Telefonie über Alexa in Sonos One


Hallo zusammen,
ich steuere mein Sonos Mehrrraum-System über eine Sonos ONE mit integrierter Alexa. Die Erfahrungen sind sehr gut, ebenso der Umfang der Sprachbefehle. Einziger Punkt der richtig schmerzt ist, dass mit der in Sonos One integrierten Alexa-Version offensichtlich keine Telefonie möglich ist, daher die große Bitte an Sonos diese Funktionalität so schnell als möglich zu integrieren. Aus der Werbung für die One geht nicht hervor, dass diese wichtige Funktionalität fehlt. Die Anbindung eines amazon echo zur Telefonie und Steuerung des Sonos-Systems hierüber sind mir bewusst, aber das wollte ich gerade nicht, deswegen habe ich mich ja für die One entschieden.

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26 Antworten

Momentan sieht es so aus, dass Amazon sich Telefonie/DropIn für die Echos vorbehalten wird.


Gruß,
Peri
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Sehr enttäuschend. Hat die Alexa-Integration in Form der Sonos One überhaupt einen Vorteil - ausser den des Marketings - oder nur Nachteile?
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Ich hoffe doch sehr, dass sich das noch ändert!! Macht doch keinen Sinn alles über die Sonos zu steuern und für so eine Funktion noch zusätzliche Echos rein zu stellen!
Ich hoffe doch sehr, dass sich das noch ändert!! Macht doch keinen Sinn alles über die Sonos zu steuern und für so eine Funktion noch zusätzliche Echos rein zu stellen!
Der Satz "Momentan sieht es so aus, dass Amazon sich Telefonie/DropIn für die Echos vorbehalten wird" impliziert, dass dies Amazons Entscheidung ist, also bitte dort beschweren. Verstehen kann ich es, Amazon bleibt sonst irgendwann auf den Echos sitzen, wenn alle Eigenschaften / Funktionen an Dritthersteller höherwertiger Lautsprechersysteme weitergereicht werden.


Gruß,
Peri
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Klar wird sich Amazon "neue" Features für die eigenen Echos vorbehalten, oder zumindest die Weitergabe so lange verzögern, dass die eigenen Geräte dennoch gekauft werden (nach dem Motto "ok kaufe ich mir einen Dot dazu, sonst muss ich auf die neuen Features immer ein Jahr warten"). Von der Klangqualität her können die Amazon-Produkte nämlich ohnehin mit fast keinem Dritthersteller mithalten. Wenn allerdings der Echo Connect in Deutschland auf den Markt kommt, gehe ich davon aus, dass "Drop in" ebenfalls zu den Drittherstellergeräten kommt. Ansonsten kaufe ich halt den Echo Connect, richte mehrere VoIP-Nummern an der Fritzbox ein und telefoniere intern und extern dadrüber 😉
Kann man per Drop-In tatsächlich richtig telefonieren? Wer trägt denn da die Kosten - Amazon? Wie lange die Telefongesellschaften da wohl zuschauen? :? 😉
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Per Drop in und Alexa Calling kann man nur von Amazon-Gerät zu Amazon-Gerät telefonieren. Der "Echo Connect" ist eine Schnittstelle, um den Festnetzanschluss mit einzubinden - dann kann man über den eigenen Telefonanschluss jeden anrufen. Falls der Andere ebenfalls ein Echo-Gerät hat, läuft es aber über Alexa Calling. Und ja, dafür trägt Amazon natürlich die Kosten (bzw. die Serverlast) - für Anrufe ins Festnetz bezahlst du halt selbst, der Echo Connect ist quasi nur ein Telefonersatz.

