Installation Surround Lautsprecher an Wand oder Decke sinnvoll?


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Hallo zusammen,

 

da wir gerade am Planen unseres EFH sind, hätte ich eine Frage an die Community zum Thema Position der hinteren Surround-Lautsprecher.

Im neuen Haus würde ich gerne die Beam in Verbindung mit zwei One SL für Surround nutzen. Da aber hinter unserem Sofa noch ein Durchgang ist, würde ich gerne die beiden Lautsprecher an die Wand hinter dem Sofa kurz unterhalb der Decke montieren. Hierfür würde ich mir vom Elektriker jeweils eine Steckdose setzen lassen und dann mit Flexson-Halterung die Lautsprecher montieren.

Nun stellt sich mir aber die Frage, ob das soundtechnisch so gut ist, wenn der Surround-Sound von oben kommt? Hat hier jemand Erfahrung ob man da negative Unterschiede im Vergleich zur Montage auf Kopfhöhe bemerkt?

 

Viele Grüße

Mime2700


21 Antworten

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@MiMe2700 

Für das beste Klangerlebnis sollten die Rear-LS möglichst auf Ohrhöhe, und ca. 1-1,5 m hinter dem Hörer platziert sein.

Das ist natürlich nicht immer möglich, aber eine Montage unter der Zimmerdecke würde ich vermeiden.

 

Gruß Mike

 

Andere sagen wiederum, die Surrounds sollten neben, bestenfalls leicht schräg hinter dem Hörer positioniert sein.

 

@MiMe2700, wenn es sich leicht rückgängig machen lässt, probiere es mit einer Wand-/Deckenmontage. Du bist derjenige, der am besten beurteilen kann, wie dir die Akustik gefällt.

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Andere sagen wiederum, die Surrounds sollten neben, bestenfalls leicht schräg hinter dem Hörer positioniert sein.

 

@MiMe2700, wenn es sich leicht rückgängig machen lässt, probiere es mit einer Wand-/Deckenmontage. Du bist derjenige, der am besten beurteilen kann, wie dir die Akustik gefällt.

Danke für das Feedback :-). Lässt sich leider im Nachgang natürlich nur schwer zurückbauen, da dann die Steckdose an der falschen Stelle wäre und Löcher in der Wand...

@MiMe2700, Steckdosen und Netzwerkdosen kann man nie genug haben. Lernt man erst zu schätzen, wenn man mit Steckdosenverteilern und Ethernetswitches jonglieren muss. :blush:

 

Wenn du ein Foto oder eine Skizze bereitstellst, könnten wir uns ein Bild der Möglichkeiten machen.

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Ich habe mich mal an einer Skizze versucht.

 

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@MiMe2700 

Laut „Lehrbuch“ ist es so, wie Mike @Feilchen gesagt hat. Ist aber in der Praxis nicht immer so einfach umzusetzen. 
Ich habe über die Jahre mehrere Varianten ausprobiert und für mich im Ergebnis festgestellt, dass die Unterschiede nicht wirklich groß sind. Und Geschmacksache ist es natürlich auch immer. 
Ich würde die Rears in deinem Fall auch so wie von dir geplant/ eingezeichnet an der Wand anbringen. Nur nicht ganz unter der Decke, sondern nur so hoch, dass beim Vorbeigehen niemand mit dem Kopf andängelt. Ich denke, so ca. 2,20m Unterkante Player sollte ok sein. 
Definitiv solltest du aber Wandhalter nehmen, die schwenk- UND neigbar sind, denn aus der Höhe sollte der Rearspeaker auf jeden fall schräg nach unten abstrahlen. 
Also... Strom legen, ggf. auch Netzwerkbuchse (falls unproblematisch) und ran an die Wand mit der Halterung. :sunglasses:
Wird schon gut werden... 

Und damit es mit der (doch kleinen) Beam RICHTIG gut wird, lege ich dir den Sonos Sub unbedingt ans Herz. Dann kommt richtig Freude auf. 
 

