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Nutzung Plattenspieler am Play:5


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Ich betreibe ein Play 5 zusammen mit einer playbase, sub und 2 Play 1. Bei Nutzung des Plattenspielers setzen playbase und play1 in unregelmäßigen Abständen für eine Sekunde aus…

Woran kann das liegen? Beim Fernsehen etc. passiert das nicht.

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Beste Antwort von Thomas Wilhelm 20 November 2020, 08:34

vielen dank für die Antworten! Mit den Optionen Audiokomprimierung fest auf komprimiert und Audioverzögerung auf max funktioniert es jetzt.

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13 Antworten

Hast Du die Audiokomprimierung für den Eingang aktiviert ???

Wenn Ja, dann sind Deine WLAN-Verbindungen zwischen den Geräten nicht ausreichend gut genug und Du musst ggf. über Netzwerk-Optimierung nachdenken.

Wie betreibst Du Deine SONOS-Geräte?
Im heimischen WLAN oder im SONOS-Net (vs. Boost-Mode) ?

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Die Audiokomprimierung steht auf „Automatisch“. Ich habe jetzt mal die Audioverzögerung auf 2000ms gestellt - das muss ich aber noch ausführlich testen…

wie kann ich denn den Betrieb einstellen: heimisches WLAN oder Sonos-Net?

wie kann ich denn den Betrieb einstellen: heimisches WLAN oder Sonos-Net?

» Auswahl zwischen einem WLAN-Setup und einem drahtgebundenen Setup

Synonym für “drahtgebundenes Setup” ist das “SONOS-Net” oder oft auch “Boost-Mode” genannt 

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@Thomas Wilhelm 

Imo wäre der erste Schritt, die Audiokomprimierung von „automatisch“ fest auf „komprimiert“ zu ändern. Dadurch wird die Datenlast geringer, indem die Datenmenge geringer wird. Das kostet zwar etwas Zeit, aber alle Player bleiben synchron.

Wenn die Einstellung auf automatisch bleibt und sich dann für unkomprimiert entscheidet und man nun die höhere Datenmenge länger puffert (das wird mit der von dir genannten Funktion „Audioverzögerung in Gruppen“ bewirkt), um Aussetzer zu vermeiden, dann führt das imo zu einem Delay zwischen Quellraum und gruppierten Räumen. 
Daher wäre diese Option hier meine zweite Wahl, wenn die feste Einstellung „komprimiert“ nicht ausreichend sollte. 
Bei Quellgeräten mit Digitaleingang hat man die Wahl nicht und kann nur mit der Audioverzögerung arbeiten, da hier nicht komprimiert werden kann. 
So würde ich das Thema jedenfalls angehen. 
Gruß,

Ralf

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PS:

Ich hab es eben nochmal getestet und muss mich korregieren. 
Ein Delay entsteht durch die Audioverzögerung NUR bei einem Digitaleingang als Quelle, da nur dieses Gerät mit dem Eingang nicht puffert. 
Beim Play5 zum Beispiel mit Analogeingang ist das anders. Da puffert der Play5 selber mit und alle Player bleiben synchron. 
Man kann also in dem Fall tatsächlich beide Funktionen alternativ oder kombiniert nutzen, ohne ein Audio Delay zu erzeugen. 

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vielen dank für die Antworten! Mit den Optionen Audiokomprimierung fest auf komprimiert und Audioverzögerung auf max funktioniert es jetzt.

Mit den Optionen Audiokomprimierung fest auf komprimiert [...] funktioniert es jetzt.

… schön zu hören. Ich frag mich allerdings warum Du dies nicht bereits nach meinem 1. Post schon so eingestellt hast ?!

Btw., wie gruppierst Du eigentlich wenn Du Phono abspielst ?

Tipp:
Wenn Du Phono abspielst solltest Du die Wiedergabe als erstes auf der P5 starten und die PB dann hinzu gruppieren.
Dann ist die P5 nämlich der Gruppen-Koordinator und das Signal brauch nur einmal gestreamt werden. Die Audioverzögerung in der PB sollte dann überhaupt keine Rolle mehr spielen.

Machst Du es allerdings anders herum und aktivierst die Phono-Wiedergabe auf der PB und gruppierst dann den Raum der P5 hinzu, dann ist die PB der Gruppen-Koordinator und dann muss das Audio-Signal 2 x über die selbe Funkstrecke gestreamt werden (einmal AnalogIn-P5 hin zur PB, und danach koordiniert ein zweites Mal zurück von der PB zur P5).
Das wäre extrem ungünstig und Ressourcenlastig.
Dann könnte die Einstellung der Audioverzögerung allerdings zum Tragen kommen.

Ich Frage und schreibe das deshalb, weil der Wert Deiner Audioverzögerung Dir jetzt einen Streich bei der TV-Wiedergabe spielen könnte und die Lippensynchronität zwischen Bild und Ton bei TV-Betrieb einfach nicht mehr gegeben wäre.
Denn für diese Anpassung ist die Einstellung der Audioverzögerung eigentlich vorgesehen.