Die Telefongesellschaften haben da das nachsehen - so wie bei WhatsApp Calls, Skype, Signal und allen anderen kostenfreien VoIP-Lösungen.
Von WhatsApp und Skype (andere kenne ich nicht) weiß ich, dass nicht alle Dienste kostenlos sind. Beide müssen sich irgendwie mit den Telefongesellschaften arrangiert haben, andernfalls gäbe es sie nicht mehr.
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Wie gesagt - nur für die Fälle, bei denen ins (öffentliche) Festnetz oder Mobilfunknetz telefoniert wird. Skype hat hierzu mehrere Übergabepunkte in verschiedenen Ländern (in Deutschland z.B. in Frankfurt und in Berlin - beide mit der Telekom als Partner) - welche über die kostenpflichtigen Funktionen bezahlt werden. Anrufe von Skype zu Skype sind davon aber nicht betroffen. Mit Alexa Calling hingegen kann man in Deutschland momentan nur von Alexa zu Alexa telefonieren - Nummern im Festnetz sind nicht ansprechbar. Das ändert sich erst, wenn der Echo Connect auf den Markt kommt - dann kannst du Alexa anweisen, mithilfe des Echo Connect über deinen Festnetzanschluss (quasi "dein Übergabepunkt") den du ja bezahlst eine Nummer im Festnetz oder Mobilfunknetz anzurufen. Und das auch von der Alexa App auf dem Smartphone aus (per Mobiler Datenverbindung). Das dürfte auch die Mobilfunkanbieter ärgern - denn diese Konstellation hat man bisher sehr erfolgreich zu verhindern gewusst. Vermutlich wird dann hier früher oder später die gleiche Technik zum Einsatz kommen, welche von den Anbietern eingesetzt wird um SIP-Nummern auf Smartphones unbrauchbar zu machen. Hier wird einfach die Prioritätseinstufung der Pakete vollständig ignoriert, so dass im Gespräch Latenzen jenseits von gut und böse auftreten - obwohl es eigentlich problemlos möglich wäre über eine LTE-Verbindung 20-50 Telefonate gleichzeitig zu führen.
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@oldluke:

Danke für die Infos!
Sobald verfügbar, kommt ein Echo-Connect her. Kostet wahrscheinlich die Hälfte einer kleinen Sonos Box.
Hoffe nur, dass ich die Sonos-One dann zusammen mit dem Echo-Connect nutzen kann ... oder muss ich dann noch einen Dot auf den Connect stellen, damit ich Anrufe tätigen kann?
Dies ist ein Echo Connect...


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Preis wäre tatsächlich wahrscheinlich um die 30 €, wenn man mal den UK / US Preis zugrundelegt.

Woher nähme Alexa die Telefonnummer, wenn ich sie auffordere, jemanden anzurufen? Dazu müsste sie Zugriff auf eine Kontakteliste haben. Oder muss man dazu eine Kontakteliste in der Alexa-App erstellen?
Der Connect wird in den Festnetzanschluss gestöpselt, dann kann die Alexa App auf die im Smartphone gespeicherten Kontakte zugreifen. Im Grunde ist es eine Freisprecheinrichtung, mit einem Echo als Lautsprecher.
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OK, verstanden. Vielen Dank, Peri!
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...Amazon bleibt sonst irgendwann auf den Echos sitzen, wenn alle Eigenschaften / Funktionen an Dritthersteller höherwertiger Lautsprechersysteme weitergereicht werden.


Gruß,
Peri


Sowas macht absolut keinen Sinn für mich!
Eine Sonos One und ein Echo ist eine ganz andere Preisliga... Wenn Amazon so denkt ... tut es mir leid für die ;)

Ich gehe davon aus, dass Amazon von Sonos Lizenzgebühren bekommt... sprich die Verdienen an den Sonos One auch mit... und die Echos werden an die verkauft die nicht die teuren Sonos Boxen kaufen!! Da wurde die Käuferschicht vergrössert... nicht verschoben!!

Ich selber hätte mir nie so schnell nen Echo geholt... aber die neue One sah einfach klasse aus und musste gekauft werden... und Alex war halt dabei...

Amazon schneidet sich nur ins eigene Fleisch wenn sie Funktionalität nicht weitergeben! Und Sonos muss da genauso was machen!! Wenn hier Lizenzen gezahlt werden... dann bitte für ein volles Produkt!! Da muss Sonos verhandeln!! Damit die Kunden nicht sauer sind!!

Ich bin hier in erster Linie Sonos Kunde... und beschwere mich dadurch auch hier 😉 dass Sonos das nachfordert!!!
Was soll Sonos denn machen, Amazon eine Pistole an die Schläfe setzen? 😉
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@MikeW:

Genau so ist es, das sehe ich 100% identisch.

Die Sonos ist überhaupt kein Konkurrenzprodukt, sondern eine Erweiterung der Alexa-Platform. Eine Win-Win-Situation zwischen Sonos und Amazon - gerade jetzt, wo die verschiedensten Sprachassistenten um die Vorherrschaft buhlen. Es macht absolut keinen Sinn, bestimmte Features von Alexa der Sonos-Kundschaft oder anderen, die eine integrierte Alexa anbieten, vorzuenthalten. Damit würde Amazon nur erreichen, dass sich Alexa weniger schnell verbreitet, als theoretisch möglich.