Grüße,

Ralf

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@MiMe2700

Laut „Lehrbuch“ ist es so, wie Mike @Feilchen gesagt hat. Ist aber in der Praxis nicht immer so einfach umzusetzen. 
Ich habe über die Jahre mehrere Varianten ausprobiert und für mich im Ergebnis festgestellt, dass die Unterschiede nicht wirklich groß sind. Und Geschmacksache ist es natürlich auch immer. 
Ich würde die Rears in deinem Fall auch so wie von dir geplant/ eingezeichnet an der Wand anbringen. Nur nicht ganz unter der Decke, sondern nur so hoch, dass beim Vorbeigehen niemand mit dem Kopf andängelt. Ich denke, so ca. 2,20m Unterkante Player sollte ok sein. 
Definitiv solltest du aber Wandhalter nehmen, die schwenk- UND neigbar sind, denn aus der Höhe sollte der Rearspeaker auf jeden fall schräg nach unten abstrahlen. 
Also... Strom legen, ggf. auch Netzwerkbuchse (falls unproblematisch) und ran an die Wand mit der Halterung. :sunglasses:
Wird schon gut werden... 

Und damit es mit der (doch kleinen) Beam RICHTIG gut wird, lege ich dir den Sonos Sub unbedingt ans Herz. Dann kommt richtig Freude auf. 
 

Grüße,

Ralf

Hört sich gut an. Ich denke so werde ich es machen. Mit den LAN-Anschlüssen muss ich mal schauen. Wäre auf jeden Fall gut, zumal der One ja dann ein eigenes W-LAN-Netzwerk zur Beam aufbaut, soweit ich das richtig in Erinnerung habe.

 

Vielen Dank für alle Tipps und Antworten!

Viele Grüße

Michael

@MiMe2700, es wäre ideal, die Beam zu verkabeln. Sub und Surrounds eignen sich dafür nicht. Wenn ein Stereopaar verkabelt wird, bitte den linken Player wählen.

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@MiMe2700, es wäre ideal, die Beam zu verkabeln. Sub und Surrounds eignen sich dafür nicht. Wenn ein Stereopaar verkabelt wird, bitte den linken Player wählen.

Ok, vielen Dank. Dann kann ich mir die LAN-Kabel sparen.

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@MiMe2700 

Mit dem eigenen Wlan Netzwerk ist etwas anders, Michael…

Das wird von der Beam aufgebaut, damit sich darüber in einem Surroundsetup mit ihr die Rearspeaker und der Sub verbinden. Deswegen bräuchten die Rearspeaker auch nicht unbedingt ne Netzwerkdose da oben. Wenn aber eh schon Leitungen ohne Ende gezogen werden und es auf die zwei nicht mehr ankäme, kann man es imo als Luxus machen. 
Dann sollte aber die Beam selber auch per Lan angeschlossen werden, denn dann würden die Rears komplett per Kabel statt über das Wlan der Beam mit ihr kommunizieren. 
 

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@MiMe2700

Mit dem eigenen Wlan Netzwerk ist etwas anders, Michael…

Das wird von der Beam aufgebaut, damit sich darüber in einem Surroundsetup mit ihr die Rearspeaker und der Sub verbinden. Deswegen bräuchten die Rearspeaker auch nicht unbedingt ne Netzwerkdose da oben. Wenn aber eh schon Leitungen ohne Ende gezogen werden und es auf die zwei nicht mehr ankäme, kann man es imo als Luxus machen. 
Dann sollte aber die Beam selber auch per Lan angeschlossen werden, denn dann würden die Rears komplett per Kabel statt über das Wlan der Beam mit ihr kommunizieren. 
 

Hmm.. ok, also doch LAN-Anschlüsse 😉 Dann muss ich wohl mal schauen was der Elektriker sagt...

Benutzerebene 7
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@MiMe2700 

Wie gesagt… wäre Luxus. ;-) Und macht eben nur Sinn, wenn die Beam auch per Lan angeschlossen ist. Bei der Menge an Ports braucht man dann aber auch schon fast immer noch nen geeigneten Ethernet Switch. Der muss für Sonos STP und igmp snooping können. 
Der Aufwand wäre also recht hoch... 

In der Regel funktioniert die Verbindung der Rearspeaker über das eigene 5GHz Wlan, das die Beam extra nur für ihre Surroundkomponenten erzeugt, sehr gut. 
Also nur die Beam per Lankabel an den Router, um alle Sonosräume per SonosNet (das ist auch ein sonoseigenes 2,4 GHz Wlan) zu versorgen, sollte eigentlich reichen. 
Aber manche User ziehen halt Lanverbindungen grundsätzlich vor und scheuen dann beim Hausbau eben auch den Aufwand nicht. 
Ein „Muss“ ist es imo aber nicht. 