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Danke für den Hinweis! Ich habe bisher tatsächlich PB mit P5 gruppiert - werd ich jetzt ändern und auch mit der Audioverzögerung testen😉

Randnotiz: Die Audioverzögerung unter ‘Einstellungen --> System --> [Komponente mit Audioeingang] --> [Eingang / verbunden] ist nicht identisch mit der Lippensynchronität.

 

Es gibt noch eine ‘Audioverzögerung in Gruppen’ unter ‘Einstellungen --> System --> [Fernsehzimmer] --> Heimkino’, die betrifft aber nur den TV-Betrieb.

Randnotiz: Die Audioverzögerung unter ‘Einstellungen --> System --> [Komponente mit Audioeingang] --> [Eingang / verbunden] ist nicht identisch mit der Lippensynchronität.

 

Es gibt noch eine ‘Audioverzögerung in Gruppen’ unter ‘Einstellungen --> System --> [Fernsehzimmer] --> Heimkino’, die betrifft aber nur den TV-Betrieb.

@Greta A. , kannst Du mal bitte Screen-Shots von beiden Einstellungs-Seiten aus dem Controller hier hochladen ?!
Ich hab ja immer noch die 8.4 in Betrieb und werde auch nicht updaten weil …
Mich interessiert aber in wie fern SONOS hier die GUI geändert hat.
… Dank im Voraus. 

Ich habe keine Komponente mit Audioeingang mehr, die Einstellungen sind jedoch die gleichen zu ‘Audioverzögerung in Gruppen’, wenn Komponenten zur Playbase gruppiert werden. Die TV-Dialogsynchronisierung gibt es natürlich noch.

https://en.community.sonos.com/announcements-228985/sonos-version-10-6-2-brings-line-in-delay-settings-6836037

 

 

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Also ich nutze beides… eine Playbar mit Digitaleingang und einen Play5 Gen2 mit Analogeingang.

Zusammenfassend gibt es 4 Optionen, die sich auf das hier genannte Thema in verschiedener Weise auswirken können.

  1.  Die in der geräteübergreifenden Ebene angesiedelte Option „Audiokomprimierung“. Diese wirkt sich auf alle im System vorhanden Geräte mit Analogeingang bzw. auf die dort eingehenden Signale aus.
  2. Für Geräte mit Digitaleingang gibt es jeweils in deren gerätespezifischen Einstellungen die Option „TV Dialogsynchronisierung“. Diese kann am Gerät selber das am Digitaleingang eingehende Signal verzögern, um ein Echo mit gruppierten Geräten auszugleichen, was zu einem minimalen, aber imo nicht wahrnehmbaren Delay zum Bild führt. 
  3. Die gerätespezifische Option „Audioverzögerung in Gruppen“ bei Geräten mit Digitaleingang. Sie wirkt sich NUR auf Signale vom eigenen Digitaleingang aus. (Das von @Peter vermutete Audio-Delay zu gruppierten Playern bei einem Autoplay Signal vom Analogeingang eines anderen Gerätes kann dadurch also nicht entstehen). Da hier am Gerät selber aber die Synchronität des Tons vom Digitaleingang zum Bild Priorität hat, entsteht zu gruppierten Playern ein Audio-Delay.
  4. Die gerätespezifische Option „Audioverzögerung“ bei Geräten mit Analogeingang
    Sie wirkt sich ebenfalls NUR auf Signale vom eigenen Analogeingang aus. Im Gegensatz zu einem Digitaleingang entsteht hier aber nie ein Audio-Delay, da es keine Priorität zu einem Bild gibt. Das Gerät mit Analogeingang spielt dessen Signal also immer synchron mit gruppierten Playern. 

Ich hoffe, die Zusammenfassung ist hilfreich. 
Grüße,

Ralf

 


 


 


 


 


 

Hallo Ralf, danke für die nochmalige Detaillierung. Da hat SONOS ja doch einiges unter Haube verfeinert. :wink:

Heißt unterm Strich und auf den Punkt gebracht aber dennoch, es gibt trotzdem nur 2 unterschiedliche Stellschrauben / Methoden den hier im Thread eingangs erwähnten Aussetzern zu begegnen.

  1. Aktivierung der Audiokomprimierung, welche technologisch greift und real dafür sorgt dass sich die Netz- / Streaming-Last reduziert weil sie auf die Größe der Datenrate pro Sekunde direkt wirkt. Der Erfolg dieser Methode ist aber begrenzt auf die analogen Eingangs-Quellen   
  2. Die Justierung von Verzögerungszeiten des Signalflusses einzelner Quellen (an verschiedenen Stellen) welche zwar bewirkt dass vorhandene Puffer in der Systemkette mehr oder weniger genutzt / gefüllt werden können aber selber keinen Einfluss auf die im System zu verteilende Datenmenge hat. Sie dient lediglich dazu die Harmonie zwischen Quelle und verschiedenen Räumen / Wiedergabestellen zu optimieren und zeigt keine ausreichende Wirkung bei kritischen Netzwerkverbindungen.

Damit bleibt dem TE unter der eingangs geschilderten Problematik effektiv dennoch nur Methode 1 oder eben als grundlegender Ansatz die Optimierung der Netzinfrastruktur. :thinking:

// nice WE.

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