aber auch egal, da ich a.) im Besitz gültiger Lizenzen bin, und b.) die Lizenzfrage nichts an der technischen Realisierbarkeit / Möglichkeit ändert.

Das Thema eine vorhandene Lizenz BareMetal zu nutzen, bzw. von Windows7 auf Windows10 upgraden und ein Windows Desktop-OS als virtuelle Instanz auf einem Virtualisierungsserver zu nutzen sind lizenztechnisch zwei komplett unterschiedliche Dinge. Meine Aussagen oben entsprechen dem Lizenzrecht von Microsoft.

Natürlich darf man seine Windows-Lizenz weiterverwenden auf einem Endgerät (z.B. Desktop, Laptop) und auch ein Upgrade auf Windows 10 machen. Man darf sich sogar auf dem Endgerät, auf dem dieses Windows läuft, innerhalb dieses Windows eine virtuelle Instanz eines Windows Desktop OS hinzufügen. ABER es ist nicht zulässig ein Windows Desktop OS mit einer OEM oder Retail Lizenz auf einem Virtualisierungsserver zu betreiben.

Das ist tatsächlich kein einfaches Thema, hat mich im Rahmen einer Lizenzprüfung ca. 2 Wochen Zeit gekostet, bis alle Rückmeldungen von Microsoft und der Lizenzrechts-Abteilung eines Distributors kamen.

 

Und natürlich ist es “technisch” umsetzbar was Du schreibst, sogar sehr einfach. Da Du das hier im Forum aber quasi als Empfehlung (Lösungsweg) schreibst, muss auch die legale Seite dessen betrachtet werden.

 

[...]

Und natürlich ist es “technisch” umsetzbar was Du schreibst, sogar sehr einfach. Da Du das hier im Forum aber quasi als Empfehlung (Lösungsweg) schreibst, muss auch die legale Seite dessen betrachtet werden.

Hi @Rocko , unumstritten - ja, und ich will mich auch überhaupt nicht über dies Thema mit Dir streiten.
Aber ich unterstelle einfach, dass jeder hier im Forum rechtlich selbst für sich verantwortlich und auch so erwachsen ist, dass er selbst über sein Tun und Lassen entscheiden kann und auch muss.

Wenn Du Dich satte 2 Wochen mit der Klärung und den Details beschäftigt hast ist das lobenswert.
Als Besitzer offizieller und legaler Lizenzen (keine OEM oder Retail) reichen mir aber die MICROSOFT-SOFTWARE-LIZENZBESTIMMUNGEN - DEUTSCHLAND, und dort steht unter 

(iv)    Verwendung in einer virtualisierten Umgebung. Diese Lizenz erlaubt Ihnen die Installation von lediglich einer Instanz der Software zur Verwendung auf einem Gerät, unabhängig davon, ob es sich bei diesem Gerät um ein physisches oder virtuelles Gerät handelt. Wenn Sie die Software auf mehreren virtuellen Geräten verwenden möchten, müssen Sie eine separate Lizenz für jede Instanz erwerben. 

Und bei dem o. zitierten Artikel von PC-Welt gehe ich ebenfalls davon aus, dass der oder die Autor(en) zuvor das eingehend rechtlich geprüft haben was dann der Öffentlichkeit präsentiert haben. Die Frage ist halt nur welches diese “Ältere Windows-Produktschlüssel sind [die] nicht an eine bestimmte Hardware gebunden” sind und wie man das heraus bekommt. - aber auch das ist nicht meine Aufgabe da es mich nicht betrifft.

Also nichts für ungut und Respekt für Deine “Fürsorge” auch den Anderen gegenüber, damit sie sich nicht zu unrechten Schritten verleiten lassen. :wink: Für mich ist das Thema jedoch erledigt.

[...]

In einem Multiroomsystem müssen alle Komponenten über die gleichen Eigenschaften verfügen, sonst funktioniert Gruppieren und Synchronisieren nicht; und ein System ist nur so stark wie sein schwächstes Glied, was im Hinblick auf die Musikbibliothek bedeutet, dass die neuesten Produkte auf die Leistung der S1-Hardware heruntergedrückt werden müssen.

… was ich so nicht unterschreiben würde.

Es gibt genügend Features welche nur in einem S2-System genutzt / bereitgestellt werden.

Warum so nicht auch mit SMB verfahren ???

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Ja das ergibt nun wirklich keinen Sinn. Dann hätte man sich den Split zwischen S1 und S2 ja auch sparen können. Ich denke, dass die schwächsten Geräte die S2 unterstützten, Probleme mit SMB2 und höher hätten und es deswegen nicht geht. Also wird die Leistung auf die schwächsten Geräte der S2 Hardware beschränkt. Vielleicht war es ja das was du meintest. 

Abzeichen

Zum Thema Synology NAS und DSM7 mit SONOS:

 

Ich bin über die Thematik der mangelnden SMB2 und SMB3 Unterstützung gestolpert als ich festgestellt habe, dass DSM7 kein SMB1 mehr kann (das ist wohl ein Bug, weil in der Oberfläche kann man es aktivieren...tut aber nicht) und SONOS NUR SMB1 unterstützt.

 

Voraussetzungen:

  • Einen RaspPi herumliegen haben 
  • oder so wie ich einen der in Betrieb ist “mit nutzen”

Folgende Lösung hat für mich geklappt:

  1. Auf der NAS das Netzwerklaufwerk für die Medienbibliothek freigeben.
  2. Mit dem RaspPi darauf (mit SMB3) zugreifen und mounten. z.B. in der fstab folgendes einfügen
    //Server/Share/Music /mnt/RasPiShare cifs username=sonos , password=xyz 0 0
  3. Dann Samba auf dem RaspPi installieren und das Netzwerklaufwerk /mnt/RaPiShare wiederum als Netzwerklaufwerk freigeben. (in die smb.conf eintragen)
  4. In der sbm.conf (wo man auch das smb Laufwerk spezifiziert) dann unter [global] ergänzen: ntlm auth = yes

Jetzt kann ich von Sonos aus darauf zugreifen.

Das ist zwar nicht ganz so sicher, da ich explizit die Authentifizierung via NTLM zulasse aber ich befinde mich ausschließlich in einem lokalen Netzwerk.

 

Alternativ, könnte man bestimmt auch direkt in der smb.conf vom NAS rumpfuschen sodass NTLM auth möglich ist, aber das habe ich lieber gelassen :grin:


Aber ganz klar: Das ist für mich ein Workaround!

Sonos MUSS neuere Protokolle (z.B SMB3) unterstützen, vor allem wenn es Sicherheitslücken betrifft

Nur weil eine Einstellung/ein Feature in der Betaversion vorhanden ist, heißt das noch nicht, dass es auch in die offizielle Firmware übernommen wird. Betatests sind auch dafür da, ein potenzielles Feature auf seine Alltagstauglichkeit zu testen. Stellen sich Stabilität und Zweckmäßigkeit als unzureichend heraus, kommt es (vorläufig) wieder weg.

 

Western Digital hatte im November SMBv1 ebenfalls entfernt und nach Kundenprotesten mittels Patch wieder freigeschaltet.

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