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@MiMe2700

Wie gesagt… wäre Luxus. ;-) Und macht eben nur Sinn, wenn die Beam auch per Lan angeschlossen ist. Bei der Menge an Ports braucht man dann aber auch schon fast immer noch nen geeigneten Ethernet Switch. Der muss für Sonos STP und igmp snooping können. 
Der Aufwand wäre also recht hoch... 

In der Regel funktioniert die Verbindung der Rearspeaker über das eigene 5GHz Wlan, das die Beam extra nur für ihre Surroundkomponenten erzeugt, sehr gut. 
Also nur die Beam per Lankabel an den Router, um alle Sonosräume per SonosNet (das ist auch ein sonoseigenes 2,4 GHz Wlan) zu versorgen, sollte eigentlich reichen. 
Aber manche User ziehen halt Lanverbindungen grundsätzlich vor und scheuen dann beim Hausbau eben auch den Aufwand nicht. 
Ein „Muss“ ist es imo aber nicht. 

Ok, ja, ich bin auch einer von denen der eigentlich überall LAN haben will. Leider muss ich mittlerweile schauen, dass unser Budget nicht komplett gesprengt wird ;-). Selbst in der Küche ist mittlerweile LAN für einen Play 1 vorgesehen ^^.

@MiMe2700, ein Unmanaged Switch muss IGMP Snooping beherrschen, wie z.B. dieser hier: TP-Link TL-SG108, ein Managed Switch verlangt mehr oder weniger Grundkenntnisse in Netzwerktechnik.

 

Wenn es ein mehrstöckiges Haus ist, wäre es ideal, auf jeder Etage einen Player zu verkabeln. Der Sub im Allgemeinen und die Rücklautsprecher sind “untergeordnete Elemente”, die an übergeordnete Komponenten gekoppelt werden, weshalb sie nur dann verkabelt werden sollten, wenn auch z.B. die Beam als Chefin des Surroundverbunds verkabelt ist. Ähnliches gilt für ein Stereopaar, bei dem der linke Player der Koordinator und der rechte ‘nur’ Datenempfänger ist.

 

Habt ihr die Beam schon(?), sonst wäre eventuell die Sonos Arc einer Überlegung wert, die bildet für sich allein ein 5.0-Setup.

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@Greta A.

Was sagt denn die Aussage „die Arc alleine ist für sich ein 5.0 System“ genau aus?

Ja, fünf Kanäle können bei passendem Signal getrennt auf einzelnen Lautsprechern in einem Gerät wiedergegeben werden.

Aber bei WELCHEM Signal…? Und WELCHE Kanäle…? Und wie ist es bei anderen Signalen...?

 

5.0 ist nicht 5.0…

Die Arc kann alleine nur bei Atmos 5.0 wiedergeben, und zwar 2x Front, Center und 2x Höhenkanal. Da fehlen aber dann Rearkanäle.

Bei Dolby Digital macht auch die Arc alleine nur 3.0 und die auf die Höhenlautsprecher wird das Signal zusätzlich mit draufgelegt  

Mit zwei zusätzlichen Rearspeakern wäre es dann bei Atmos 7.0. und bei Dolby Digital bliebe es 5.0.

 

Die Beam alleine kann bei Dolby Digital 3.0 wiedergegeben. Mit zusätzlichen Rearspeakern auch 5.0, wobei hier 5.0 dann eben Rearsignale beinhaltet. 
 

Soll im Ergebnis heißen, man kann imo 5.0 Atmos einer Arc nicht mit 5.0 DD einer Beam vergleichen. 

Edit:

PS:

zum SG-108 meintest du sicher „unmanaged“ statt „maneged, vermute ich…!?