Und Kunde bin ich bei Sonos. Daher wende ich mich auch an Sonos, wenn die Alexa-Integration nicht so funzt, wie sie sollte.
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Was soll Sonos denn machen, Amazon eine Pistole an die Schläfe setzen? ;)

Würde schon reichen, wenn die zuständigen Leute auf beiden Seiten auf Augenhöhe miteinander reden würden. Sie sitzten alle im gleichen Boot - zusammen mit Alexa. 😉
Würde schon reichen, wenn die zuständigen Leute auf beiden Seiten auf Augenhöhe miteinander reden würden. Sie sitzten alle im gleichen Boot - zusammen mit Alexa. ;)
Auf Augenhöhe sitzen beide Parteien gewiss, doch Amazon sitzt unbestritten am längeren Hebel. 😉
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Natürlich. Die Entwickler bei Amazon kümmern sich zu aller erst um die eigene Produktlinie. Damit werden sie schon genug Stress haben. Wenn dann noch irgendwann Zeit ist, beschäftigt man sich mit den Wünschen von Sonos ...
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Hallo, ich hole die Diskussion noch Mal hoch.
Wir sind ein Jahr weiter. Mittlerweile unterstützt Amazon Echo ihr eigenes System und die Einbindung von Skype.
Hat Sonos ähnliche Ansätze?
Schließlich ist die reine Interaktion zwischen Sonos und z.b. Skype unabhängig von Amazon...
Man könnte Sprachdienste (wie die Musikdienste) in die Sonos App einbinden, hierzu benötigt man eine Schnittstelle/Absprache mit dem Diensteanbieter. Um dieses Sprachfähig zu gestalten (Alexa, zukünftig Google) sollte dies z.b. mit Skills möglich sein?!
Die Unterstützung von Sprache wird langfristig sicherlich notwendig werden.
Viele Grüße.
Hallo, ich hole die Diskussion noch Mal hoch.
Wir sind ein Jahr weiter. Mittlerweile unterstützt Amazon Echo ihr eigenes System und die Einbindung von Skype.
Hat Sonos ähnliche Ansätze?
Schließlich ist die reine Interaktion zwischen Sonos und z.b. Skype unabhängig von Amazon...
Man könnte Sprachdienste (wie die Musikdienste) in die Sonos App einbinden, hierzu benötigt man eine Schnittstelle/Absprache mit dem Diensteanbieter. Um dieses Sprachfähig zu gestalten (Alexa, zukünftig Google) sollte dies z.b. mit Skills möglich sein?!
Die Unterstützung von Sprache wird langfristig sicherlich notwendig werden.
Viele Grüße.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass sich die Begeisterung darüber in Grenzen halten wird. Ich habe es vorletztes Jahr einmal während einer Videokonferenz (über den Audioeingang des Connect) versucht, die anderen Teilnehmer hörten einen Nachhall und ich hörte ihre Antworten mit einer Verzögerung von ca. 2 Sek.
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Das sind dann wohl die Anfangsschwierigkeiten... Im Zeitalter der Digitalisierung sind wir erst die ersten Schritte gegangen und nutzen zu Hause bald alle zu 100% IP Telefonie und die funktioniert.... Im Beruf schon lange, mit ordentlichem Lautsprecher hört der gegenüber kein Hall/Echo. Dies lässt sich alles mittels ordentlicher Software ausfiltern. Zeitverzögerung ist bei einer anständigen Internetverbindung und Diensteanbieter, wie Skype, oldshool.
Damit nicht andere diese Schritte gehen und es in wenigen Jahren Standard ist, ein Appell: Bitte entwickeln.
Sonos ist ein multiroomfähiges Musiksystem, keine Telefonanlage, dessen Arbeitsweise eines Pufferspeichers bedarf.
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Die Antwort ist richtig.
Die Frage ist nur: Wie gestaltet sich der Weg in die Zukunft? Wie wird ein Haushalt in 10-20 Jahren aussehen? Reicht die oben genannte Aussage? Oder wird man hier neue Wege (Geräte/Dienste) gehen "müssen"?
Die ersten Anbieter machen es vor: Musik, Telefon und sogar Video in einem. Wer denkt ein Anwender wird sich in 10-20 Jahren dafür 3 Geräte (am besten noch pro Zimmer) verschiedenster Hersteller aufstellen?
Das mag heute noch so sein.... viele Züge nehmen fahrt auf, einige verbleiben am Bahnhof und werden nicht mehr mitgenommen.
Genug Philosophiert..... die Strategen verschiedenster Unternehmen stellen die Weichen, die Anwender können maximal Anreize oder Impulse geben ... und entscheiden sich für einen oder mehrer Züge 😃