Gruß,

Ralf

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Ok, vielen Dank mal an alle für den Input. Hilft mir auf jeden Fall bei der Entscheidung. Das mit dem Switch ist nicht das Problem, bin da vom Fach. Und das mit dem LAN mache ich vom Elektriker abhängig. Die Beam ist schon vorhanden und wird eifrig genutzt :-).
 

viele Grüße

Michael

Benutzerebene 7
Abzeichen +3

Ok, vielen Dank mal an alle für den Input. Hilft mir auf jeden Fall bei der Entscheidung. Das mit dem Switch ist nicht das Problem, bin da vom Fach. Und das mit dem LAN mache ich vom Elektriker abhängig. Die Beam ist schon vorhanden und wird eifrig genutzt :-).
 

viele Grüße

Michael

Du machst das schon, Michael... :wink:  Hast ja jetzt alles wissenswerte an der Hand. 
Nur eines noch…

„Nicht den Sub vergessen!“ :sunglasses:

Grüße,

Ralf

Ok, vielen Dank mal an alle für den Input. Hilft mir auf jeden Fall bei der Entscheidung. Das mit dem Switch ist nicht das Problem, bin da vom Fach. Und das mit dem LAN mache ich vom Elektriker abhängig. Die Beam ist schon vorhanden und wird eifrig genutzt :-).
 

viele Grüße

Michael

 

Solltest du (irgendwann) einen Managed Switch einsetzen, beachte bitte die Vorgaben im folgenden Link.

Sonos STP Switch Settings

@MiMe2700 , wenn Du schon am NEU-bauen bist, warum setzt Du dann nicht gleich Decken- und / oder In-Wall-LS ein ?!
Die Teile verschwinden nahezu unsichtbar in der Decke oder der Wand und der Installationsaufwand ist nahezu gleich bzw. sogar geringer als LAN plus 230VAC.

(Und wenn Du es geschickt machst, dann lässt Du vom Blitzer statt direkter CU-Leitungen einfach nur 20er Leerrohre zu den LS verlegen und kannst am Ende und bei Bedarf dort immer noch LAN oder 230VAC einziehen.)  

Funk ist und bleibt immer eher nur eine “Nachrüst-Lösung” und ist definitiv Störanfälliger als physische Kupferverbindungen.

Ob Du dann zum Treiben dieser LS einen SONOS Amp (ggf. in Kombi mit einer Beam oder ARC) oder einen klassischen AVR einsetzt bleibt letztlich Deinem Geschmack und dem vorhandenen Geldbeutel überlassen.

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@MiMe2700 , wenn Du schon am NEU-bauen bist, warum setzt Du dann nicht gleich Decken- und / oder In-Wall-LS ein ?!
Die Teile verschwinden nahezu unsichtbar in der Decke oder der Wand und der Installationsaufwand ist nahezu gleich bzw. sogar geringer als LAN plus 230VAC.

(Und wenn Du es geschickt machst, dann lässt Du vom Blitzer statt direkter CU-Leitungen einfach nur 20er Leerrohre zu den LS verlegen und kannst am Ende und bei Bedarf dort immer noch LAN oder 230VAC einziehen.)  

Funk ist und bleibt immer eher nur eine “Nachrüst-Lösung” und ist definitiv Störanfälliger als physische Kupferverbindungen.

Ob Du dann zum Treiben dieser LS einen SONOS Amp (ggf. in Kombi mit einer Beam oder ARC) oder einen klassischen AVR einsetzt bleibt letztlich Deinem Geschmack und dem vorhandenen Geldbeutel überlassen.

Danke für den Tip, die In-Wall-LS habe ich mir tatsächlich schon angesehen. Bin aber davon abgekommen, da ich bei einem Defekt und (vielleicht irgendwann) nicht mehr verfügbaren Ersatzgerät ein Loch in der Wand hätte. Irgendwie gefällt mir der Gedanke den One SL vielleicht auch mal gegen ein neueres Modell ohne großen Aufwand tauschen zu können. Von der Optik her wäre natürlich die In-Wall-Variante 1a.

Was soll denn da defekt gehen, dass sind rein passive LS. 

Meine ersten HIFI-Boxen sind mittlerweile 45 Jahre alt und verrichten immer noch 1a ihre Dienst. - wenn auch jetzt in der Garage aber immerhin getrieben von einem CONNECT:AMP
Und wenn Du tatsächlich mal ein Cassis zerschießt, dann bekommst Du ein min. gleichwertiges im Netz oder im Elektronik-/Akustik-Handel.

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